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Lesung

Literaturhaus Leipzig

04.10.2022

Konrad Paul Liessmann „Alle Lust will Ewigkeit“

Konrad Paul Liessmann „Alle Lust will Ewigkeit“

Cover (c) Hanser Literaturverlage
Zeit Dienstag, 04.10.202200:00 Ort Literaturhaus Leipzig
Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor i.R. für Philosophie an der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Er erhielt 2004 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln, 2010 den Donauland-Sachbuchpreis und 2016 den Paul Watzlawick-Ehrenring. Im Zsolnay Verlag gibt er die Reihe Philosophicum Lech heraus. Zuletzt erschienen bei Zsolnay Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift (2014), Bildung als Provokation (2017) und Alle Lust will Ewigkeit. Mitternächtliche Versuchungen (2021) sowie bei Hanser (gemeinsam mit Michael Köhlmeier) Der werfe den ersten Stein (2019).

 

„Liessmann denkt, und er denkt laut; und es gibt in unserer Republik niemanden, dem ich lieber zuhöre.“ (Michael Köhlmeier) In seinem neuen Buch holt der Philosoph zwölf zentrale Fragen aus Nietzsches ‚Zarathustra‘ in die Gegenwart.

Die zentralen Fragen des menschlichen Lebens innerhalb der zwölf mitternächtlichen Glockenschläge: Nietzsches „O Mensch! Gib Acht!“ nähert sich in nachtschwarzen Gedanken den Abgründen des Menschseins, den unbewussten Tiefen unserer Gefühle und Affekte und dem bis zur Unerträglichkeit gesteigerten Spannungsfeld von Schmerz und Lust, von Leben und Tod.
Welch zentrale Dimension für unser politisches und kulturelles Selbstverständnis dieser geheimnisvolle Text darstellt, zeigt Konrad Paul Liessmann, indem er Nietzsches Denkbewegungen und Sprachfiguren auf überraschende, auf provozierende Weise in unsere Gegenwart und in unser Leben weiterführt – von der Mitternacht bis zur Ewigkeit.

24. Oktober Literaturhaus Leipzig

Lesung

Literaturhaus Leipzig

04.10.2022

Gastland-Projekt Österreich | Gastspiel des ‚Philosophicum Lech‘ in Leipzig

Gastland-Projekt Österreich | Gastspiel des ‚Philosophicum Lech‘ in Leipzig

(c) Buch Wien
Zeit Dienstag, 04.10.202219:30 Ort Literaturhaus Leipzig

Wer je den Philosophen Konrad Paul Liessmann und den Schriftsteller Michael Köhlmeier gemeinsam öffentlich nachdenken und assoziieren hörte, wird es so leicht nicht vergessen: da sprühen die Funken, da erschließen sich Welten, Erkenntnisräume! Das ‚Philosophicum Lech‘, das sich als Ort des interdisziplinären Austausches einen internationalen Namen gemacht hat, wird sich im Leipziger Literaturhaus, zum Auftakt des Festivals ‚Leipzig denkt: Alarm und Utopie‘, präsentieren: und zwar in Form eines Gesprächs zwischen Konrad Paul Liessmann und Michael Köhlmeier unter dem Titel ‚Zeit zu lieben, Zeit zu hassen: Ein mythologisch-philosophischer Abend“.

In Kooperation mit dem Transformatorenwerk Leipzig e.V.

Literaturhaus Leipzig

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Literaturhaus Rostock

05.10.2022

Elias Hirschl „Salonfähig“

Elias Hirschl „Salonfähig“

Cover "Salonfähig" (c) Hanser Literaturverlage
Zeit Mittwoch, 05.10.202200:00 Ort Literaturhaus Rostock
Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren, wo er als Autor, Poetry-Slammer und Musiker lebt. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis. Bücher u.a.: „Meine Freunde haben Adolf Hitler getötet und alles, was sie mir mitgebracht haben, ist dieses lausige T-Shirt“ (Roman, 2016), „Hundert schwarze Nähmaschinen“ (Roman, 2017).

Mit seinem aktuellen Roman „Salonfähig“ ist er zurzeit viel in Deutschland unterwegs:

Was, wenn man sich ein perfektes Leben wie eine zweite Haut überziehen könnte? Willkommen bei Austrian Psycho
Stundenlang übt er vor dem Spiegel seinen Gang, sein Lächeln, seine Art zu sprechen. Julius Varga, der Parteichef, ist das ganz große Idol des namenlosen Erzählers. „Ich gebe mich für dich auf, Julius. Ich liebe dich.“ In seiner Abwesenheit gießt er seine Zimmerpflanzen, als ob dies ein Staatsakt wäre. Auf einer unteren Ebene dient der Erzähler der Partei und eifert seinem Vorbild nach. Er ist besessen von Marken und Äußerlichkeiten und der Ästhetik von Terroranschlägen. Elias Hirschls neuer Roman ist ein großer Wurf und ein Vergnügen. Das wahnwitzige Porträt der Generation Slim Fit: jung, schön, intelligent, reich, oberflächlich und brandgefährlich.

05. Oktober 2022

Mehr Informationen über dieses Buch und weitere finden Sie auch bei Zsolnay.

Lesung

Literaturhaus Rostock

05.10.2022

Gastland-Projekt Österreich | Definiere die junge österreichische Literatur!

Gastland-Projekt Österreich | Definiere die junge österreichische Literatur!

(c) Buch Wien
Zeit Mittwoch, 05.10.202219:30 Ort Literaturhaus Rostock

Im Literaturhaus Rostock, das ein Ort für junge literarische Positionen ist, werden Anna Felnhofer, Elias Hirschl und Lukas Meschik aus ihren jüngsten Werken lesen. Für die musikalische Aufwertung des Abends werden Elias Hirschl und Lukas Meschik höchstselbst sorgen. Anna Felnhofers Roman ‚Schnittbilder‘ endet mit dem Satz: „Und macht die Augen auf“. Dem Rostocker Publikum werden an diesem Abend, davon ist auszugehen, die Augen für junge österreichische Literatur aufgehen!

Moderiert wird die Veranstaltung von Alexander Solloch.

Literaturhaus Rostock

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Haus für Poesie Berlin

06.10.2022 – 07.10.2022

Gastland-Projekt Österreich | Poeme aus A? Poeme aus Ö!

Gastland-Projekt Österreich | Poeme aus A? Poeme aus Ö!

(c) Buch Wien
Zeit 06.10.2022 – 07.10.2022 Ort Haus für Poesie Berlin

Das Haus für Poesie in Berlin veranstaltet in Kooperation mit dem Gastlandprojekt „Österreich bei der Leipziger Buchmesse 23“ ein zweitägiges Fest österreichischer Gegenwartslyrik – begleitet und angereichert von einem der weltbesten Akkordeonisten: dem in Wien lebenden Musiker und Komponisten Otto Lechner, in dessen Arbeit immer schon unterschiedlichste Genres fruchtbar zusammenwirkten.

mit Christoph W.Bauer, Daniela Chana, Udo Kawasser, Margret Kreidl, Cvetka Lipus, Chrisoph Szalay.

Haus für Poesie

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

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Literaturhaus Halle

06.10.2022

Gastland-Projekt Österreich | Hoch die Herzen!

Gastland-Projekt Österreich | Hoch die Herzen!

(c) Buch Wien
Zeit Donnerstag, 06.10.202219:00 Ort Literaturhaus Halle

Der österreichische Musiker Stefan Sterzinger beschäftigt sich in seinen jüngsten Arbeiten mit der Literatur von Elfriede Gerstl: seine musikalischen Bearbeitungen ausgewählter Texte dieser eigensinnig-glänzenden Autorin wird den Abend im Literaturhaus Halle rahmen. Romina Pleschko, die ihre ersten Lesungen in Peter-Rosei-Montur absolvierte, wird mit eben diesem gemeinsam auftreten: dazu die Bachmannpreisträgerin Nava Ebrahimi, deren Literatur, wie die des Klassikers der österreichischen Gegenwartsliteratur, Peter Rosei und der spannenden Newcomerin Romina Pleschko, von einer grundengagierten Haltung geprägt ist.

Moderiert wird die Veranstaltung von Alexander Suckel.

Literaturhaus Halle

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Tipi am Kanzleramt Berlin

09.10.2022

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart Boum (c) Zsolnay
Zeit Sonntag, 09.10.202200:00 Ort Tipi am Kanzleramt Berlin

Nach ihrem Bestseller „Omama“ nimmt Lisa Eckhart ihre Leser mit nach Paris – eine sprachgewaltige und bitterböse Satire: „Boum“, Zsolnay

Der Liebe wegen kommt Aloisia, eine junge Österreicherin, nach Paris, während die französischen Zeitungen unermüdlich über einen Serienmörder berichten. Le Maestro Massacreur bringt scheinbar wahllos Straßenmusiker um. Ein melancholischer Kommissar und der angesehene Terrorexperte Monsieur Boum ermitteln. Doch mit Clopin, dem König der Bettler, in dessen zwielichtigem „Turm der Wunder“ Aloisia rasch Anschluss findet, hat niemand gerechnet.
Lisa Eckharts neuer Roman ist Märchen, Horrorgeschichte, Erotikkrimi, Comic und Computerspiel in einem. Und er ist eine bitterböse Satire, vor der nichts und niemand sicher ist …

Lisa Eckhart, geboren 1992 in Leoben, studierte in Paris und Berlin Germanistik und Slawistik. Sie tritt als Kabaretistin regelmäßig in Fernsehsendungen auf und steht mit Soloprogrammen auf der Bühne. Heute lebt sie in Leipzig. 2020 erschien ihr erster Roman Omama

 

Lesung

Im Haus

11.10.2022

„wer ist denn schon bei sich“ | Hommage an Elfriede Gerstl

„wer ist denn schon bei sich“ | Hommage an Elfriede Gerstl

Elfriede Gerstl, März 1964 © Renate von Mangoldt
Zeit Dienstag, 11.10.202219:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Elfriede Gerstl überlebte die Jahre 1942-1945 in wechselnden Wiener Wohnungsverstecken. Als einzige Frau im Umkreis der Wiener Gruppe verbrachte sie die bewegten sechziger Jahre in Berlin und Wien. Die Literaturwissenschaftlerin Christa Gürtler und die Schriftstellerin Teresa Präauer stellen in einer Doppelconférence Leben und Werk dieser solitären Stimme der österreichischen Avantgarde vor. Ein Ausschnitt aus Ruth Johanna Benraths Hörspiel „Geh dicht dichtig“ und eine anschließende Gesprächsrunde, an der Ursula Krechel und Thomas Geiger (LCB) teilnehmen, erinnern an die ironische Sprachspielerin Elfriede Gerstl.

Ganz nah kommen Sie Elfriede Gerstl dann auch bei einer Filmvorführung. Wir zeigen Elfriede Gerstl „Eine unbekannte Größe oder nennen Sie mich wie Sie wollen“ von AnniKa von Trier (alias Annika Krump/ Palma Kunkel) | 4:50 Minuten.

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Im Sinne des Schutz-und Hygienekonzepts für Veranstaltungen während der Corona-Pandemie ist ein Besuch unserer Veranstaltungen und Ausstellungen nur nach Voranmeldung möglich. Für eine mögliche infektionsschutzrechtliche Kontaktnachverfolgung benötigen wir:

Lesung

Weimar

13.10.2022

Franzobel „Die Eroberung Amerikas“

Franzobel „Die Eroberung Amerikas“

Cover (c) Hanser Literaturverlage
Zeit Donnerstag, 13.10.202200:00 Ort Weimar

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Krimis Wiener Wunder (2014), Groschens Grab (2015) und Rechtswalzer (2019) sowie 2017 der Roman Das Floß der Medusa, für den er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand und mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien 2021 der Roman Die Eroberung Amerikas.

 

Nach dem Bestseller „Das Floß der Medusa“ begibt sich Franzobel in seinem neuen Roman auf die Spuren eines wilden Eroberers der USA im Jahr 1538.

Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und Spanisch beigebracht, dessen Schwester geschwängert und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expedition nach Florida startete, die eine einzige Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas zog. Knapp 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.
Franzobels neuer Roman ist ein Feuerwerk des Einfallsreichtums und ein Gleichnis für die von Gier und Egoismus gesteuerte Gesellschaft, die von eitlen und unfähigen Führern in den Untergang gelenkt wird.

Lesung

Literaturhaus Berlin

13.10.2022

Gastland-Projekt Österreich | Vom Glanz der Differenz

Gastland-Projekt Österreich | Vom Glanz der Differenz

(c) Buch Wien
Zeit Donnerstag, 13.10.202219:00 Ort Literaturhaus Berlin

Ein glanzvoller Abend verspricht es zu werden im Literaturhaus Berlin: der Schriftsteller und Historiker Doron Rabinovici, der zu den bekanntesten österreichischen Intellektuellen zählt, wird seinen jüngsten, politisch aufgeladenen Roman ‚Die Einstellung‘ präsentieren, Anna Baar wird aus ihrem ersten Erzählband ‚Divan mit Schonbezug‘ lesen.

Alle Auftretenden tragen unterschiedliche sprachliche, kulturelle wie religiöse Prägungen in sich und stehen für markante literarische Positionen der österreichischen Gegenwartsliteratur.

Christian Bakanic wird mit seinem Akkordeon dazu beitragen, dass es ein eindringlicher, erkenntnis- und herzweitender Abend wird.

Literaturhaus Berlin

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Literarisches Colloquium Berlin ·

13.10.2022

Ein Abend zu Marianne Fritz im Literarischen Colloquium

Ein Abend zu Marianne Fritz im Literarischen Colloquium

LCB ©Tobias Bohm
Zeit Donnerstag, 13.10.202219:00 Ort Literarisches Colloquium Berlin ·
Am Sandwerder 5 14109 Berlin

Marianne Fritz (1948–2007), unbeirrbare Außenseiterin der österreichischen Literatur, bezeugt in »Naturgemäß I–III« (Bd. 1 u. 2, Suhrkamp, 1996–1998, Bd. 3 nur Online-Fassung, 2011), dem letzten Teil ihres unvollendeten Großwerks »Die Festung«, eine Widerspenstigkeit und Konsequenz, die zu beispielloser Form findet. In ihren „Textgeländen“ erschafft sie Topografien und Zeitlichkeiten eines unbändigen, zigfach getürmten Kosmos. Unzählige textuelle und (sprach-)bildliche Ebenen, auch solche, „die es nicht gibt“ (M. F.), sind bei der Lektüre mitzuvollziehen: Untertunnelungen, Überwucherungen, (Um)strichelungen, Windrosen, Schwärzungen, Kartiertes, Collagen. Sie führen uns einen Abend lang direkt ins LCB, das zu Fritz’ Festung wird und ihrem Denken und Schreiben seine Gänge, Treppen und Zimmer überlässt. Die beiden Kuratorinnen Dagmara Kraus und Sonja vom Brocke haben zehn Autor*innen und Künstler*innen eingeladen, das uneinholbare Werk der Marianne Fritz mit Lesungen, Klanginstallationen, (De-)Archivierungkonzepten und Materialgesprächen performativ weiterzudenken.

Der Abend ist zugleich der Auftakt des Projekts »XYZ – Im Alphabet der Generationen«, in dem sich Autor*innen verschiedener Jahrgänge miteinander verständigen.

vom Wurzelfassen / im Bodenlosen“

Casino: Marianne Fritz | 13. Oktober, 19 Uhr 
Im Rahmen von »XYZ – Im Alphabet der Generationen«
Kuratiert von Dagmara Kraus und Sonja vom Brocke
Mit Otto Dünser, Michael Eberle, Mara Genschel, Dora Koderhold, Norbert Lange, Anne Munka, Monika Rinck, Lisa Spalt, Daniela Strigl, der Agentur für Unabkömmlichkeitsbegründungen und dem Institut für poetische Alltagsverbesserung

 

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Unabkömmlichkeitsbegründungen, dem Institut für poetische Alltagsverbesserung, dem Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien und dem Literaturinstitut Hildesheim. »XYZ – Im Alphabet der Generationen« wird gefördert vom Deutschen Literaturfonds aus Mitteln des Programms »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Eintritt 8 / 5 €.

Tickets https://lcb.de/category/veranstaltungen/

Lesung

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München

17.10.2022

Rudi Anschober „Pandemia“

Rudi Anschober „Pandemia“

Cover (c) Hanser Literaturverlage
Zeit Montag, 17.10.202200:00 Ort Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München
Amalienstraße 38, 80799 München

Rudolf Anschober, geboren 1960 in Wels, war Volksschullehrer und Journalist, später langjähriger Landesrat für Klimaschutz und Integration in Oberösterreich. Von Jänner 2020 bis Mitte April 2021 war er Sozial- und Gesundheitsminister der türkis-grünen österreichischen Bundesregierung.

 

Die erste Innenansicht eines europäischen Gesundheitsministers in der Pandemie: Rudi Anschober schildert die Herausforderungen des Ausnahmezustandes unter Corona.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie steht für den Beginn einer neuen Zeitrechnung. Weltweit erkranken und sterben Millionen Menschen, ein Ende ist trotz Impfungen nicht abzusehen. Jetzt berichtet erstmals ein verantwortlicher Politiker aus dem Maschinenraum der Macht. Begeisterte Zustimmung von der einen, leidenschaftliche Kritik von der anderen Seite – als frisch angelobter grüner Gesundheitsminister Österreichs stand Rudi Anschober vor einer der größten Krisen des 21. Jahrhunderts.
Nun, einige Monate nach seinem aus Gesundheitsgründen erfolgten Rücktritt, schildert Anschober am Beispiel von fünf Personen – einer Intensivmedizinerin, einer Forschungskoordinatorin, einer Long-Covid­Patientin, einer alleinerziehenden Buchhändlerin und eines Ministers –, die beispiellosen Herausforderungen durch die Pandemie. Die Innenansicht eines Ausnahmezustandes.

 

17. Oktober 2022 Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München

Lesung

Haus Leipzig

20.10.2022

Gastland-Projekt Österreich | Hader on Ice

Gastland-Projekt Österreich | Hader on Ice

(c) Buch Wien
Zeit Donnerstag, 20.10.202220:00 Ort Haus Leipzig

Er ist einer der herausragendsten Künstler Österreichs: Josef Hader. Seine Kabaretttexte sind Literatur. Sein jüngstes Programm ‚Hader on Ice‘ ist eine furiose Abgrundschau, die nicht nur jene, die sich im moralischen Recht wähnen, gehörig durchbeutelt.

Haus Leipzig

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Halle 3.1, E124 Frankfurt und Blaues Sofa Frankfurt

22.10.2022

Lisa Eckhart „Boum“ – Messeauftritt

Lisa Eckhart „Boum“ – Messeauftritt

Lisa Eckhart Boum (c) Zsolnay
Zeit Samstag, 22.10.202200:00 Ort Halle 3.1, E124 Frankfurt und Blaues Sofa Frankfurt

Nach ihrem Bestseller „Omama“ nimmt Lisa Eckhart ihre Leser mit nach Paris – eine sprachgewaltige und bitterböse Satire: „Boum“, Zsolnay

Der Liebe wegen kommt Aloisia, eine junge Österreicherin, nach Paris, während die französischen Zeitungen unermüdlich über einen Serienmörder berichten. Le Maestro Massacreur bringt scheinbar wahllos Straßenmusiker um. Ein melancholischer Kommissar und der angesehene Terrorexperte Monsieur Boum ermitteln. Doch mit Clopin, dem König der Bettler, in dessen zwielichtigem „Turm der Wunder“ Aloisia rasch Anschluss findet, hat niemand gerechnet.
Lisa Eckharts neuer Roman ist Märchen, Horrorgeschichte, Erotikkrimi, Comic und Computerspiel in einem. Und er ist eine bitterböse Satire, vor der nichts und niemand sicher ist …

Lisa Eckhart, geboren 1992 in Leoben, studierte in Paris und Berlin Germanistik und Slawistik. Sie tritt als Kabaretistin regelmäßig in Fernsehsendungen auf und steht mit Soloprogrammen auf der Bühne. Heute lebt sie in Leipzig. 2020 erschien ihr erster Roman Omama.

 

Messeauftritt: Lisa Eckhart:

Halle 3.1, E124 Frankfurt

Blaues Sofa Frankfurt

Lesung

Leo17 München

23.10.2022

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart Boum (c) Zsolnay
Zeit Sonntag, 23.10.202215:00 Ort Leo17 München

Nach ihrem Bestseller „Omama“ nimmt Lisa Eckhart ihre Leser mit nach Paris – eine sprachgewaltige und bitterböse Satire: „Boum“, Zsolnay

Der Liebe wegen kommt Aloisia, eine junge Österreicherin, nach Paris, während die französischen Zeitungen unermüdlich über einen Serienmörder berichten. Le Maestro Massacreur bringt scheinbar wahllos Straßenmusiker um. Ein melancholischer Kommissar und der angesehene Terrorexperte Monsieur Boum ermitteln. Doch mit Clopin, dem König der Bettler, in dessen zwielichtigem „Turm der Wunder“ Aloisia rasch Anschluss findet, hat niemand gerechnet.
Lisa Eckharts neuer Roman ist Märchen, Horrorgeschichte, Erotikkrimi, Comic und Computerspiel in einem. Und er ist eine bitterböse Satire, vor der nichts und niemand sicher ist …

Lisa Eckhart, geboren 1992 in Leoben, studierte in Paris und Berlin Germanistik und Slawistik. Sie tritt als Kabaretistin regelmäßig in Fernsehsendungen auf und steht mit Soloprogrammen auf der Bühne. Heute lebt sie in Leipzig. 2020 erschien ihr erster Roman Omama

 

Tickets https://eulenspiegel-flying-circus.de/event/16359/

Lesung

Schaubühne Lindenfels

26.10.2022

Österreichisch? Österreichisch!

Österreichisch? Österreichisch!

(c) Ritter Literatur
Zeit Mittwoch, 26.10.202220:00 Ort Schaubühne Lindenfels

Fiston Mwanza Mujila gehört zu den eigensinnigsten Stimmen der jungen österreichischen Gegenwartsliteratur: er ist einer, der im Vortrag seiner Texte alle Instrumente einer Jazz-Band aus sich heraus zu holen vermag. In seinem neuen Gedichtband „Kasala für meinen Kaku (und andere Gedichte)“ (Ritter-Verlag) kreiert Fiston Mwanza Mujila einemitreißende Dichterrede, deren kolossale Übertreibung jegliches Pathos implodieren lässt, deren bunte Klanggestalt und furiose Rhythmen ein poetisches Gegenfeuer zum falschen Bestehenden zünden. Auf kongeniale Weise umspielt, verstärkt und erweitert der Jazz-Saxophonist Patrick Dunst improvisierend die Gedichte, transformiert sie zu einem exzeptionellen sprachmusikalischen Ereignis.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin und dem ‚Literarischen Herbst in Leipzig.‘

Schaubühne Lindenfels

Literarischer Herbst

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Literaturforum im Brecht-Haus

26.10.2022

Doron Rabinovici „Die Einstellung“

Doron Rabinovici „Die Einstellung“

(c) Suhrkamp
Zeit Mittwoch, 26.10.202220:00 Ort Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125 D-10115 Berlin-Mitte
August Becker ist als Pressefotograf mit seinen unverwechselbaren Porträts enorm erfolgreich. Im aktuellen Wahlkampf um die Kanzlerschaft erhält er den Auftrag, ein Foto von Ulli Popp zu machen, einem populistischen Spitzenkandidaten, das den Mann hinter der Fassade von Fürsorglichkeit als brutal und zynisch entlarven soll. „Die Einstellung“ ist eine Erzählung über die Macht der Bilder, die Anziehungskraft des Autoritären und die Gegenüberstellung eines Populisten und eines Fotografen, der genau weiß, dass jede Aufnahme Zeugnis einer Einstellung ist.
Doron Rabinovici, Die Einstellung, Roman
Suhrkamp, 14.02.2022

Einlass: ab 19:30 Uhr

Digital: Livestream
Tickets https://lfbrecht.de/event/doron-rabinovici-die-einstellung/

Lesung

Literaturhaus Köln e.V.

27.10.2022

Franzobel „Die Eroberung Amerikas“

Franzobel „Die Eroberung Amerikas“

Cover (c) Hanser Literaturverlage
Zeit Donnerstag, 27.10.202200:00 Ort Literaturhaus Köln e.V.
Großer Griechenmarkt 39 50676 Köln

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Krimis Wiener Wunder (2014), Groschens Grab (2015) und Rechtswalzer (2019) sowie 2017 der Roman Das Floß der Medusa, für den er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand und mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien 2021 der Roman Die Eroberung Amerikas.

 

Nach dem Bestseller „Das Floß der Medusa“ begibt sich Franzobel in seinem neuen Roman auf die Spuren eines wilden Eroberers der USA im Jahr 1538.

Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und Spanisch beigebracht, dessen Schwester geschwängert und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expedition nach Florida startete, die eine einzige Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas zog. Knapp 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.
Franzobels neuer Roman ist ein Feuerwerk des Einfallsreichtums und ein Gleichnis für die von Gier und Egoismus gesteuerte Gesellschaft, die von eitlen und unfähigen Führern in den Untergang gelenkt wird.

 

27. Oktober 2022 Literaturhaus Köln

Lesung

Literaturhaus Köln

27.10.2022

Gastland-Projekt Österreich | Literarische Parteinahme

Gastland-Projekt Österreich | Literarische Parteinahme

(c) Buch Wien
Zeit Donnerstag, 27.10.202219:30 Ort Literaturhaus Köln

„Geschichte wird von Siegern geschrieben, von denen, die Geld und Einfluss haben“, heißt es in Franzobels Roman ‚Die Eroberung Amerikas‘. Die Literatur ist auch ein Ort, an dem Geschichte korrigiert werden kann, an dem also denen, die die Macht haben und damit die Deutungshoheit, widersprochen werden kann: Literatur kann ein Ort der Parteinahme sein.

An diesem Abend in Köln werden Franzobel, Anna Kim und Harald Darer aus ihren jüngsten Werken lesen, der Musiker Stefan Sterzinger wird den Abend musikalisch begleiten.

Literaturhaus Köln

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Literarisches Colloquium Berlin

27.10.2022

Mercedes Spannagel als Hausgast im Literarischen Colloquium

Mercedes Spannagel als Hausgast im Literarischen Colloquium

(c) Nuno Filipe Oliviera
Zeit Donnerstag, 27.10.202219:30 Ort Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

Das Literarische Colloqium Berlin lädt am 27. Oktober um 19:30 Uhr erneut zu einem Hausgästeabend ein.

Mit dabei ist Sina Ahlers, deren mutige Theaterstücke »Schamparadies« und »Die zwei Körper Europas« gesellschaftliche Tabuthemen ansprechen und so für Furore sorgten. Sina Ahlers schreibt neben szenischen Texten auch Prosa und Lyrik und konnte beim 27. open mike den Preis für Prosa und den taz-Publikumspreis gewinnen.

Außerdem wird Mercedes Spannagel aus Wien, deren Debütroman »Das Palais muss brennen« (Kiepenheuer & Witsch, 2022) mit viel Sprachwitz und Provokation die österreichische Politik und Gesellschaft an den Pranger stellt, Teil des Abends sein.

Dazu gesellt sich Ivan Landzhev aus Sofia, dem in seinem Lyrikband »Wir Mansardenmenschen« (eta Verlag, 2017, aus dem Bulgarischen von Henrike Schmidt und Martin Savo) von der architektonischen Metapher aus ein Gedichtzyklus gelungen ist, der durch Konzeptualität und Reife besticht.

 

Hausgäste im Oktober 2022 (II)
Sina Ahlers
, Ivan Landzhev und Mercedes Spannagel in Lesung und Gespräch
Donnerstag, 27. Oktober um 19:30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin

Eintritt frei!

Tickets https://literatur-berlin.tickettoaster.de/produkte/2374-tickets-hausgaeste-im-oktober-ii-literarisches-colloquium-berlin-e-v-berlin-am-27-10-2022

Lesung

Im Haus

02.11.2022

„meaoiswiamia“ | Von der Gegenwart des Vergangenen

„meaoiswiamia“ | Von der Gegenwart des Vergangenen

Lukas Lauermann (c) Julia Haimburger | Eva Mensasse © Jörg Steinmetz | Hanno Loewy © Jon Holloway
Zeit Mittwoch, 02.11.202219:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

 

Eva Menasse wird gehört und gelesen: sie zählt zu den bekanntesten und anerkanntesten österreichischen Autor*innen. Mit ihrem jüngsten Roman „Dunkelblum“ war sie zuletzt in aller Munde: alles dreht sich darin um die Frage, was das Schweigen über Verbrechen und Gräuel der Vergangenheit, mit und in der Gegenwart anrichtet.

Eva Menasse wird im Österreichischen Kulturforum Berlin aus ihrem Roman lesen und mit dem Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, Hanno Loewy, ein Gespräch führen. Der Wiener Cellist und Komponist Lukas Lauermann begleitet den Abend musikalisch.

Moderation: Günter Kaindlstorfer

 

Hanno Loewy

Hanno Loewy, geb. 1961 in Frankfurt am Main, Literatur- und Filmwissenschaftler, von 1995-2000 Gründungsdirektor des Fritz-Bauer Instituts für Holocauststudien in Frankfurt, seit 2004 Direktor des Jüdischen Museum Hohenems in Österreich. Von 2011-2017 Präsident der Association of European Jewish Museums. Autor zahlreicher Ausstellungen und Publikationen über vielfältige Themen der jüdischen Geschichte und Gegenwart, die Geschichte der Filmtheorie, sowie über den Holocaust und seine Nachgeschichte.

Eva Menasse

Eva Menasse, geb. 1970 in Wien, begann als Journalistin und debütierte im Jahr 2005 mit dem Familienroman „Vienna“. Es folgten Romane und Erzählungen („Lässliche Todsünden“, „Quasikristalle“, „Tiere für Fortgeschrittene“), die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Eva Menasse betätigt sich zunehmend auch als Essayistin und erhielt dafür 2019 den Ludwig-Börne-Preis. Sie lebt seit über 20 Jahren in Berlin.

Aktuelles Werk

 

Mit Unterstützung und in Kooperation des/mit dem Österreichischen Kulturforums Berlin.

Im Sinne des Schutz-und Hygienekonzepts für Veranstaltungen während der Corona-Pandemie ist ein Besuch unserer Veranstaltungen und Ausstellungen nur nach Voranmeldung möglich. Für eine mögliche infektionsschutzrechtliche Kontaktnachverfolgung benötigen wir:

Lesung

whiteBOX München

04.11.2022 – 06.11.2022

6. Schamrock-Festival der Dichterinnen

6. Schamrock-Festival der Dichterinnen

© Schamrock e.V.
Zeit 04.11.2022 – 06.11.2022 Ort whiteBOX München
Atelierstraße 18 81671 München

Das 6. Schamrock-Festival der Dichterinnen findet am 28. Oktober im Literaturhaus Wien und von 4. bis 6. November 2022 in der whiteBOX München statt. Nach München sind wieder mehr als 60 Dichterinnen und Musikerinnen aus über 20 Ländern zu Lesungen, Performances und Gesprächen eingeladen!
Aus Österreich kommen Margret Kreidl, Sophie Reyer, Brigitta Falkner, Judith Nika Pfeifer und Andrea Grill nach München.

Das Festival ist das einzige seiner Art weltweit, alle Veranstaltungen sind auch per Stream zugänglich.

Auf der Website finden Sie das gesamte Programm, hier die Termine der Österreicher*innen:

Samstag, 5. November

14 Uhr
Judith Nika Pfeifer und Sophie Reyer

15 Uhr
Andrea Grill

19 Uhr
Margarete Kreidl und Brigitta Falkner

 

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

 

Lesung

Im Haus

10.11.2022

„meaoiswiamia“ | Ein Abend zu Ehren von Michael Köhlmeier

„meaoiswiamia“ | Ein Abend zu Ehren von Michael Köhlmeier

© Peter-Andreas Hassiepen | © Jeff Fasano
Zeit Donnerstag, 10.11.202219:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Er ist Romancier, immer wieder auch unerschrockener politischer Kommentator, auch Lyriker, auch Musiker und noch einiges andere mehr: Michael Köhlmeier ist einer der vielseitigsten Schriftsteller Österreichs, einer, der auf sämtlichen formalen Klaviaturen des Literarischen zu spielen weiß. Seine Neu- und Nacherzählungen griechischer Mythen haben ihn weit über den eng literarischen Bereich bekannt gemacht. Seine Liebe zu Märchen prägt sein gesamtes Werk.

Im Österreichischen Kulturforum in Berlin wird er nicht nur aus seinem jüngsten Roman „Matou“ lesen, sondern sich gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Hans Theessink als Musiker zeigen.

Moderation: Katja Gasser

 

Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen zahlreiche Romane, zuletzt „Bruder und Schwester Lenobel“ (2018), außerdem Gedichtbände, zuletzt „Ein Vorbild für die Tiere“ (2017) sowie die Novelle „Der Mann, der Verlorenes wiederfindet“ (2017) und „Die Märchen“ (Mit Bildern von Nikolaus Heidelbach, 2019). Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis.

Aktuelles Werk

 

Hans Theessink

Hans Theessink: Nach mehr als 8000 Konzerte und 50 Jahren „on the road“ ist HANS THEESSINK eine Institution in Sachen Rootsmusik. Seine gefühlvollen Interpretationen des solo acoustic Blues sind zu seinem Markenzeichen geworden und mit seiner sonoren Stimme und seinem unverkennbarem Gitarrenstil und seinem lässigen Groove ist der Niederländer und Wahlwiener weltweit gefragt. Seine Tourneen führen ihn durch Europa, Nord-Amerika, Asien, Neuseeland und Australien.

Aktuelles Werk

 

Mit Unterstützung und in Kooperation des / mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin.

Im Sinne des Schutz-und Hygienekonzepts für Veranstaltungen während der Corona-Pandemie ist ein Besuch unserer Veranstaltungen und Ausstellungen nur nach Voranmeldung möglich. Für eine mögliche infektionsschutzrechtliche Kontaktnachverfolgung benötigen wir:

Lesung

Literaturhaus Leipzig

12.11.2022

Gastland-Projekt Österreich | What’s Your Nationality? I’m a Drunkard

Gastland-Projekt Österreich | What’s Your Nationality? I’m a Drunkard

(c) Buch Wien
Zeit Samstag, 12.11.202219:30 Ort Literaturhaus Leipzig

Musikalische Lesung von und mit: Richard Schuberth, Jelena Popržan und Christina Scherrer

Die ultimative literarisch-musikalisch-diskursiv-satirische Revue für Nationshasser, Heimatbesudler und Volksschädlinge. Ein kritischer Lehrkurs zu den Fragen: Was ist Nation? Ist Patriotismus jugendfrei? Darf man Sex mit seiner Heimat haben?

Texte, Songs, Mal- und Bonmots von Rosa Luxemburg, Johann Nestroy, Carlos Santana, Emma Goldman, Karl Kraus, STS, Samuel Johnson, Arthur Schopenhauer, R. Schuberth, Brendan & Dominic Behan, Frantz Fanon, Ernest Gellner, Ambrose Bierce, Erich Mühsam, Abdullah Öcalan u. v. a.  –  zusätzlich eine Blütenlese aus den dümmsten Nationalhymnen der Welt sowie neue Texte, die Ihnen die Rot-Weiß-Röte in die Wangen treiben werden.

Literaturhaus Leipzig

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Komödie Bielefeld

19.11.2022

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart Boum (c) Zsolnay
Zeit Samstag, 19.11.202220:00 Ort Komödie Bielefeld

Nach ihrem Bestseller „Omama“ nimmt Lisa Eckhart ihre Leser mit nach Paris – eine sprachgewaltige und bitterböse Satire: „Boum“, Zsolnay

Der Liebe wegen kommt Aloisia, eine junge Österreicherin, nach Paris, während die französischen Zeitungen unermüdlich über einen Serienmörder berichten. Le Maestro Massacreur bringt scheinbar wahllos Straßenmusiker um. Ein melancholischer Kommissar und der angesehene Terrorexperte Monsieur Boum ermitteln. Doch mit Clopin, dem König der Bettler, in dessen zwielichtigem „Turm der Wunder“ Aloisia rasch Anschluss findet, hat niemand gerechnet.
Lisa Eckharts neuer Roman ist Märchen, Horrorgeschichte, Erotikkrimi, Comic und Computerspiel in einem. Und er ist eine bitterböse Satire, vor der nichts und niemand sicher ist …

Lisa Eckhart, geboren 1992 in Leoben, studierte in Paris und Berlin Germanistik und Slawistik. Sie tritt als Kabaretistin regelmäßig in Fernsehsendungen auf und steht mit Soloprogrammen auf der Bühne. Heute lebt sie in Leipzig. 2020 erschien ihr erster Roman Omama

 

Tickets https://komoedie-bielefeld.de/spielplan/

Lesung

Brückenforum Bonn

20.11.2022

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart „Boum“

Lisa Eckhart Boum (c) Zsolnay
Zeit Sonntag, 20.11.202220:00 Ort Brückenforum Bonn

Nach ihrem Bestseller „Omama“ nimmt Lisa Eckhart ihre Leser mit nach Paris – eine sprachgewaltige und bitterböse Satire: „Boum“, Zsolnay

Der Liebe wegen kommt Aloisia, eine junge Österreicherin, nach Paris, während die französischen Zeitungen unermüdlich über einen Serienmörder berichten. Le Maestro Massacreur bringt scheinbar wahllos Straßenmusiker um. Ein melancholischer Kommissar und der angesehene Terrorexperte Monsieur Boum ermitteln. Doch mit Clopin, dem König der Bettler, in dessen zwielichtigem „Turm der Wunder“ Aloisia rasch Anschluss findet, hat niemand gerechnet.
Lisa Eckharts neuer Roman ist Märchen, Horrorgeschichte, Erotikkrimi, Comic und Computerspiel in einem. Und er ist eine bitterböse Satire, vor der nichts und niemand sicher ist …

Lisa Eckhart, geboren 1992 in Leoben, studierte in Paris und Berlin Germanistik und Slawistik. Sie tritt als Kabaretistin regelmäßig in Fernsehsendungen auf und steht mit Soloprogrammen auf der Bühne. Heute lebt sie in Leipzig. 2020 erschien ihr erster Roman Omama

 

Tickets https://www.bonnticket.de/lisa+eckhart+-+boum+-+die+leseshow+zum+neuen+buch-ticket-10663/?evid=2663420&referer_info=&tId=&forwardingTicket=&pageId=10663

Lesung

Literaturhaus München

29.11.2022

Gastland-Projekt Österreich | Innenwelten: Außenwelten

Gastland-Projekt Österreich | Innenwelten: Außenwelten

(c) Buch Wien
Zeit Dienstag, 29.11.202220:00 Ort Literaturhaus München

Was wäre die österreichische Literatur, wenn sie nur von Menschen geschrieben würde, die in Österreich leben? Peter Stephan Jungk ist vieles: unter anderem ein österreichischer Autor: von Romanen, Biografien, Drehbüchern. Außerdem ist er Übersetzer von Theaterstücken, auch Regisseur von Dokumentarfilmen. Er lebt in Paris, wurde 1952 in Santa Monica/Kalifornien geboren. Aufgewachsen ist er in Wien, Berlin und Salzburg. Zuletzt erschienen ist sein Buch ‚Marktgeflüster. Eine verborgene Heimat in Paris‘.

Der Abend im Literaturhaus München ist ihm gewidmet, das Duo ‚Bruises‘, das sich unter anderem aus Jungks Tochter zusammensetzt, wird den musikalischen Rahmen setzen, Katja Gasser führt durch den Abend.

Literaturhaus München

 

Gastland Leipziger Buchmesse 23
Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“, sprich „mehr als wir“, lenkt das Gastland-Projekt Österreich bei der LBM 23 das Augenmerk des internationalen Lesepublikums auf seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor*innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.
Im Zuge der Literaturhaus-Tour finden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland statt, auf die wir als Kulturforum gerne hinweisen.

Lesung

Haus für Poesie

12.12.2022

Lyrikline Live

Lyrikline Live

(c) Lea Menges
Zeit Montag, 12.12.202219:30 Ort Haus für Poesie
Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin

Der Dichter José F. A. Oliver (geboren 1961 in Hausach) hat als Gastkurator vier deutschsprachige Dichter:innen benannt, die bisher nicht auf der Online-Plattform Lyrikline mit ihren Stimmen und Texten vertreten waren. Seine Wahl fiel auf: Heike Fiedler (geboren 1963), Christine Langer (geboren 1966 in Ulm) und Eva-Christina Zeller (geboren 1960 in Ulm) und den Österreicher Raoul Eisele (geboren 1991 in Eisenstadt). José F. A. Oliver stellt an diesem Abend die Dichter:innen mit ihren Werken vor. Bei dieser Gelegenheit werden sie ins Aufnahmestudio von Lyrikline eingeladen.

Lyrikline ist ein vielsprachiges Weltarchiv der Dichtung in Wort, Ton und Bild, das stetig erweitert wird. Mehr als 1.500 DichterInnen, 13.716 Gedichte, 88 Sprachen und 22.054 Übersetzungen sind derzeit hier zu lesen und zu hören.

In Lesung und Gespräch: Raoul Eisele | Heike Fiedler | Christine Langer | Eva-Christina Zeller | Moderation: José F. A. Oliver