Herzlich willkommen am Österreichischen Kulturforum Berlin! Das Kulturforum Berlin ist das Kulturinstitut der Republik Österreich in Deutschland. Wir fördern österreichische Kulturschaffende mit dem Ziel, den Dialog zwischen Österreich und Deutschland in den Bereichen Kultur und Wissenschaft zu unterstützen und stehen auch als Servicestelle für den Aufbau von Kontakten und Netzwerken in Deutschland zur Verfügung. Dazu laden wir regelmäßig zu Veranstaltungen in das Kulturforum der Österreichischen Botschaft Berlin ein und arbeiten mit Partnerinnen und Partnern im Kultur- und Wissenschaftsbereich in ganz Deutschland zusammen. Mehr erfahren

Aktuelle Tipps

06.07.2020 Wohlbrück-Walbrook Filmretrospektive

Das Zeughauskino zeigt bis 19. September die Hälfte der etwa 50 Filme des österreichischen Schauspielers Adolf Wohlbrück. 1896 in Wien geboren reüssierte er zunächst in den 1920er Jahren am Theater, bevor er mit seinen Markenzeichen einer eleganten Erscheinung und eines ironischen Witzes zu einem Star in den Tonfilmkomödien der 1930er Jahre wurde. In der Emigration in Großbritannien setzte er ab 1937 seine Karriere mit Filmklassikern wie „The red shoes“ fort.

www.dhm.de/zeughauskino

01.07.2020 WOS UNGUAZ

Eine szenische Lesung mit Musik mit Texten von H. C. Artmann

Idee, Zusammenstellung, Konzeption & Darstellung:

Walter Prettenhofer

Musik & Sound: Benno Koloska

 

H.C. Artmann, virtuoser Sprachspieler, schelmischer Provokateur und einer der großen Dichter des deutschen Sprachraums hat sich vor allem als Lyriker verstanden. Aus der Wiener Vorstadt stammend, spielte er wie kaum ein anderer auf der Klaviatur der poetischen Sprache, die er formvollendet, mit leichter Hand ausstreute.

WOS UNGUAZ zeichnet den Weg eines Liebe Suchenden über Dächer und Türme, über Kasematten und Bordelle, über Friedhöfe und Ringelspiele, über Riesen und Zwerge und Zwitter, über Kohlköpfe und Menschenfresser, über Lebende und Tote und Gespenster, über Inseln und Schiffe und Werften und silberne Löwen …

 

Walter Prettenhofer: Schauspieler & Sprecherzieher, Berlin

Benno Koloska: Musiker, Logopäde & Osteopath, Berlin

Kontakt: info@walter-prettenhofer.at

22.06.2020 Bachmannpreis 2020

Der Ingeborg-Bachmann-Preis 2020 im Rahmen der 44. Tage der deutschsprachigen Literatur ging an Helga Schubert. Sie bekam den Preis für einen berührenden Text, in dem sie „eine Lebensgeschichte in Literatur verwandelte“, wie Jurorin Insa Wilke in ihrer Laudatio meinte. Im Süddeutsche Zeitung-Interview erzählt die Preisträgerin über ihr beeindruckendes Leben. https://www.sueddeutsche.de/kultur/bachmannpreis-helga-schubert-1.4948927

Lisa Krusche erhielt den Deutschlandfunk- Preis für ihren Text, der „neue Denkräume eröffnet“ in der Frage, wo wir im „Zusammenspiel von realer und virtueller Welt stehen“. Drei weitere Preise gingen an österreichische Autorinnen und Autoren: Laura Freudenthaler erhielt den 3-Sat Preis für einen „wuchtigen, aber behutsam“ ausgeführten Text, wie Jurorin Brigitte Schwens-Harrant in ihrer Begründung ausführte, in dem sie „das Nagende“ in unsere unheilen Welt beschreibe, und „brandaktuell“ ein „Mehr an Wahrnehmung“ und Bewusstsein einfordere. Laura Freudenthaler war eine der Favoritinnen für den Bachmannpreis, ihr Talent und ihr Schreiben in der großen Tradition Ingeborg Bachmanns und Marlen Haushofers wurden mehrfach ausdrücklich gewürdigt. Egon Christian Leitner gewann den Preis der Kärntner Elektrizitätswerke/KELAG für seinen Text, der die Probleme des Sozialstaats zum Thema hatte. Der Publikumspreis, der auch mit einem Stadtschreiberin-Stipendium 2021 verbunden ist, ging an die Autorin Lydia Haider.

17.06.2020 Ausstellung Arnulf Rainer und Antonius Höckelmann

Vierzig Arbeiten des Österreichers Arnulf Rainer und des Skulpturisten und Malers Antonius Höckelmann zeigt die Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf – farbintensive, zum Teil großformatige Ölgemälde, Tusch- und Wachskreide-Bilder, zwischen Figürlichkeit und Abstraktion. Rainer und Höckelmann kontrastieren einander und zeigen auch Übereinstimmungen, insbesondere mit dem Motiv der Übermalung, mit dem Arnulf Rainer berühmt wurde. Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Alte Parkstraße 3C in 14959 Trebbin. Bis 17. Juli, Montag bis Freitag zwischen 13 und 17 Uhr nach Anmeldung: Tel. 033731 – 32010.

17.06.2020 Ausstellung Paul Celan

Die digitalen Wanderausstellungen der österreichischen Auslandskultur sind während der Corona-Zeit auch virtuell erfahrbar. Wir laden Sie heute ein, die Ausstellung zu

Paul Celan 100- Unter den Wörtern zu besuchen

17.06.2020 Literatur – schreibArt

Die Österreichische Gesellschaft für Literatur begleitet das ›schreibART‹-Programm des Außenministeriums filmisch und nimmt in der Literaturgesellschaft Lesungen und ausführliche Werkstattgespräche mit österreichischen Autorinnen und Autoren ohne Publikum auf. Der aktuelle Gast in der Reihe  ›schreibART ONLINE‹ ist Träger des Österreichischen Buchpreis 2018 –der Autor Daniel WISSER. Er spricht mit Manfred Müller u.a. über die Suche nach der geeigneten Erzählform und liest Textstellen aus dem Erzählband »Unter dem Fußboden« (Klever Verlag), dem Roman »Königin der Berge« (Jung und Jung Verlag) und seinem noch unveröffentlichten Roman »Wir bleiben noch« (Luchterhand Literaturverlag).

»Ich finde es schön, dass ein Text zu einem Autor kommt, von ihm gemacht wird. Zur Literatur gehört aber auch, dass er dann weggegeben und zu etwas ganz anderem wird.« (Daniel Wisser)

Sie finden alle Videos der Reihe ›schreibART ONLINE‹ und vieles mehr auf dem YouTube-Kanal der Österreichischen Gesellschaft für Literatur. Dieser wird ständig aktualisiert: Bitte abonnieren! Signation; Kamera, Ton und Schnitt der Videos: Tina Feyrer / herrmauser – artist collective
Musik: Friederike Bernhardt

Hier ist eine Liste aller Veröffentlichungstermine:

5.6.      Dimitré Dinev

10.6.    Karin Peschka

17.6.    Carolina Schutti

24.6.    Daniel Wisser

01.7.    Milena Michiko Flasar

08.7.    Lisa Spalt

15.7.    Anna Weidenholzer

22.7.    Erwin Einzinger

29.7.    Susanne Gregor

05.8.    Anja Utler

12.8.    Michael Stavaric

19.8.    Kathrin Röggla

26.8.    Anna Kim

11.06.2020 BUCHTIPP – Otto Schenk

Bücher Schenk. Das Buch, von Michaeal Horowitz und Otto Schenk, im Molden Verlag in der Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Am Freitag, dem 12. Juni 2020 feiert der weltberühmte Opernregisseur, Intendant, Schauspieler und Autor Otto Schenk seinen 90. Geburtstag.  Die ‚matinee‘ am Sonntag gratuliert dem österreichischen Publikumslieblings mit einem neuen Porträt. Ö1 widmet dem Jubilar am Donnerstag, dem 11. Juni, die Sendung „Literatur am Feiertag“.

 

Wir gedenken Alfred Kolleritschs, der im Alter von 89 Jahren in Graz gestorben ist. Der Mitbegründer des Grazer „Forum Stadtpark“ und Herausgeber der Literaturzeitschrift „manuskripte“ war maßgeblich im österreichischen Literaturbetrieb. Er wird uns auch mit seinen Gedichten und Romanen in Erinnerung bleiben.

 

Freuen Sie sich schon auf das Poesiefestival Berlin? Stimmen Sie sich mit dem Buch Lavendellied von Elke Laznia ein (Verlag Muery Salzmann) – einem Prosagedicht, einem „lyrischen Gesang“ über „das alte Lied der Wiederholungen über Generationen“. Elke Laznia würde am liebsten schreiben, ohne etwas zu erzählen, nur neue Formen und Bilder und im Rhythmus der Worte eine unverwechselbare Sprache finden. Und so tauchen Gedanken und Erinnerungen an Eltern, Kinder und Partner aus einem rauschenden Sprachfluss wie Inseln auf.

 

Unser Buchtipp ist diesmal eine Biographie: Karl Kraus, Der Widersprecher von Jens Malte Fischer, erschienen im Paul Zsolnay Verlag. Umfangreich und umfassend, alles, was es über den berühmten und berüchtigten Schriftsteller – „ den größten und strengsten Mann“ im damaligen Wien – zu wissen gibt, von Jens Malte Fischer sachkundig und wunderbar lesbar geschrieben. Was hat uns der „Widersprecher“ heute zu sagen? Er setzte sich permanent kritisch und kompromisslos mit dem sozialen, politischen und kulturellen  Geschehen seiner Zeit auseinander, orientierte sich dabei immer wieder neu, irritierte damit auch Freund und Feind. Und er fand dafür in seinen Werken eine einzigartige Sprache, gnadenlos, satirisch  und geist- reich:  „Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen.“ Er kommt tatsächlich über sie hinaus, mit Leichtigkeit und wirkt bis in unsere Zeit. Ein Interview mit dem Autor gibt es hier

03.07.2020 Beethoven Frühling Abschlusskonzert

Das Abschlusskonzerts des Festivals Beethoven Frühling beginnt heute am 3. Juli um 18 Uhr. Seien Sie live dabei https://www.facebook.com/watch/?v=752801362215575

Nach acht Wochen mit vielseitigen Konzertprogrammen steht nun der große Abschluss der ersten Festivalsaison aus der Beethoven-Stadt Baden bevor. Das Kammerorchester des Beethoven Frühling, bestehend aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, spielen Mozarts Klavierkonzert in A-Dur, KV 414.  Damit erklingt Musik eines der großen Vorbilder Ludwig van Beethovens.

www.beethovenfruehling.at

 

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