Lesung

Haus für Poesie

12.12.2022

Lyrikline Live

Herzlich Willkommen!

Auf unserer Veranstaltungsseite, auf der Literaturseite und bei den Aktuellen Tipps weiter unten finden Sie unser aktuelles Programm und viele weitere Angebote.

Mehr Informationen zur finanziellen Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum Berlin samt den Antragsfristen gibt es hier.

Für österreichische Akteur*innen in Kunst, Kultur und Wissenschaft in Deutschland haben wir das NETZWERK Österreich ins Leben gerufen und freuen uns über stetigen Zuwachs.

Ihr Österreichisches Kulturforum Berlin

Das Kulturforum Berlin ist das Kulturinstitut der Republik Österreich in Deutschland. Wir unterstützen österreichische Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Kultureinrichtungen mit dem Ziel, den Dialog zwischen Österreich und Deutschland in den Bereichen Kultur und Wissenschaft zu fördern. Wir stehen auch als Servicestelle für den Aufbau von Kontakten und Netzwerken in Deutschland gern zur Verfügung. Dazu laden wir regelmäßig zu Veranstaltungen in das Kulturforum der Österreichischen Botschaft Berlin ein und arbeiten mit Partner*innen im Kultur- und Wissenschaftsbereich in ganz Deutschland zusammen. Mehr erfahren

In diesen an Zumutungen nicht eben armen Zeiten und inspiriert von Elfriede Gerstl, von welcher wir den Titel des aktuellen KOSMOS-Heftes geborgt haben, muten auch wir Ihnen ein wichtiges neues Thema zu:  der digitale Humanismus beschäftigt mehr und mehr Wissenschaft, Politik und Kultur im „Kosmos Österreich“.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre des KOSMOS ÖSTERREICH 71.

Aktuelle Tipps

Weihnachtskonzert der Wiener Sängerknaben

Die Wiener Sängerknaben sind der älteste Knabenchor der Welt, der nicht zu einer Kirche gehört. Sie sind eine Institution in der Musikgeschichte und blicken auf eine über 500-jährige Tradition zurück. Von Beginn an waren sie als musikalische Botschafter tätig. Auch dieses Jahr kommen sie nach Berlin ans Konzerthaus und verzaubern mit einem Weihnachtskonzert.

17.12.2022, 11:00 Konzerthaus Berlin

Mozartwoche on Tour mit Rolando Villazón

Die Salzburger Mozartwoche und ihr Intendant Rolando Villazón statten dem Pierre Boulez Saal einen dreitägigen Kurzbesuch ab: Ein Wochenende lang sind kammermusikalische Höhepunkte aus dem vielseitigen Festivalprogramm mit Mitgliedern der Camerata Salzburg, dem Quatuor Hermès, dem Bratschisten Adrien La Marca, dem Radek Baborák Ensemble und natürlich mit Villazón selbst zu erleben, der nicht nur eine Auswahl von Arien interpretiert, sondern auch als Rezitator von Mozart-Briefen und Moderator einer Mozart-Lotterie auf der Bühne steht.

9.–11. Dezember 2022

Vom Bleiben und Verändern – Der Charlottenburger Kiez in den 1970er- und 1980er-Jahren

Der Fotograf der Serie Gottfried Schenk spürte mit seiner Kamera dem Zusammenleben in den Charlottenburger Kiezen nach. Als betroffener Mieter und Aktivist hat er die Prozesse der Stadterneuerung, Hausbesetzungen und nachbarschaftlichen Initiativen, die bis heute bestehen, über viele Jahre fotografierend begleitet.
In seinen Aufnahmen vereint er diese Standpunkte zu einem Porträt des Kiezes um den Klausenerplatz. Aus Eckkneipen und Kiezleben, Freiräumen für Subkultur und dem fantasiereichen Widerstand der Mieterbewegung entwickelte sich ein Zusammenleben, das sich in den Fotografien der Ausstellung entfaltet.

Gottfried Schenks Bilder ermöglichen einen Rückblick auf eine ereignisreiche Zeit der Mieter- und Hausbesetzerbewegung. Die derzeitige Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt beweist mit Nachdruck die Aktualität der Wohnungsfrage und die gegenwärtigen Bezüge der Fotografien.

Gottfried Schenk, geboren 1949 in Kufstein / Österreich, lebt seit 1970 in Berlin. Er studierte Elektrotechnik und Philosophie und ist als freier Autor und Fotograf tätig. Seine Fotobücher „Charlottenburgs rote Insel. Vom Zille-Milieu zum Klausenerplatz-Kiez“ und „Berliner Verwandlungen. Changing Berlin“ erschienen 2018, sowie 2021 der Bildband „West-Berlin. Kiez & Subkultur 1975-1990“ 2021. Von 1974 bis 1988 wohnte er im Klausenerplatz-Kiez und war in der Mieterinitiative Sanierungsgebiet Klausenerplatz e.V. aktiv.

Die Ausstellung ist noch bis 8. Januar 2023 zu sehen.

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim
Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg 14059 Berlin
Eintritt frei | Zugang barrierefrei

Verleihung des Intercultural Achievement Awards 2022

Das Außenministerium verleiht zum 9. Mal den Intercultural Achievement Award an internationale und nationale Projekte. Der seit 2014 vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten verliehene Preis zeichnet herausragende Projekte für zivilgesellschaftliches Engagement sowie für die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs aus. Die fünf Siegerprojekte im Jahr 2022 – ausgewählt aus über 180 Einreichungen weltweit – stammen aus Frankreich, Indien, Jordanien, Marokko und Südafrika. In den österreichischen Sonderkategorien wurden die Organisationen „gemma! – Gemeinsam machen, Verein zur Förderung des interkulturellen Austauschs junger Menschen“ und „Sindbad – Mentoring für Jugendliche Österreich“ ausgezeichnet.

Die Preisträger:innen des Intercultural Achievement Awards 2022 sind:

Kategorie Nachhaltigkeit:
Mount Abu Public School aus Indien mit dem Projekt “Global Citizenship Education & Integration”

Kategorie Technologie:
Puppets World for Development of Children aus Jordanien mit dem Projekt “Puppets World Theatre”

Kategorie Aktualität:
Southern African Liaison Office (SALO) aus Südafrika mit dem Projekt “South African Foreign & Migrant Policy and Xenophobia”

Kategorie Innovation:
Memories for the future aus Marokko mit dem Projekt “Reinventing Toumliline: Consolidating spaces for debate and dialogue”

Kategorie Medien:
99 aus Frankreich mit dem Projekt “True Stories connect us all”

Sonderpreis für Integration in Österreich:
gemma! – Gemeinsam machen. Verein zur Förderung des interkulturellen Austauschs junger Menschen aus Graz mit dem Projekt „gemma! – Gemeinsam machen“

Sonderpreis für bestes österreichisches Projekt:
Sindbad aus Wien mit dem Projekt „Sindbad – Mentoring for teenagers“

Sonderpreis
Ukrainisches Iwan-Franko-Zentrum für Bildung und Kultur aus Wien mit dem Projekt „Ukrainische Samstagsschule“

Literatur-Tipps finden Sie nun auf unserer Seite „Jahr der Literatur“

Im „Jahr der Literatur – Internationale Literaturdialoge“ dreht sich auch bei uns im ÖKF Berlin alles um die Welt zwischen zwei Buchdeckeln.

Auf unserer Literaturseite finden Sie Veranstaltungen, Tipps rund um Literatur und unseren Podcast „HÖR-KOSMOS Österreich“.

Viel Vergnügen beim Durchklicken, Lesen und Anhören!

„Jahr der Literatur“ im Österreichischen Kulturforum Berlin

Österreichischer Buchpreis 2022
Österreichischer Buchpreis und Debütpreis 2022: die Nominierten stehen fest!

Das sind die zehn Titel der Longlist zum Österreichischen Buchpreis 2021 und die drei Titel der Shortlist Debüt 2021:

Helena Adler – Fretten (Jung und Jung Verlag)
Iris Blauensteiner – Atemhaut (Verlag Kremayr & Scheriau)
Markus Grundtner – Die Dringlichkeit der Dinge (Edition Keiper)
Monika Helfer – Bettgeschichten und andere (bahoe books)
Reinhard Kaiser-Mühlecker – Wilderer (S. Fischer Verlag)
Anna Kim – Geschichte eines Kindes (Suhrkamp Verlag)
Robert Menasse – Die Erweiterung (Suhrkamp Verlag)
Teresa Präauer – Mädchen (Wallstein Verlag)
Verena Rossbacher – Mon Chéri und unsere demolierten Seelen (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
Thomas Stangl – Quecksilberlicht (Verlag Matthes und Seitz Berlin)

Weitere Information zu den Büchern und Autor*innen der Longlist finden Sie hier.

Virtuelles Gedächtnis über den Weltkünstler Gustav Klimt

Die Gustav Klimt Datenbank ist das erste Online-Portal, das neben dem künstlerischen Œuvre des Jugendstilmalers auch sein privates und öffentliches Leben im künstlerischen und gesellschaftspolitischen Netzwerk seiner Zeit sichtbar macht.
Das komplexe Datenarchiv umfasst derzeit mehr als 2.000 Datensätze sowie umfangreiches Text- und Bildmaterial und wird kontinuierlich erweitert. Die Klimt-Database ist damit die wichtigste Online-Quelle für die Forschung und Recherche rund um Gustav Klimt und seine Zeit, insbesondere die Epoche „Wien 1900“.

Der populärwissenschaftlich aufbereitete Informationsbereich ist für alle Interessierten zugänglich, der Forschungsbereich mit Volltextsuche nach einer einmaligen, kostenlosen Registrierung benützbar. Die Datenbank ist mit der umfangreichen Aufarbeitung und Kommentierung sowie genauen Verzeichnissen sowohl für Kurator:innen, Wissenschaftler:innen und Studierende von Interesse als auch als Informationsplattform für Personen, die mehr über den Künstler Gustav Klimt oder die Epoche „Wien 1900“ erfahren möchten und Medienvertreter:innen gedacht.

Derzeit ist die Datenbank auf Deutsch verfügbar, die englische Variante ist in Arbeit und wird voraussichtlich Ende 2023 veröffentlicht. Die Gustav Klimt Datenbank ist ein Projekt der Klimt Foundation in Wien.

(c) Klimt-Foundation Wien

Ausstellung „Maria Lassnig – Werke aus der Sammlung Klewan“ 15.09. bis 26.02.23 im Gutshaus Steglitz

Maria Lassnig (1919–2014) gilt heute als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihr Werk ist ab September in der Berliner Galerie Gutshaus Steglitz zu sehen.

Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 15. September, 18 Uhr

Begrüßung Dr. Brigitte Hausmann | Kuratorin, Leitung Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
Einführung Prof. Dr. Christiane Lange | Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart

Ab 19 Uhr: Tanzfest
„Rock around Lassnig“
El Klewan & Buffalena presenz live aus
Marocco: Rashida Schneider

Sitzplatzreservierungen für Mobilitätseingeschränkte unter (030) 90299-2302.

Mehr Informationen finden Sie hier.

THE NEW AUSTRIAN SOUND OF MUSIC 2023 – 2024

Die Fachjury hat für die achte Auflage des Förderprogramms „The New Austrian Sound of Music (NASOM) 2023/2024“ wieder junge, aufstrebende Musikerinnen und Musiker aus den Genres Klassik, Jazz, Weltmusik, Neue Musik und Pop ausgewählt.

Dieses 2002 lancierte Empfehlungsprogramm des BMEIA für junge Musikerinnen und Musiker wurde in Kooperation mit mica – music austria umgesetzt. Für jeweils zwei Jahre werden von einer Fachjury junge österreichische Musikerinnen und Musiker sowie Ensembles ausgewählt, die bei Auftritten im Ausland vermehrte Unterstützung erhalten. Dabei kommt vor allem das weltweite Netz des BMEIA – das aus Botschaften, Kulturforen und Generalkonsulaten besteht – zum Einsatz. Ziel von NASOM ist es auch, das österreichische Musikschaffen als lebendig, modern und kulturell vielfältig zu präsentieren.

Das Förderprogramm feiert 2022 sein 20-jähriges Bestehen und hat sich inzwischen zu einer erfolgreichen österreichischen Musikmarke entwickelt. Dies belegen 330 Konzerte mit NASOM-Künstlern in mehr als 65 Ländern im Jahr 2021.

Hier finden Sie alle Acts des Programms NASOM 2023/2024.

CALLIOPE Join the dots.

CALLIOPE

Join the Dots – Calliope lädt Sie ein, Verbindungslinien zu suchen, um mehr über jene Frauen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft zu erfahren, die heute Österreich prägen. Dies ist erst der Anfang. Calliope ist ein sich ständig weiterentwickelndes Projekt über unglaubliche Frauen.

Calliope wurde vom österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten und dem Frauenmuseum Hittisau ins Leben gerufen, um die österreichischen Frauen, ihre Arbeit und ihre Leistungen in der ganzen Welt bekannt zu machen.

Diese internationale Visualisierung von Frauenfiguren ist die zweite Phase des Calliope-Projekts. In der ersten Phase entstand die Publikation „KALLIOPE AUSTRIA. Frauen in Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft“. Dabei handelte es sich um eine beeindruckende Sammlung herausragender weiblicher Persönlichkeiten aus Österreich vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, die Österreich geprägt und Zeitgeschichte geschrieben haben. Das CALLIOPE Join the dots Projekt ist den heutigen Frauen gewidmet, die Österreich gestalten und in die Zukunft bringen.

austria kultur digital

 

Das Kulturleben in Österreich ist bunt und vielfältig – und digital für Sie aufbereitet. Wir stellen Ihnen hier die Plattform „austria kultur digital“ des Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), das „Austria-Forum“ und viele weitere Angebote vor.

Auslandskultur Imagefilm
„Austria Kultur verbindet“ – Unter diesem Motto werden im neuen Imagefilm die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Sektion für internationale Kulturangelegenheiten im Außenministerium vorgestellt. Mit 30 Kulturforen und einem weltweiten Netzwerk ist die Auslandskultur ein essenzielles und wichtiges Instrument der österreichischen Außenpolitik. Ziel ist es, das zeitgenössische und kreative Schaffen aus Österreich in Kultur und Wissenschaft aufzuzeigen und zu fördern und so kulturelle Brücken in die Welt zu bauen.

austria kultur digital
Auf der Plattform austria kultur digital finden Sie das vielfältige digitale Veranstaltungsangebot vor allem der Österreichischen Kulturforen im Ausland.

schreibART ONLINE
Die Österreichische Gesellschaft für Literatur begleitete das schreibART-Programm des Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) filmisch und nahm Lesungen und ausführliche Werkstattgespräche mit österreichischen Autor*innen ohne Publikum auf.

Online Ausstellungen des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten
Ausstellungen zu Klimt, Celan, bedeutenden Österreicherinnen sowie ein digitales Karikaturmuseum sind auf der Seite der Austria Kultur International zu besichtigen.

Austria-Forum
Das digitale Lexikon Austria-Forum hat sich zum Ziel gesetzt, nicht einfach nur ein österreichisches Lexikon zu sein, sondern »alles, was für Österreich interessant ist« kostenlos nachschlagbar zu machen.

Die Österreichische Auslandskultur im Radio

Es freut uns besonders, dass wir Ihnen nun auch via Radio bzw. Podcast mehr über unsere vielfältige Arbeit in der Österreichischen Auslandskultur berichten können:

Am 7. März startete das neue Auslandskulturjournal der Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten auf Radio Klassik!

Jeden Montagabend um 18.15 Uhr und Donnerstagfrüh um 08.15 Uhr und für Zuhörer*innen außerhalb Österreichs anschließend im Podcast.

Reparatur der Zukunft | Internationale Ideensuche – Neue Staffel

Die Reparatur der Zukunft ist eine Initiative ohne Ablaufdatum, getragen von zwei Prinzipien: Hoffnung und Innovation. Sie versteht sich als Aufforderung, neu und anders zu denken, wie wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen können.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Außenministerium, den Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland sucht Ö1 Initiativen, die die Welt positiv verändern und gestalten wollen. Denn das Coronavirus hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie vernetzt, wie verbunden und wie abhängig wir voneinander sind. Das betrifft unsere Gesundheit, unsere Wirtschaft, Umwelt – einfach alles. Daher sind wir aufgefordert, uns auszutauschen, uns gegenseitig zu motivieren und unsere Ideen zu bündeln. Die globale Reparaturwerkstatt soll einen Ort des gemeinsamen Lernens und Experimentierens schaffen und zu neuen Kooperationen führen. Gesucht werden innovative Ideen oder bereits realisierte Projekte, die Probleme erkennen und an Lösungen arbeiten, im ganz großen oder ganz kleinen Kontext. Gefragt ist alles, was Impulse zur Veränderung setzt und die Zukunft im Jetzt reparieren will.

Eine Jury wählt Projekte aus, die Mentoring erhalten und eine Bühne bekommen. Projekte aus Österreich werden an die Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland eingeladen und internationale Projekte werden nach Österreich gebracht. Weitere Auszeichnungen werden von der Akademie der bildenden Künste Wien, dem Architekturzentrum Wien, dem Innovationsfestival Markt der Zukunft in Graz und der Wirtschaftsagentur Wien vergeben.

Hier erfahren Sie mehr über die Initiative Reparatur der Zukunft.

Wir empfehlen die aktuellen Sendungen, die alle als Podcast nachgehört werden können:

Mo, 13. 06., Bildung: https://oe1.orf.at/programm/20220613/682088/Radiokolleg-Reparatur-der-Zukunft

Die, 14. 06., Bauen/Architektur: https://oe1.orf.at/programm/20220614/684751/Radiokolleg-Reparatur-der-Zukunft

Mi, 15.06., Mode: https://oe1.orf.at/programm/20220615/684752/Radiokolleg-Reparatur-der-Zukunft

 

Denise Quistorp bei „Vertretungsstunde – Der Botschaftspodcast“
Vertretungsstunde ist zurück! Mit der EDITION Kulturinstitute.
In dieser zweiten Staffel beschäftigt sich der Podcast noch intensiver mit der kulturellen Arbeit der EU-Länder und stellt verschiedene Kulturinstitute vor.
Denise Quistorp, die Leitung des Österreichischen Kulturforums Berlin war per Zoom zu Gast bei „Vertretungsstunde“.
Sie sprach dort über die Herausforderungen von Kulturarbeit inmitten einer Pandemie, aber auch über die Vorbereitungen des österreichischen Auftritts als Gastland der Leipziger Buchmesse 2023, samt dem Schwerpunkt „Jahr der Literatur – Internationale Literaturdialoge“ des Außenministeriums. Zudem sprachen sie über die Aufgaben von EUNIC Berlin – Die europäischen Kulturinstitute, denn Denise Quistorp ist zurzeit Präsidentin des Berlin-Clusters.
Die Band Please Madame, die wir im letzten Jahr bei ihrer Deutschland-Tour unterstützt haben, werden ganz zu Anfang porträtiert – ein Hörschmankerl!
Zu hören hier:
Apple Podcasts: http://apple.co/3rcKzGF
Österreich Institut

Das Österreich Institut ist eine Einrichtung der Republik Österreich zur Durchführung von Deutschkursen im Ausland sowie zur Förderung des kulturellen Austauschs. Es kooperiert mit Institutionen der österreichischen Kultur- und Außenpolitik sowie mit einer Reihe von Partnern im In- und Ausland.

Auf der Website finden Sie alle Aktivitäten des Instituts – eine eigene Zeitschrift „Österreich Spiegel“ inklusive! Das österreichische Deutsch steht z.B. im Mittelpunkt des Österreich Spiegel Nr. 98. Das Österreich Institut stellt einige Beispiele der österreichischen Varietät vor, z.B. „Das geht sich aus!“, „der Zwickeltag“ und „die Paradeiser“ und entschlüsselt mithilfe von österreichischer Popmusik auch einige Besonderheiten von Dialekten aus Österreich.

Österreich Institut

Mediathek des Österreichischen Kulturforums Berlin

Hier finden Sie unsere virtuellen Angebote:

„meaoiswiamia“ | Hoch lebe Karl-Markus Gauß!
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass Karl-Markus Gauß den Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung erst im Jahr 2022 zuerkannt bekommen hat. Er hat sich mit den Rändern Europas, mit der Ukraine etwa, zu Zeiten beschäftigt, als sich die so genannten Zentren Europas ausschließlich für sich selbst interessierten. Überdies: Niemand kann so klug und gewitzt über das Leben, die Gesellschaft, sich selbst nachdenken wie er: Karl-Markus Gauß ist nicht nur ein immens gebildeter Mensch, er ist nicht nur ein brillanter Stilist, er ist einer, der eine ausgeprägte Begabung zu Selbstironie hat.
Das Gespräch am 29. September 2022 führte die deutsche Schriftstellerin Katja Lange-Müller, die zu den charakterstärksten und eigenständigsten Autorinnen ihrer Generation zählt.

Europäische Nachhaltigkeitswoche | European Sustainable Development Week 2022
Die Europäische Nachhaltigkeitswoche (ESDW) ist eine Initiative mit dem Ziel, die Organisation von Aktivitäten, die zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, zu fördern und diese auf einer gemeinsamen Plattform sichtbar zu machen. Die Österreichische Botschaft und das Österreichische Kulturforum Berlin freuen sich, mit einem Projekt im Zuge der Veranstaltungsreihe des Auswärtigen Amtes von 20. bis 26. September 2022 vertreten zu sein: „Die Klimakrise als journalistisches Querschnittsthema – Stammtisch mit Sara Schurmann“. Die Klimakrise ist kein journalistisches Thema, sondern – analog zu Demokratie und Menschenrechten – eine Dimension jedes Themas. So steht es in der Klimacharta der Klimajournalismus-Netzwerke aus Österreich und Deutschland, die bereits von über 400 Journalist*innen unterzeichnet wurde. Das Netzwerk Klimajournalismus wird u.a. von der Initiative „Reparatur der Zukunft“ präsentiert. Der Radiosender Ö1 sucht gemeinsam mit der Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten und den Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland nach Ideen, Konzepten und Projekten, die für die Gesellschaft von morgen arbeiten.

Salonreihe „Wissenschaft und Kultur im Gespräch“  | Folge 4: Mensch-Roboter-Kollaboration
Der 4. Salon „Wissenschaft und Kultur im Gespräch“ hat sich unter anderem dem großen Thema „Humanzentrierte Automatisierung“ gewidmet. Im Gespräch zwischen Marlies Wirth und Prof. Jörg Krüger ging es um die Frage, welche Aspekte die Automatisierung insbesondere von Arbeitsprozessen mit sich bringt. Dazu gehören technische und ethische Aspekte ebenso wie künstlerische Visionen, kreative Ideen sowie fantasievolle Kooperationen zwischen Künsten und Wissenschaft. Denn im Mittelpunkt der Automatisierung soll der Mensch stehen, dem es gut damit gut gehen und der seine Kreativität freisetzen können soll. Prof. Jörg Krüger leitet das Geschäftsfeld Automatisierungstechnik am Fraunhofer IPK und das Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik am IWF der TU Berlin. Marlies Wirth ist Kuratorin für Digitale Kultur im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK). Eine Kooperation zwischen dem Österreichischen Kulturforum Berlin und dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK. Die Aufnahme wurde vom Fraunhofer-Institut zur Verfügung gestellt.

Buchpräsentation „Kilometer null“ von Stefan Kutzenberger & Konzert NASOM-Ensemble Tribidabo
In einer Pension des uruguayischen Grenzortes Santa María blickt der österreichische Schriftsteller Kutzenberger nach langer Flucht vor einem kaum nachvollziehbaren Krieg plötzlich in den Mündungslauf einer Pistole. So beginnt „Kilometer Null“ und nimmt die Leser*innen mit auf eine Achterbahnfahrt, die sie schließlich bis vor die Himmelspforte führen wird. Ein neues, ausgelassenes wie bewegendes Abenteuer des gleichnamigen Autors Stefan Kutzenberger, das mitten ins Herz unserer immer unwirklicher erscheinenden Gegenwart trifft und eindeutig beweist: Literatur kann alles.

Stefan Kutzenberger sprach am 9. Juni 2022 bei uns über sein mitreißendes neues Buch mit der Literaturkritikerin Felicitas von Lovenberg. Begleitet wurde das Gespräch mit Musik aus aller Welt des steirischen NASOM-Trios Tribidabo.

Literaturdialoge: Marie Gamillscheg & Jana Radičević
In Vorbereitung auf den österreichischen Gastlandauftritt bei der Leipziger Buchmesse 2023 wollen wir im heurigen Jahr der Literatur am Kulturforum Berlin vor allem Literaturdialoge führen: wir freuten uns sehr, dazu schreibART- Autorin Marie Gamillscheg, die als eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur gilt, mit ihrem neuen Buch Aufruhr der Meerestiere zu Gast gehabt zu haben. Sie sprach mit der aus Montenegro stammenden Dichterin Jana Radičević, deren neues Langgedicht zone des neutralen druckes bis Sommer in Edition Thanhäuser erscheinen wird, über literarisches Schreiben und die Themen, die beide dabei bewegen. Für die Moderation dieses Dichterinnendialogs konnten wir Miriam Zeh gewinnen, Literaturkritikerin und -redakteurin bei Deutschlandfunk Kultur.

Internationale Literaturdialoge: Stadt-Land-Fluss-Getier
„Stadt-Land-Fluss-Getier – Ein ökologisches Schreibprojekt von Andrea Grill und Anja Utler“ Im Rahmen der Initiative „Internationale Literaturdialoge“ wird dazu eingeladen, kreative und innovative Kooperationsprojekte mit Akteur*innen im Ausland ins Leben zu rufen. Eine der Gewinner*innen, Andrea Grill (AT) stellte ihr „ökologisches Schreibprojekt“ mit Anja Utler (DE) am Österreichischen Kulturforum Berlin vor. In ihrem Schreibprojekt sind ausgewählte Ökosysteme nicht nur inhaltliche Inspiration fürs literarische Schreiben, sondern bestimmen auch die Form des Textes. Dazu haben sie auch eine eigene Website veröffentlicht. Die Veranstaltung wurde von der Hörfunkjournalistin und Schriftstellerin Marion Brasch moderiert.

IM ALLTAG, DER RAUM
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Österreichischen Botschaft sichtete die Ausstellung „Im Alltag, der Raum“ von August bis Oktober 2021 österreichische Positionen in der Berliner Architekturlandschaft.
Einen Einblick in die Schau mit Fotografien von Ivan Marković und Katharina Hauke geben wir Ihnen auch nach Ende der Ausstellungszeit.

Die Ausstellung wurde kuratiert von POLIGONAL Büro für Stadtvermittlung.

Lachen und Lächeln in Covid-Zeiten

In Kooperation mit der Sigmund-Freud-Privatuniversität Berlin luden wir analog und digital zu Vorträgen von:

Prof. Dr. Michael Musalek
Prof. Dr. med. Uta-Susan Donges
Dr. Dr. Andreas Heinz
Prof. Dr. med. Meryam Schouler-Ocak
Dr. Alexandra Daszkowski
Guenda Bernegger, Lic. Phil.
Mag. Dr. Doris Bach

Am Podium diskutierten: Ass.-Prof. Dr. Katharina Reboly, Prof. Dr. Michael Musalek, Dr Helmut Albrecht, Univ.-Prof. Dr. Meike Watzlawik Eine Kooperation mit der Sigmund Freud Privatuniversität Berlin, mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Postmoderne?Jetzt!

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Gebäudes der Österreichischen Botschaft Berlin luden wir zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Wissensorte und Postmoderne als Träger baukultureller Bildung ein. Am Podium zu Gast waren der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur Reiner Nagel, Anna Popelka, Geschäftsführerin der PPAG architects ztgmbh, der Berliner Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut sowie Dr. Barbara Feller, Geschäftsführerin der Architekturstiftung Österreich. Sie sprachen über Vermittlung von Baukultur, die Gestaltung von Wissensorten und die Bedeutung postmoderner Architektur in Zeiten des Klimawandels.

Moderiert wurde die Diskussion vom Architekturkritiker und Publizisten Dr. Jürgen Tietz.

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Österreichischen Kulturforum Berlin und der Bundesstiftung Baukultur, mit freundlicher Unterstützung von Urlaub in Österreich und Bregenzerwald Tourismus.

Digitale Ausstellung „Stefan Zweig. Weltautor“

In einer Sonderausstellung widmet sich das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek einem Schriftsteller, der bis heute zu den am meistgelesenen deutschsprachigen Autor*innen zählt. Stefan Zweig (1881–1942) unternahm ausgedehnte Reisen quer durch Europa bis nach Amerika, Russland und Indien und lebte nach seiner Vertreibung durch die Nationalsozialisten im Exil in Brasilien. Die Schau „Stefan Zweig. Weltautor“ fragt, welche Ideen und Geschichten Menschen auf der ganzen Welt faszinieren, wie sich diese über Grenzen hinweg verändern und was denn Autor*innen zu Weltautor*innen macht. Die Ausstellung ist von 11. Juni 2021 bis 27. Februar 2022 vor Ort zu sehen. Digital, noch dazu mit einer Lesung der Schauspielerin Marie Happel können Sie „Stefan Zweig. Weltautor“ jederzeit hier sehen.

H.C. Artmann | Buchpräsentation und Rezitation mit Musik

Der 26. August 2021 stand am Österreichischen Kulturforum Berlin ganz im Zeichen des österreichischen Schriftstellers und Lyrikers H.C. Artmann. Zu Ehren seines 100. Geburtstags sprachen die Herausgeber des Buches „H.C. Artmann & Berlin“ Sonja Kaar und Marc-Oliver Schuster mit Maximilian Mengeringhaus über Artmanns Leben in Berlin. Der Schauspieler Walter Prettenhofer und der Musiker Benno Koloska widmeten H.C. Artmann im Rahmen des Autorengesprächs eine szenische Lesung mit Musik.

JOKERMAN – Gespräch und Lesung mit Stefan Kutzenberger und Andreas Paschedag

Im Mai 2021 feiert Bob Dylan, ohne Zweifel einer der einflussreichsten Liedermacher, seinen 80. Geburtstag. Was aber, wenn er der einflussreichste Mensch überhaupt wäre, dessen vielfältig interpretierbare Worte im Geheimen die Geschicke der Welt lenken? Die Dylan-Fans sitzen global in allen Schlüsselpositionen der Macht und von einer geheimnisvollen Organisation wird ausgerechnet Stefan Kutzenberger erwählt, in den Lauf der Geschichte einzugreifen. Mit Verve und Witz zeigt der Autor Stefan Kutzenberger in „Jokerman“, wie Verschwörungsszenarien entstehen und sich so gut wie alles erklären lässt mit einer „wahren“ Lehre… Ein entlarvender Spiegel der Gegenwart, eine literarische Entdeckung und ein Riesenspaß.

Sehen Sie hier die Aufzeichnung eines Gesprächs am 25. Mai 2021 mit dem Autor Stefan Kutzenberger und dem Lektor Andreas Paschedag über Kutzenberger’s 2020 im Berlin Verlag erschienenen Roman „Jokerman“.

Salonreihe „Wissenschaft und Kultur im Gespräch“ | Folge 2: „Erinnerungskultur und Hightech – Vom Fragment zum Mosaik der Erinnerung“

In der zweiten Folge unserer Salonreihe „Wissenschaft und Kultur im Gespräch“ steht die Frage im Zentrum, welchen Beitrag moderne Rekonstruktionstechnologien für geschichtliche Aufarbeitung und Erinnerungskultur leisten können. Dazu diskutierten am 20. Mai 2021 Dr. Bertram Nickolay, Leiter der Abteilung „Maschinelles Sehen“ am Fraunhofer IPK Berlin mit der Leiterin des Haus der Wannsee-Konferenz, Deborah Hartmann.

Europatag 2021 | AUREUM SAXOPHON QUARTETT
Am 09. Mai gedenken wir jedes Jahr, dass wir in Europa in Frieden und Einheit leben. Zur Feier des Europatages spielt das NASOM-Ensemble Aureum Saxophon Quartett ein Konzert im Arnold-Schönberg-Center für Sie.

1.Ausgabe GEDANKEN ZUR ZUKUNFT
Die Zukunft des Universalismus
Das Österreichische Kulturforum Berlin lädt im Rahmen einer neuen Gesprächsreihe Künstler*innen und Wissenschaftler*innen ein, ihre „Gedanken zur Zukunft“ zu teilen. Denn gerade an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft können innovative Ideen entstehen und sich entwickeln lassen! Neugierige und weitsichtige Denker*innen geben in diesen Gesprächen Anstöße, unsere Zukunft neu und anders zu denken. In der ersten Ausgabe am 29. April 2021 sprechen der Philosoph und Kulturwissenschaftler Thomas Macho und der Schriftsteller Ilija Trojanow über „Die Zukunft des Universalismus“.

Filmgespräch im Rahmen des Programms „Generationenportrait mit Selfie – sechs Filme von Kurdwin Ayub“
Das am 26. April 2021 ausgestrahlte Programm bildet den Abschluss der im Dezember 2020 gestarteten Filmreihe „f wie frei denken – Österreichische (Ko)produktionen weiblicher Filmemacherinnen im Blick“ in der Cinemathek des Österreichischen Kulturforum Berlin. Die Kuratorin der Reihe, Marie Ketzscher, spricht mit Kurdwin Ayub anhand der ausgewählten Beiträge über die fließenden Grenzen zwischen Filmformen und Genres, Humor, Rollenerwartungen und ihr Debüt in Sachen abendfüllender Spielfilm: „Sonne“, eine Ulrich Seidl Produktion.

Nach uns die Sintflut? Eine literarische Montage von Gregorij H. von Leitis
Die schiere Größe und Komplexität der Probleme, vor die uns die fortschreitende Umweltzerstörung und die schon jetzt deutlich spürbaren Folgen des Klimawandels stellen, könnte uns dazu verleiten, die Hände in den Schoß zu legen und resigniert oder auch trotzig zu verkünden: „Nach mir die Sintflut.“ Oder lassen wir uns durch die Hellsicht und Weisheiten der nordamerikanischen indigenen Völker und die widerständigen Texte früher Pazifisten und Gesellschaftskritiker wie Hans Paasche, Bertha von Suttner und Henry David Thoreau anregen, unsere Haltung zu ändern und den zerstörerischen Tendenzen unseres Konsumverhaltens kraftvoll entgegenzuwirken, damit auch Generationen nach uns noch eine Zukunft haben und nicht in den Fluten abgeschmolzenen arktischen Eises ertrinken?

Erzähler: Gregorij H. von Leitis, Intendant von Elysium, Träger des New Yorker Theater Club Preises
Konzept & Einführung: Michael Lahr, Programmdirektor von Elysium

Welttag der Poesie mit Sandra Gugic
Wir feiern den Welttag der Poesie, weil wir überzeugt sind, dass wir Gedichte brauchen. Heute mehr denn je müssen wir eine Sprache finden, die suchend und behutsam tastend versucht, zu beschreiben, was uns widerfährt – so wie nur Poesie das vermag; die nicht festlegt oder trennt, sondern uns bei aller Sehnsucht nach Gewissheit Offenheit, ja „Leerstellen“, zumutet, in denen unsere Perspektive sich ins Ungeahnte weiten kann und Möglichkeiten spürbar werden, verheißungsvoll und tröstlich. Wir freuen uns, dass Sandra Gugic, Dichterin und Romanautorin, unserer Einladung gefolgt ist, und am 21. März 2021 ein Gedicht für Sie las und uns an ihren Gedanken zum Widerständigen in Politik und Poesie teilhaben ließ.

NASOM – Trio Artio
Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages am 08. März nahm das NASOM-Ensemble Trio Artio ein Konzert im Wiener Arnold Schönberg Center auf.

schreibART online
SchreibART AUSTRIA ist das erfolgreiche Empfehlungsprogramm des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres für zeitgenössische, österreichische Literatur. Die Publikation erscheint nun in ihrer dritten Auflage und will Autor*innen aus Österreich mit ihren Werken ins Ausland zu Lesungen und Gesprächen, in Literaturhäuser oder zu Festivals empfehlen.

Aufgrund der anhaltenden Beschränkung von physischen Begegnungen, wurde in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur ÖGL das Streaming Format „schreibART online“ ins Leben gerufen. Lesungen und Werkstattgespräche mit österreichischen Autor*innen werden filmisch begleitet und bieten so der Literatur, mit ihrem spezifisch österreichischen Duktus, weiterhin wöchentlich eine Bühne.

Hier finden Sie alle Videos der Autor*innen.

Zum Abschluss der schönen Reihe gewährt ÖGL einen kleinen Einblick hinter die Kamera und präsentiert einen Zusammenschnitt einiger lustiger Momente der Dreharbeiten.
Mit: Birgit Birnbacher, Harald Darer, Dimitré Dinev, Paul Divjak, Erwin Einzinger, Milena Michiko Flašar, Laura Freudenthaler, Marie Gamillscheg, Susanne Gregor, Semier Insayif, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Anna Kim, Radek Knapp, Nicolas Mahler, Barbi Marković, Lydia Mischkulnig, Karin Peschka, Teresa Präauer, Robert Prosser, Margit Schreiner, Carolina Schutti, Lisa Spalt, Michael Stavarič, Anja Utler, Anna Weidenholzer, Andrea Winkler, Daniel Wisser, Ivna Žic

Filmgespräch zu „Gegenwelten und Ersatzrealitäten – Animierte Fluchten aus Österreich“
Vorab aufgezeichnetes Filmgespräch anlässlich des am 15. Februar 2021 ausgestrahltem Programms „Gegenwelten und Ersatzrealitäten – Animierte Fluchten aus Österreich“ in der CINEMATHEK des Österreichischen Kulturforums Berlin. Zu Gast sind mit Gudrun Krebitz („Achill“) und Claudia Larcher („Empty Rooms“) zwei der Filmemacherinnen aus dem Programm sowie Waltraud Grausgruber, Leiterin des Festivals „Tricky Women/Tricky Realities“. Moderiert wird das Gespräch von der Kuratorin Marie Ketzscher.

BABYLON EUROPA
Zum zweiten Mal präsentierte das europäische Kulturnetzwerk EUNIC Berlin am 06. September 2020 BABYLON EUROPA – die bunte Show der europäischen Kulturen im TIPI AM KANZLERAMT. Unter veränderten Vorzeichen zwar, doch mit demselben kraftvollen künstlerischen Ausdruck standen 12 Künstlerinnen und Künstler aus 12 europäischen Regionen gemeinsam auf einer Bühne. Bei diesem beeindruckenden Kaleidoskop der Kulturen war Österreich mit dem Sextett Holler my Dear vertreten. 

Barocke Hofmusik von HOLZ-BLECH-SAITEN
Das Ensemble HOLZ-BLECH-SAITEN besticht durch seine ungewöhnliche Instrumentenkombination Blockflöte/Oboe, Trompete, Cembalo und Cello. Auch in der Barockzeit wurde für verschiedene Besetzungen bearbeitet. Musiker wie Johann Sebastian Bach, Johann Heinrich Schmelzer, Pavel Josef Vejvanowsky, William Corbett, Antonio Vivaldi und Giovanni Buonaventura Viviani komponierten dort, wo das musikalische Leben florierte: an Höfen von Königen, Kaisern und Bischöfen. HOLZ-BLECH-SAITEN nehmen Sie in dieser Aufnahme auf eine musikalische Reise durch Österreich und Europa.

HOLZ-BLECH-SAITEN:
Ursula Schmotzer – Barockoboe, Blockflöte
Ludger Starke – Barocktrompete
Inka Döring – Barockcello
Sabine Erdmann – Cembalo

Salonreihe „Wissenschaft und Kultur im Gespräch“  | Folge 1: „Im Auge des Betrachters –  Wie Menschen und Maschinen Kunst sehen“

Wissenschaft berührt alle Aspekte unseres Lebens und hat damit auch für Politik und Diplomatie große Bedeutung. Dabei bewegt uns vor allem die Frage, wie Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur im digitalen Zeitalter zusammenwirken können, um zu einem differenzierten und umfassenden Verständnis zu den aktuellen Fragen, die uns derzeit bewegen, zu gelangen. Als Kulturforum können wir ein Ort für einen solchen Diskurs unter Expert*innen verschiedener Disziplinen sein und initiierten deshalb gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK die Salonreihe „Wissenschaft und Kultur im Gespräch“. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die erste Folge der Reihe online statt. Dr. Bertram Nickolay, Leiter der Abteilung „Maschinelles Sehen“ am Fraunhofer IPK Berlin, führte mit Prof. Dr. Raphael Rosenberg, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Universität Wien, ein virtuelles Gespräch zu den Themen Maschinelles Sehen und Empirische Bildwissenschaft.

AUREUM Saxophon Quartett – Konzert zum Österreichischen Nationalfeiertag
Anlässlich des Nationalfeiertages luden die Österreichische Botschaft und das Österreichische Kulturforum Berlin zu einem Konzert des AUREUM Saxophon Quartetts ein. Die vier Musiker*innen, die Teil des Förderprogramms NASOM sind, eint seit fünf Jahren die Liebe zum Saxophon und seiner Vielfältigkeit. So gestaltet sich auch ihr Repertoire, denn darin vereinen sie Klassik, Jazz, Weltmusik und echte Volksmusik auf höchstem Niveau.

AUREUM Saxophon Quartett:
Lukas Seifried – Bariton
Viola Jank – Tenor
Johannes Weichinger – Alt
Martina Stückler – Sopran

Lebensmittel für die Seele – Friedenswerk im Herzen Europas
Am 10. September 2020 präsentierten Gregorij H. von Leitis und Michael Lahr von Leitis im Österreichischen Kulturforum Berlin eine literarische Momentaufnahme über die Anfänge der Salzburger Festspiele vor 100 Jahren. Beherzt setzten ihre jüdischen Gründer Hugo von Hofmannsthal und Max Reinhardt im weltkriegszerstörten, stark geschrumpften Österreich ein Zeichen, inmitten lautstarker nationalistischer Tendenzen, antisemitischer Beschimpfungen, Inflation und wirtschaftlicher Not. Gregorij H. von Leitis las dazu aus Texten von Hermann Bahr, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus, Max Reinhardt, Joseph Roth, Stefan Zweig, Bertha Zuckerkandl u.a. Einführung & Konzept: Michael Lahr von Leitis Lesung: Gregorij H. von Leitis

Elfriede Gerstl
Elfriede Gerstl (1932-2009) zählt zu den prägendsten Schriftstellerinnen Österreichs nach 1945. Die Tochter jüdischer Eltern überlebte den 2. Weltkrieg in wechselnden Wiener Wohnungsverstecken und begann früh, erste Gedichte, Essays und Prosastücke zu veröffentlichen. So entstand im Laufe ihrer mehr als 50-jährigen Karriere, die sie zum Teil in Berlin verbrachte, ein solitäres Werk voller Sprachwitz und Ironie. Im Österreichischen Kulturforum Berlin führten die Literaturwissenschaftlerin Christa Gürtler und die Autorin Ruth Johanna Benrath ein Gespräch über die „Sprachkomponistin“. Christa Gürtler ist Mitherausgeberin der fünfbändigen Werkausgabe der Dichterin. Ruth Johanna Benraths akustische Hommage an Elfriede Gerstl, „Geh dicht dichtig“ wurde als „Hörspiel des Jahres 2019“ ausgezeichnet.

Aktuelle Architektur aus Österreich
Der Bauherrenpreis der ZV – Zentralvereinigung der Architekt*innen Österreichs zeichnet herausragende Bauten, Freiraumgestaltungen sowie städtebauliche Lösungen aus.
Maria Auböck, Präsidentin der ZV Österreich, stellt die Preisträger*innen 2019 in der Ausstellung „Aktuelle Architektur aus Österreich“ in der Galerie des Kulturforums an der Österreichischen Botschaft Berlin vor.
Ausstellungsdauer: 01. bis 15. September 2020

Noch mehr über die hohe Qualität der Architekturproduktion und das architektonische Denken in den verschiedenen Bundesländern Österreichs können Sie jetzt in der Vortragsreihe „Sprechen über Architektur >> revisted“ erfahren. Die ZV Österreich hat ihr Medienarchiv für Sie geöffnet und zeigt eine Auswahl an Vorträgen, die seit 1967 verschiedene Akteure der Architekturszene Österreichs zu Wort kommen lässt.

WOS UNGUAZ
Eine szenische Lesung mit Musik mit Texten von H. C. Artmann.
H.C. Artmann, virtuoser Sprachspieler, schelmischer Provokateur und einer der großen Dichter des deutschen Sprachraums hat sich vor allem als Lyriker verstanden. Aus der Wiener Vorstadt stammend, spielte er wie kaum ein anderer auf der Klaviatur der poetischen Sprache, die er formvollendet, mit leichter Hand ausstreute. WOS UNGUAZ zeichnet den Weg eines Liebe Suchenden über Dächer und Türme, über Kasematten und Bordelle, über Friedhöfe und Ringelspiele, über Riesen und Zwerge und Zwitter, über Kohlköpfe und Menschenfresser, über Lebende und Tote und Gespenster, über Inseln und Schiffe und Werften und silberne Löwen …

Idee, Zusammenstellung, Konzeption & Darstellung: Walter Prettenhofer (Schauspieler & Sprecherzieher)
Musik & Sound: Benno Koloska (Musiker, Logopäde & Osteopath)

Demokratie verteidigen
Aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung der Republik Österreich am 27. April 1945 erinnerten wir an Voraussetzungen und Grundwerte der Demokratie im Kontext von Bildung und Kunst. Gregorij H. v. Leïtis, Gründer der The Lahr von Leïtis Academy & Archive und Michael Lahr, Executive Director von The Lahr von Leitis Academy & Archive, präsentierten in einer literarischen Collage Texte von u.a. Hermynia zur Mühlen, Joseph Roth, Erich Kästner und Klaus Mann.

Digitaler Konzertsaal
Initiiert vom Geiger Daniel Auner, unterstützt vom BMEIA; wir boten folgende Konzerte an:
Samstag, 11. April | Daniel Auner mit Werken für Violine Solo von J.S. Bach
Ostersonntag, 12. April | Magda Amara am Klavier, Werke von W.A. Mozart, F. Chopin, S. Rachmaninov
Samstag, 18. April | Beethoven Festkonzert, Symphonie Nr. 4 mit den Salzburg Chamber Soloists, Lavard Skou-Larsen
Samstag, 27. Juni | Auner Quartett, Beethoven Op. 18/1 , „Amerikanisches“ von Dvorak

Kosmos Österreich – Aktuelle Ausgabe „darf ich ihnen bitte qualität zumuten“

KOSMOS ÖSTERREICH
71. Ausgabe

In diesen an Zumutungen nicht eben armen Zeiten und inspiriert von Elfriede Gerstl, von welcher wir den Titel des aktuellen KOSMOS-Heftes geborgt haben, muten auch wir Ihnen ein wichtiges neues Thema zu:  der digitale Humanismus beschäftigt mehr und mehr Wissenschaft, Politik und Kultur im „Kosmos Österreich“.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre des KOSMOS ÖSTERREICH 71.

70. Ausgabe

Das aktuelle Heft steht im Zeichen des Claims des Gastland-Auftritts Österreich bei der Leipziger Buchmesse 2023 – „meaoiswiamia“. Die Literatur begleitet uns also natürlich weiterhin und hilft uns gerade in Zeiten wie diesen, neue Perspektiven einzunehmen.

Die NASOM-Band „Purple Is The Color“ geben zudem im Interview Einblicke in ihr Band-Leben. Im Herbst sind sie auch Gast bei uns am Kulturforum!

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre des KOSMOS ÖSTERREICH 70 – meaoiswiamia.

KOSMOS ÖSTERREICH
69. Ausgabe

Mit dem aktuellen Heft möchten wir Sie einladen, in den Dialog zu treten – mithilfe der Literatur. Denn Literatur ermöglicht nicht nur den Dialog, sie ist vielleicht schon eine Form von Dialog.  Damit meinen wir einen interessierten, offenen Austausch, einen Lernprozess auch, der Vertrauen schaffen und uns verändern kann, respektvoll und auf Augenhöhe.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre des KOSMOS ÖSTERREICH 69 – Literatur und Dialog.

KOSMOS ÖSTERREICH
68. Ausgabe 

Die neuste Ausgabe des KOSMOS ÖSTERREICH steht unter dem Motto der österreichischen Auslandskultur „Kulturelle Begegnungen ermöglichen“. Nach eineinhalb Jahren der Einschränkungen freuen wir uns, dass Kontakte und Veranstaltungen in der Kultur und Wissenschaft wieder vielfältig und intensiver werden können.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe für September bis Dezember 2021:
Kosmos Österreich – „Kulturelle Begegnungen ermöglichen“

KOSMOS ÖSTERREICH
67. Ausgabe 

In der Sommer-Ausgabe des KOSMOS ÖSTERREICH stellen wir unseren Architekturschwerpunkt, den wir 2021 verfolgen, in den Fokus. Denn dieses Jahr feiern wir den 20. Geburtstag des Botschaftsgebäudes hier in Berlin!

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe für Mai bis August 2021:
Kosmos Österreich – „Alles ist Architektur“

KOSMOS ÖSTERREICH
66. Ausgabe

Die neueste Ausgabe des KOSMOS ÖSTERREICH steht ganz im Zeichen von „Kultur und Erinnern“. Denn ein Fixpunkt unserer Kulturarbeit ist die notwendige Reflexion von Geschichte, insbesondere der Zeit des Nationalsozialismus, und deren Bedeutung für die Gegenwart. Damit wollen wir auch einen Beitrag zum großen Jubiläum „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ leisten.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe für Jänner bis April 2021:
Kosmos Österreich – Kultur und Erinnern

KOSMOS ÖSTERREICH
65. Ausgabe

Wir freuen uns sehr, Ihnen wieder neue Einblicke in den „Kosmos Österreich“ geben zu können. Die umfangreiche 65. Ausgabe ist nicht nur dem durch die Corona-Pandemie verursachten „Veranstaltungsstau“ geschuldet. Wir wollen diese bewährte Publikation vielmehr wieder dazu nutzen, Ihnen neben dem Programm auch interessante Persönlichkeiten, aktuelle Themen, neue Ideen und Bücher nahezubringen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe für September bis Dezember 2020:
Kosmos Österreich – Kultur und Wissenschaft