Das Österreichische Kulturforum soll ein Ort für die offene Begegnung von Menschen sein; ein Raum, in dem wir mit Sprache, Bildung, Kunst und Wissenschaft auch wichtige Fragen thematisieren können. Wir verstehen Kulturarbeit nicht als einseitige Botschaft, sondern als Austausch, in dem Offenheit, kritisches Denken und Diskursfähigkeit eine Rolle spielen.

Das Österreichische Kulturforum Berlin ist Teil eines weltweiten Netzwerks von 30 Kulturforen in 28 Ländern, die das zeitgenössische und kreative Schaffen aus Österreich in Kultur und Wissenschaft präsentieren, fördern und mit Akteuren im Gastland in Kontakt bringen.

Die Kulturforen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Außenpolitik und sind organisatorisch im Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten angesiedelt.

Den Rahmen für ihre Arbeit bildet das Auslandskulturkonzept.

Auslandskultur Imagefilm

Team

Dr. Denise Quistorp / DirektorinJaqueline Poledna, BA / KulturreferentinAthanasios Zachariadis / Administration

Praktikum

Wir vergeben je einen Praktikumsplatz im Frühjahr/ Sommer und Herbst jeden Jahres. Bewerbungen für das kommende Jahr 2022 können gerne eingereicht werden.

Hier sind einige Informationen zu Ihrer Bewerbung für ein Praktika (40 Wochenstunden) am Österreichischen Kulturforum (ÖKF) Berlin, wenn Sie unsere Arbeit kennen lernen und unterstützen wollen, und ihre berufliche Erfahrung im Kulturmanagement erweitern wollen:

VORAUSSETZUNGEN
– Österreichische Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in Österreich.
– Studierende oder junge AbsolventInnen einer Universität oder Fachhochschule
– Idealerweise berufliche Vorerfahrungen im Bereich Kunst und Kultur

PraktikantInnen am ÖKF Berlin erhalten für die Dauer ihrer Tätigkeit einen Ausbildungsbeitrag (weitere Fragen an berlin-ob@bmeia.gv.at) und sind unfallversichert. Für sonstige Kosten (z.B. Reise- und Aufenthaltskosten, Krankenversicherung) ist selbst aufzukommen.

WICHTIG
Nach einem Praktikum am ÖKF Berlin ist die Absolvierung eines Verwaltungspraktikums im österreichischen Außenministerium nicht mehr möglich.

BEWERBUNG
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Foto und Kontaktdaten an berlin-kf(at)bmeia.gv.at

Finanzielle Unterstützung

Das Österreichische Kulturforum (ÖKF) Berlin führt eigene kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Veranstaltungen in Deutschland durch. Ferner unterstützt es die Durchführung kultureller, künstlerischer und wissenschaftlicher Projekte/Programme in Deutschland.

Eine Unterstützung durch das ÖKF Berlin ergeht nach Prüfung und Abwägung einer Reihe von inhaltlichen und auslandskulturpolitischen Beurteilungskriterien und berücksichtigt zeitgenössische kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Projekte mit deutlichem Österreichbezug. Zusagen erfolgen nach Maßgabe der jeweils verfügbaren Mittel; ein individueller Anspruch auf Unterstützung besteht nicht. Wir vergeben keine Arbeitsstipendien oder Werkaufträge.

Die Anträge sind per E-Mail oder auf dem Postweg zu übermitteln. Nur vollständige Anträge samt erforderlichen Unterlagen und Informationen können berücksichtigt werden. Folgende Einreichbedingungen sind bitte zu beachten:

Unterstützungsanträge für bereits feststehende Einzelvorhaben:

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN
• Projektbeschreibung (max. eine A4 Seite)
• Zeitplan
• Detaillierte Kostenkalkulation und Finanzierungsplan unter Anführung aller beantragten bzw. zugesagten Fremdmittel anderer (öffentlicher) Stellen. Angabe von Sponsoring- bzw. allfälligen Eigenmitteln
• Lebenslauf und Dokumentation der bisherigen künstlerischen oder wissenschaftlichen Tätigkeit
• Bestätigung oder Einladung des Veranstalters

Anträge ohne Angabe einer Postadresse können nicht bearbeitet werden.

FRISTEN FÜR DIE EINREICHUNG VON ANTRÄGEN
1. Oktober für das Trimester 1. Januar bis 30. April
1. Februar für das Trimester 1. Mai bis 31. August
1. Juni für das Trimester 1. September bis 31. Dezember

Das ÖKF Berlin informiert schriftlich über die Entscheidung.
Zugesagte Mittel gelangen grundsätzlich nach dem Ende von Veranstaltungen bzw. nach Abschluss von Projekten/Programmen unbar zur Auszahlung.

Projekt- bzw. Programmvorschläge für Veranstaltungen in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin zum Zweck der Information:

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN
• Projektbeschreibung (max. eine A4 Seite)
• Lebenslauf und Dokumentation der bisherigen künstlerischen oder wissenschaftlichen Tätigkeit
• Detaillierte Kostenkalkulation

Das ÖKF Berlin freut sich auf interessante Projekt- bzw. Programmanregungen. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Anfragen und Vorschläge ist eine individuelle Beantwortung nicht immer sofort möglich. Das ÖKF Berlin hält Projekt- bzw. Programmvorschläge, die zum Zweck der Information eingereicht werden, gerne in Evidenz und kommt auf diese dann gegebenenfalls zurück.

Ausschreibungen 

Kulturprogramm der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Am 01. Juli 2020 begann die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Mit ihr startet auch ein in dieser Form neues EU-weites Kulturprogramm, dessen Kernstück das interaktive Online-Kunstwerk Earth Speakr bildet.

Das Projekt des in Berlin lebenden dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson möchte vor allem jungen Menschen in Europa die Möglichkeit geben, ihre Zukunftsideen auf Earth Speakr in einer der 24 Amtssprachen der Europäischen Union zu kommunizieren und diese den Entscheidungstragenden in Europa nahe zu bringen.

Kunst bewegt Europa – Olafur Eliasson zum Online-Kunstwerk Earth Speakr im Zuge der deutschen EU-Ratspräsidentschaft: https://vimeo.com/415073357/fc7840b985

OPEN CALL LITERATURE | Grazer Stadtschreiber:in | September 2021 bis August 2022

Die Stadt Graz vergibt jährlich das Literaturstipendium „Grazer Stadtschreiber*in“. Mit der Zuerkennung dieses Stipendiums ist die kostenlose Bereitstellung einer Wohnung im Cerrini- Schlössl am Schlossberg, jeweils von 1. September des Vergabejahres bis 31. August des folgenden Jahres, sowie eine monatliche Zuwendung in Höhe von 1.300 Euro verbunden. Im Einvernehmen mit dem Kulturamt übernimmt die Kulturvermittlung Steiermark die Betreuung des/der Stipendiat*in.

Ziel ist die Förderung von Literat*innen, die in ihren Arbeiten Innovationsfähigkeit und Gegenwartsbezug, ästhetische und sprachliche Qualität, Authentizität und künstlerische Eigenständigkeit beweisen. Ihre Anwesenheit in Graz soll dem kulturellen Austausch sowie der Interaktion mit der Literaturszene vor Ort dienen. Die Stipendiat*innen erklären sich ausdrücklich bereit, während des vereinbarten Jahres mindestens acht Monate in Graz anwesend zu sein.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Reparatur der Zukunft | Internationale Ideensuche

Die Reparatur der Zukunft ist eine Initiative ohne Ablaufdatum, getragen von zwei Prinzipien: Hoffnung und Innovation. Sie versteht sich als Aufforderung, neu und anders zu denken, wie wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen können.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Außenministerium, den Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland sucht Ö1 Initiativen, die die Welt positiv verändern und gestalten wollen. Denn das Coronavirus hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie vernetzt, wie verbunden und wie abhängig wir voneinander sind. Das betrifft unsere Gesundheit, unsere Wirtschaft, Umwelt – einfach alles. Daher sind wir aufgefordert, uns auszutauschen, uns gegenseitig zu motivieren und unsere Ideen zu bündeln. Die globale Reparaturwerkstatt soll einen Ort des gemeinsamen Lernens und Experimentierens schaffen und zu neuen Kooperationen führen. Gesucht werden innovative Ideen oder bereits realisierte Projekte, die Probleme erkennen und an Lösungen arbeiten, im ganz großen oder ganz kleinen Kontext. Gefragt ist alles, was Impulse zur Veränderung setzt und die Zukunft im Jetzt reparieren will.

Eine Jury wählt Projekte aus, die Mentoring erhalten und eine Bühne bekommen. Projekte aus Österreich werden an die Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland eingeladen und internationale Projekte werden nach Österreich gebracht. Weitere Auszeichnungen werden von der Akademie der bildenden Künste Wien, dem Architekturzentrum Wien, dem Innovationsfestival Markt der Zukunft in Graz und der Wirtschaftsagentur Wien vergeben.

Hier erfahren Sie mehr über die Initiative Reparatur der Zukunft.

 

Stipendienprogramm für Künstler*innen in Bayern

Am 23. März 2021 startet das Stipendienprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (StMWK).
Bis zu 5.000 Kunstschaffende können Stipendien zu je 5.000€ erhalten. 
Deadline: 31. Oktober 2021

Gefördert werden die Konzeption oder Umsetzung angefangener und noch nicht zum Abschluss gebrachte bzw. neue Vorhaben von Künstler*innen in der Anfangsphase ihres Schaffens, die so beim Aufbau ihrer professionellen Existenz und in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützt werden sollen. Dazu zählen z.B. künstlerische, kunstvermittelnde oder kunstpädagogische Vorhaben wie etwa Kompositionen, bildnerische Werke, Publikationen, literarische Übersetzungen, Filme, Comics, Formen interpretierender Kunstpraxis, die Konzeption und Umsetzung von Präsentationen oder Vermittlungsformen, insbesondere digitaler oder hybrider Kunst- und Kunstvermittlungsformate sowie interaktiver Modelle im digitalen Bereich oder Recherchevorhaben, auch im Sinne künstlerischer Forschung. Das Stipendium kann dabei auch zur Deckung der Kosten verwendet werden, die im Zusammenhang mit dem Vorhaben durch die Ausübung der künstlerischen Tätigkeit und notwendiger Professionalisierungsmaßnahmen entstehen.

Mehr Informationen und die Voraussetzungen für das Stipendium finden Sie hier.

Internationaler Kammermusikwettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“

5.-14. Februar 2022
LIEDDUO & KLAVIERTRIO

Die Online-Anmeldung für den 11. Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ ist ab sofort bis 12. Oktober 2021 möglich.

Neben der Vergabe von Preisgeldern in einer Gesamthöhe von €65.000, stehen bei diesem Wettbewerb vor allem auch professionelles und ausführliches Feedback von der Jury, Auftrittsmöglichkeiten bei international renommierten Konzertveranstalter*innen sowie Karriereberatung und –begleitung im Vordergrund.

Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, durch die Musik Schuberts einen anderen Blickwinkel auf Zeitgenössisches zu erlangen und den eigenen Horizont durch die Gegenüberstellung von Schubert mit Musik der Moderne zu erweitern. Wir laden Sie herzlich ein, an diesem internationalen Wettbewerb in Graz im Februar 2022 teilzunehmen und durch die Angebote des Wettbewerbs und den Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten vielfach bereichert zu werden.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Jugend Literatur-Werkstatt Graz

Die Jugend Literatur-Werkstatt Graz lädt 8 bis 18 Jahre junge Schreibende (zwischen 1.9.2003 und 15.10.2013 geboren) in ganz Europa zum Literaturwettbewerb herzlich ein. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2021. Das Thema „verborgen“ soll dabei als Anregung und nicht als Einschränkung verstanden werden.

Unter www.literaturwerkstatt.at finden Sie die Wettbewerbsausschreibung zum Download, weitere Informationen über unsere internationalen Werkstattwochen und sonstigen Aktivitäten.

Gerne stehen wir Ihnen für eventuelle Fragen gerne zur Verfügung.

Open Call: On the Road again

Die erste gemeinsame Ausschreibung der österreichischen Kulturforen mit dem Titel „On the Road again“ richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen bildende Kunst oder Medienkunst, welche in Österreich leben und arbeiten. Eingereicht werden können künstlerische Arbeiten, die sich mit einer der zur Auswahl stehenden 23 Destinationen des österreichischen Auslandskulturnetzwerkes und dem Thema der Ausschreibung auseinandersetzen. Die Arbeiten sollen im Jahr 2022 entstehen und am jeweiligen Kulturform gezeigt werden, ehe sie im Frühjahr 2023 in Form einer Gruppenausstellung im Wiener Künstlerhaus zusammenfinden.

Thema der Ausschreibung: „Umbruch in Gesellschaft und Ökologie“ – Österreichische Künstlerinnen und Künstler stellen sich Realitäten, die uns alle auf der ganzen Welt betreffen. Unsere Gesellschaft ist im Umbruch, ebenso wie das wirtschaftliche und politische Umfeld, in dem wir leben. Und es ist die Welt selbst, die sich verändert – nicht zuletzt durch das sorglose Tun des Menschen. Jede einzelne künstlerische Arbeit soll in Auseinandersetzung mit einem bestimmten Land oder Ort entstehen. Sie soll eine Spur oder einen konkreten Aspekt eines breiten Gesamtthemas aufnehmen, Ängste aufzeigen, ein Stück Realität sichtbar machen, Visionäres entwerfen oder Perspektiven eröffnen.

Die per Juryvotum ausgewählten Projekte, die zur Umsetzung gelangen, werden mit jeweils 7.000 Euro Projektbudget dotiert. Die Jury besteht aus Silvie Aigner (Chefredakteurin „Parnass Kunstmagazin“), Martin Böhm (Dorotheum), Christian Helbock (Künstler und Vorstandsmitglied Künstlerhaus), der Künstlerin Brigitte Kowanz und dem Kunstmanager und Diplomaten Christoph Thun-Hohenstein. Die Bewerbungsfrist für österreichische Künstlerinnen und Künstler endet mit 31. August. Bis 30. September erstellt die Jury eine Shortlist von drei Projektvorschlägen für jede Destination. Gemeinsam mit Leitung des jeweiligen Kulturforums wird dann das finale Gewinnerprojekt ermittelt.

Hier erfahren Sie mehr über die Ausschreibung „On the Road again“.

Simon Wiesenthal Preis

Der beim Parlament eingerichtete Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus schreibt 2021 zum ersten Mal den Simon-Wiesenthal-Preis aus. Der Preis soll das Andenken an den Architekten, Publizisten und Schriftsteller Simon Wiesenthal ehren, der Zeit seines Lebens unermüdlich gegen die Gleichgültigkeit gegenüber den Verbrechen des Nationalsozialismus gekämpft hat.

Der Simon-Wiesenthal-Preis wird jährlich an bis zu drei Personen oder Personengruppen als Auszeichnung für ihr besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für die Aufklärung über den Holocaust verliehen. Ziel der Arbeit der möglichen Preisträgerinnen und Preisträgern ist es, das Wissen über den Holocaust aktiv zu vermitteln, zu stärken und zu verbreiten, das Verständnis in der Gesellschaft für die Mechanismen und Folgen des Antisemitismus zu schärfen sowie das Bewusstsein für die Gefahren des Antisemitismus in der Gegenwart zu erhöhen.

Ende der Bewerbungsfrist: 30. September 2021

Mehr Informationen zum Preis, Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Auslandsstipendium Filmkunst

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport schreibt für das Jahr 2021 erstmals Auslandsstipendien im Bereich Filmkunst aus.

Die Ausschreibung richtet sich an bereits professionell tätige Künstler*innen im Bereich Film, deren Arbeit sich durch eine experimentelle Ausrichtung und einen innovativen Charakter auszeichnet. Die Stipendien sollen es ermöglichen, filmkünstlerische Projekte im internationalen Kontext vorzubereiten bzw. zu realisieren, dafür notwendige Netzwerke aufzubauen und zu vertiefen sowie internationale Kooperationen zu initiieren und/oder weiterzuführen.

Ende der Einreichfrist: 20. September 2021

Mehr Informationen zur Einreichung sowie die Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.

8. internationale Malerei Biennale Hamburg

Der gemeinnützige Kulturaustausch Hamburg-Übersee e.V. schreibt zum 8. Mal die Internationale Malerei Biennale Hamburg zu einem vorgegebenen Umwelt-Thema aus.

Nationale und internationale professionelle Künstler und Künstlerinnen sind eingeladen sich mit einem Kunstwerk in den Techniken Acryl, Aquarell, Gouache, Öl, Tempera oder Zeichnung zum vorgegebenen Thema „Umwelt im Ökologiediskurs: Wasserstoff“ digital zu bewerben.

Bewerbungsende: 30. November 2021

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.