Das Österreichische Kulturforum soll ein Ort für die offene Begegnung von Menschen sein; ein Raum, in dem wir mit Sprache, Bildung, Kunst und Wissenschaft auch wichtige Fragen thematisieren können. Wir verstehen Kulturarbeit nicht als einseitige Botschaft, sondern als Austausch, in dem Offenheit, kritisches Denken und Diskursfähigkeit eine Rolle spielen.

Das Österreichische Kulturforum Berlin ist Teil eines weltweiten Netzwerks von 30 Kulturforen in 28 Ländern, die das zeitgenössische und kreative Schaffen aus Österreich in Kultur und Wissenschaft präsentieren, fördern und mit Akteur*innen im Gastland in Kontakt bringen.

Die Kulturforen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Außenpolitik und sind organisatorisch im Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten angesiedelt.

Den Rahmen für ihre Arbeit bildet das Auslandskulturkonzept.

Auslandskultur Imagefilm

Team

Dr. Denise Quistorp / DirektorinJaqueline Poledna, BA / KulturreferentinAthanasios Zachariadis / Administration

Praktikum

Wir vergeben je einen Praktikumsplatz im Frühjahr/ Sommer und Herbst jeden Jahres. Bewerbungen für das kommende Jahr 2022 können gerne eingereicht werden.

Hier sind einige Informationen zu Ihrer Bewerbung für ein Praktika (40 Wochenstunden) am Österreichischen Kulturforum (ÖKF) Berlin, wenn Sie unsere Arbeit kennen lernen und unterstützen wollen, und ihre berufliche Erfahrung im Kulturmanagement erweitern wollen:

VORAUSSETZUNGEN
– Österreichische Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in Österreich.
– Studierende oder junge Absolvent*innen einer Universität oder Fachhochschule
– Idealerweise berufliche Vorerfahrungen im Bereich Kunst und Kultur

Praktikant*innen am ÖKF Berlin erhalten für die Dauer ihrer Tätigkeit einen Ausbildungsbeitrag (weitere Fragen an berlin-ob@bmeia.gv.at) und sind unfallversichert. Für sonstige Kosten (z.B. Reise- und Aufenthaltskosten, Krankenversicherung) ist selbst aufzukommen.

WICHTIG
Nach einem Praktikum am ÖKF Berlin ist die Absolvierung eines Verwaltungspraktikums im österreichischen Außenministerium nicht mehr möglich.

BEWERBUNG
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Foto und Kontaktdaten an berlin-kf(at)bmeia.gv.at

Finanzielle Unterstützung

Das Österreichische Kulturforum (ÖKF) Berlin führt eigene kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Veranstaltungen in Deutschland durch. Ferner unterstützt es die Durchführung kultureller, künstlerischer und wissenschaftlicher Projekte/Programme in Deutschland.

Eine Unterstützung durch das ÖKF Berlin ergeht nach Prüfung und Abwägung einer Reihe von inhaltlichen und auslandskulturpolitischen Beurteilungskriterien und berücksichtigt zeitgenössische kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Projekte mit deutlichem Österreichbezug. Zusagen erfolgen nach Maßgabe der jeweils verfügbaren Mittel; ein individueller Anspruch auf Unterstützung besteht nicht. Wir vergeben keine Arbeitsstipendien oder Werkaufträge.

Die Anträge sind per E-Mail oder auf dem Postweg zu übermitteln. Nur vollständige Anträge samt erforderlichen Unterlagen und Informationen können berücksichtigt werden. Folgende Einreichbedingungen sind bitte zu beachten:

Unterstützungsanträge für bereits feststehende Einzelvorhaben:

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN
• Projektbeschreibung (max. eine A4 Seite)
• Zeitplan
• Detaillierte Kostenkalkulation und Finanzierungsplan unter Anführung aller beantragten bzw. zugesagten Fremdmittel anderer (öffentlicher) Stellen. Angabe von Sponsoring- bzw. allfälligen Eigenmitteln
• Lebenslauf und Dokumentation der bisherigen künstlerischen oder wissenschaftlichen Tätigkeit
• Bestätigung oder Einladung des Veranstalters

Anträge ohne Angabe einer Postadresse können nicht bearbeitet werden.

FRISTEN FÜR DIE EINREICHUNG VON ANTRÄGEN
1. Oktober für das Trimester 1. Januar bis 30. April
1. Februar für das Trimester 1. Mai bis 31. August
1. Juni für das Trimester 1. September bis 31. Dezember

Das ÖKF Berlin informiert schriftlich über die Entscheidung.
Zugesagte Mittel gelangen grundsätzlich nach dem Ende von Veranstaltungen bzw. nach Abschluss von Projekten/Programmen unbar zur Auszahlung.

Projekt- bzw. Programmvorschläge für Veranstaltungen in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin zum Zweck der Information:

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN
• Projektbeschreibung (max. eine A4 Seite)
• Lebenslauf und Dokumentation der bisherigen künstlerischen oder wissenschaftlichen Tätigkeit
• Detaillierte Kostenkalkulation

Das ÖKF Berlin freut sich auf interessante Projekt- bzw. Programmanregungen. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Anfragen und Vorschläge ist eine individuelle Beantwortung nicht immer sofort möglich. Das ÖKF Berlin hält Projekt- bzw. Programmvorschläge, die zum Zweck der Information eingereicht werden, gerne in Evidenz und kommt auf diese dann gegebenenfalls zurück.

Ausschreibungen 

OeAD-Stipendienausschreibungen für das Jahr 2022/23 – open calls, oead.map

Für zahlreiche vom OeAD durchgeführten Stipendien- und Förderungsprogramme kann man sich jetzt bewerben.
Programme wie Ernst Mach-weltweit, Franz Werfel und Richard Plaschka sind für Bewerberinnen und Bewerber aus aller Welt offen, CEEPUS, die bilateralen Aktionsprogramme und die Stipendienstiftung sind regional beschränkt. Das ebenfalls weltweit ausgerichtete Marietta Blau-Stipendium ermöglicht Doktorats- oder PhD-Studierenden österreichischer Universitäten einen Auslandsaufenthalt zur Optimierung ihrer Dissertation.
Weitere Details zu diesen und vielen anderen Förderprogrammen des OeAD finden Sie hier.

 

Über allgemeine Fragen zu einem Studium in Österreich informiert die Webseite www.studyinaustria.at.

Ausschreibung für das Stipendium des Welser Stadtschreibers / der Welser Stadtschreiberin 2022

Welser Stadtschreiber/Stadtschreiberin 2022
1. Juni – 31. August 2022

Zum bereits achten Mal sucht die Stadt Wels einen Stadtschreiber / eine
Stadtschreiberin.
Das dreimonatige Stipendium richtet sich an Literaten und Literatinnen ohne
Altersbeschränkung.
Im Rahmen dieses Stipendiums wird eine Unterkunft in Wels zur Verfügung gestellt. Die
Höhe des Stipendiums beträgt pro Monat € 1.100,00.
Mit der Ausschreibung ist das Ziel verbunden, Literaten und Literatinnen zu fördern, die
– in Ihrer Arbeit über einen großen Gegenwartsbezug verfügen,
– künstlerische Eigenständigkeit aufweisen,
und bereit sind in Austausch mit der Welser Bevölkerung zu treten.
Von der Bewerbung ausgenommen sind Autoren und Autorinnen, die bereits einmal die
Funktion des/der Welser Stadtschreiber/Stadtschreiberin innehatten.

Kriterien:
– Grundkenntnisse der deutschen Sprache erwünscht
– mindestens eine selbstständige literarische Publikation (nicht im Eigenverlag)
oder fünf unselbstständige Publikationen in Zeitschriften oder Anthologien.
– Bereitschaft, sich auf einen Dialog in Wels einzulassen
– Bereitschaft zu Lesungen, Schulbesuchen, Diskussionen.
– Bekanntgabe einer konkreten Projektidee, an der während des Aufenthaltes
gearbeitet werden soll.

Unterlagen für die Einreichung (elektronisch):
– Lebenslauf
– Angaben zum literarischen Werdegang
– 2 Publikationsbeispiele (max. 10 Seiten pro Textprobe, bei fremdsprachigen
Publikationen zusätzlich Übersetzungsbeispiele)
– Skizzierung des Projektvorhabens für den Aufenthalt (max. 2 Seiten)

Auswahl:
Die Auswahl trifft eine dreiköpfige Jury im April 2022.

Einreichschluss:
Freitag, 11. März 2022
Die Einreichungen richten Sie bitte ausschließlich elektronisch an
vas@wels.gv.at

Datenschutz
Die Bewerber und Bewerberinnen für den/die „Welser Stadtschreiber/Stadtschreiberin“
erklären sich mit ihrer Teilnahme an der Ausschreibung damit einverstanden, dass ihre
personenbezogenen Daten zur Durchführung des Auswahlverfahrens und zur weiteren
Bearbeitung in der Dst. Veranstaltungsservice und VHS der Stadt Wels elektronisch
gespeichert werden und die eingereichten Unterlagen für die Bewertung der Fachjury
übermittelt werden dürfen.
Mit der Zuerkennung des Stipendiums willigt der/die Welser
Stadtschreiber/Stadtschreiberin gemäß Datenschutzgrundsatzverordnung ein, dass
seine/ihre Daten gespeichert und er/sie in öffentlichen Berichten und Internetauftritten der
Stadt genannt wird.

Kontakt für Rückfragen:
Stadt Wels
Dienststelle Veranstaltungsservice und VHS
Herr Stefan Haslinger
Rainerstraße 2
4600 Wels
Tel.: +43 7242 235 7030
Email: vas@wels.gv.at

Intercultural Achievement Award (IAA) 2022

 

Ausschreibung 2022

Gesucht werden erfolgreiche, lösungsorientierte Projekte im interkulturellen und interreligiösen Dialog in Österreich

in den Bereichen Kunst/Kultur, Jugend, Menschenrechte, Global Citizenship Education, Integration und Geschlechtergleichstellung.

 

Hintergrundinformation

Der Intercultural Achievement Award (IAA) wurde 2014 als Schlüsselprojekt des interkulturellen Dialogs ins Leben gerufen. Der Preis zeichnet erfolgreiche, innovative Projekte im Bereich des interkulturellen und interreligiösen Dialogs auf österreichischer und internationaler Ebene aus.

 

Der Dialog der Kulturen und Religionen ist als einer der Schwerpunkte der Außenkulturpolitik des Bundesministeriums für Europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) definiert. Damit baut das BMEIA auf eine lange Tradition Österreichs im Bereich des Dialogs auf, die eine Geschichte der Diversität und des Pluralismus reflektiert und durch zahlreiche Dialoginitiativen und Projekte über die Jahre geprägt wurde.

 

Derzeit unterstützt die im Jahr 2007 im BMEIA eingerichtete Task Force „Dialog der Kulturen“ Partnerorganisationen in der Umsetzung von interkulturellen und interreligiösen Projekten und konzipiert, finanziert und analysiert selbst Projekte. Mit diesen Eigenprojekten greift die Task Force Schwerpunkte des Bundesministers für Europäische und internationale Angelegenheiten sowie der Bundesregierung auf und definiert sie für den Dialogbereich.

 

Schwerpunktthemen

Der interkulturelle Dialog ist ein breites Feld, eine inhaltliche Schwerpunktsetzung ermöglicht die Vergleichbarkeit der eingereichten Projekte. Diese erfolgt im Sinne der österreichischen Prioritätensetzung: die eingereichten interkulturellen Projekte müssen mindestens einem der folgenden Bereiche zuordenbar sein:

– Kunst/Kultur

– Jugend

– Menschenrechte

– Global Citizenship Education

– Integration

– Geschlechtergleichstellung

 

Preise

Der diesjährige IAA wird in Österreich in zwei Sonder- Preiskategorien vergeben:

– Sonderpreis „Integration in Österreich“                                                                       EUR 6.000.-

– Sonderpreis „Bestes österreichisches Projekt“ in einer der folgenden Kategorien: EUR 6.000.-

-> Kategorie Nachhaltigkeit: „Bestes laufendes Projekt zum Querschnittsthema Umwelt und Interkulturalität“

-> Kategorie Aktualität: „Bestes Projekt mit Bezug auf ein aktuelles Ereignis“

-> Kategorie Technologie: „Beste Nutzung von Technologie im Rahmen eines interkulturellen Projekts“

-> Kategorie Innovation: „Innovativstes interkulturelles Projekt”

 

Die Preisgelder sind dazu gedacht, die Weiterführung erfolgreicher Projekte zu fördern.

 

Allgemeine Auswahlkriterien

– Bewerben können sich nur Nichtregierungsorganisationen (u.a. Vereine, Stiftungen, soziale Bildungseinrichtungen, religiöse Organisationen, privatwirtschaftliche Organisationen) und/oder Personen aus Österreich für Projekte, deren Hauptfokus der interkulturelle und interreligiöse Dialog Ausgeschlossen sind Regierungs-, Wissenschafts- bzw. Forschungs- und internationale Institutionen.

– Das Projekt muss mindestens einen der nachstehenden Tätigkeitsbereiche behandeln: Kunst/Kultur, Jugend, Menschenrechte, Global Citizenship Education und Geschlechtergleichstellung.

– Das Projekt muss bereits seit mindestens 1 Jahr operativ Damit wird sichergestellt, dass das Projekt umsetzungsfähig und sein Wirkungsbereich quantifizierbar ist.

– Projekte, die bereits in der Vergangenheit diese Kriterien erfüllt haben, und sie weiterhin erfüllen, können erneut eingebracht werden.

– Projekte können für mehrere Kategorien eingereicht werden, solange die folgenden spezifischen Auswahlkriterien für die jeweiligen Kategorien erfüllt werden.

 

Auswahlkriterien je Preiskategorie sind:

Sonderpreis „Integration in Österreich

– Das Projekt muss einem der Handlungsfelder des Nationalen Aktionsplans Integration entsprechen: Sprache und Bildung, Arbeit und Beruf, Rechtsstaat und Werte, Gesundheit und Soziales, Interkultureller Dialog, Sport und Freizeit, Wohnen und die regionale Dimension der Integration.

– Die Organisation muss ihren Sitz und Tätigkeitsbereich in Österreich haben.

Sonderpreis „Bestes österreichisches Projekt

– Die Organisation muss ihren Sitz in Österreich haben. Das Projekt kann, muss jedoch nicht in Österreich durchgeführt werden.

– Das Projekt muss den Kriterien einer der genannten Kategorien „Nachhaltigkeit“, „Aktualität“, „Technologie“ oder „Innovation“ entsprechen:

Kategorie Nachhaltigkeit: „Bestes laufendes Projekt zum Querschnittsthema Umwelt und Interkulturalität”

Das Projekt bietet Lösungsansätze im Querschnittsbereich Umwelt/Ökologie und interkulturellen/interreligiösen Herausforderungen.

Kategorie Aktualität: „Bestes Projekt mit Bezug auf ein aktuelles Ereignis”

Das Projekt muss zwischen 2021 und 2022 umgesetzt worden sein und kann auch aus einer erfolgreichen Einzelaktion im Bereich interkultureller bzw. interreligiöser Dialog bestehen. Diese Preiskategorie zielt auf Projekte, die auf aktuelle Ereignisse bzw. Entwicklungen reagiert und zur interkulturellen Verständigung, auch anlassbezogen, beigetragen haben.

Kategorie Technologie: „Beste Nutzung von Technologie im Rahmen eines interkulturellen Projekts”

Das Projekt muss innovative technische Lösungen einsetzen, die interkulturellen und/oder interreligiösen Dialog fördern.

Kategorie Innovation: „Innovativstes interkulturelles Projekt”

Das Projekt muss sich durch einen innovativen methodischen oder kreativen Ansatz im Dialog der Kulturen oder Religionen auszeichnen.

 

Bewerbungen, die diese Kriterien nicht erfüllen, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

 

Auswahl und Auszeichnung

Bis spätestens 15. April 2022 eingelangte Bewerbungen werden von der Task Force auf Vollständigkeit überprüft. Anschließend werden die Bewerbungen durch eine unabhängige Jury in Wien, die sich aus Expertinnen und Experten des interkulturellen Dialogs zusammensetzt, bewertet. Pro Kategorie wird ein Preis vergeben.

Die Verleihung der Preise ist für Herbst 2022 vorgesehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden zur Preisverleihung und zur wechselseitigen Vernetzung nach Wien eingeladen.

 

Bewertungskriterien

Um eine einheitliche Bewertung der verschiedenen Projekte sicherzustellen, werden folgende Kriterien herangezogen:

 

Bewerbung:

Ein detaillierter Bewerbungsbogen mit konkreten Fragestellungen ist hier abrufbar. Die erfolgreiche Bewerbung in den Hauptkategorien muss möglichst klar in Englisch oder Deutsch formuliert sein, einer kohärenten Struktur folgen und anhand der Projektinhalte überzeugen. Die Beantwortung aller Fragen ist Voraussetzung für die weitere Berücksichtigung. Klarheit, Detail und Fokus sowie Überzeugungskraft sind hierbei entscheidend.

 

Evaluierungskriterien:

– Ist/war das interkulturelle oder interreligiöse Projekt bedarfsgesteuert und auf den lokalen Kontext und die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten? (Relevanz)

– Ist/war die Zielgruppe klar definiert und auch erreichbar? (Wirkungsbereich)

– Wurden Ziele, Ergebnisse und Aktivitäten klar definiert? (Klarheit)

– Werden die Ziele, Ergebnisse und Aktivitäten regelmäßig gemessen bzw. ausgewertet? (Evaluierbarkeit, Nachhaltigkeit)

– Ist das Projekt innovativ, indem es neue Methoden und Konzepte, kreatives Denken, Kreativität oder lösungsorientierte Ansätze verwendet? (Innovation, Methodik, Kreativität)

– Ist das Konzept auf andere Kontexte übertragbar und kann dadurch von anderen Organisationen übernommen werden? (Übertragbarkeit, Nachhaltigkeit)

– Erreicht/erreichte das Projekt seine Zielsetzungen, kann es Impact nachweisen? (Erfolg)

– Hat die Institution die Strukturen und Kompetenzen, um das Projekt finanziell und inhaltlich umzusetzen? (Struktur)

– Verfügt die Institution über ausreichende finanzielle Mittel, um das Projekt durchzuführen und abzuschließen? (Budget)

– Kann die Institution Erfahrungen im Bereich des interkulturellen Dialogs und in der Projektimplementierung vorweisen? (Erfahrung)

– Verfolgt die Institution die Grundsätze der Vielfalt und Gleichheit sowohl in der Organisationsstruktur als auch in der Zusammenarbeit mit der Zielgruppe und Partnern? (Gleichheit)

– Unterzieht sich die Institution regelmäßiger finanzieller Prüfungen oder Evaluierungen? (Transparenz)

 

Für mehr Informationen zur Arbeit und den Projekten der Task Force „Dialog der Kulturen” besuchen Sie uns auf www.intercultural-achievement.com oder schreiben Sie uns an dialog@bmeia.gv.at.

Schicken Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an dialog@bmeia.gv.at.

Einsendeschluss: 15. April 2022

Ausschreibung der IFK_Akademie: ARBEIT VON MORGEN: LUST, LAST, VERLUST? (14.-20. August 2022 in Linz)

Wir laden alle Nachwuchswissenschafter*innen und kulturwissenschaftlich versierte Künstler*innen, die ein zentrales Interesse an Kulturwissenschaften haben, herzlich zur Bewerbung ein! Die Bewerbungsdeadline ist der 13. April 2022.

 

Debatten um die Zukunft der Arbeit sind widersprüchlich. Einerseits wird ein Verschwinden der produktiven Arbeit durch Digitalisierung und Automatisierung prognostiziert – Workingman‘s Death, so hieß der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm von Michael Glawogger aus dem Jahr 2005 –, andererseits wird eine »Rettung der Arbeit« (Lisa Herzog) gefordert, die nach wie vor als eine wichtige Quelle gesellschaftlicher Anerkennung und als materielle Voraussetzung eines guten Lebens betrachtet wird. Diskutiert wird über ein Grundeinkommen oder ein »Grunderbe«; zugleich entstehen im Schatten der aktuell herrschenden Pandemie neue Arten von Arbeitsplätzen: Homeoffice, Mobile Office, virtuelle Bürogemeinschaften.

 

Die vielfältige Zusammensetzung der Faculty soll möglichst viele Nachwuchswissenschafter*innen zur Teilnahme anregen. Die Arbeitssprache ist Deutsch, Bewerbungen aus dem nicht-deutschsprachigen Raum sind jedoch willkommen.

 

Mit der seit 2003 jährlich stattfindenden Akademie will das IFK folgende Ziele erreichen:
* Stärkung kulturwissenschaftlicher Verfahren und Perspektiven in den Geistes-, Kunst- und Sozialwissenschaften
* Nachwuchsförderung durch intensive Zusammenarbeit von jungen und arrivierten Forscher*innen

Detaillierte Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

TRADUKI Aufenthaltsstipendium

TRADUKI nimmt wieder Bewerbungen für Aufenthaltstipendien entgegen. Autor*innen, Übersetzer*innen und Literaturexpert*innen können jetzt Anträge stellen. Also, wer Fernweh verspürt und einen Tapetenwechsel benötigt, kann sich für verschiedene interessante Städte bewerben.

Bewerbungen müssen auf unserem Residency Application Portal eingereicht werden.

Bewerbungsschluss ist der 17. April 2022

Weitere Informationen

WORTMELDUNGEN VON NACHWUCHSAUTOR*INNEN GESUCHT!

Die Crespo Foundation ruft junge Autor:innen dazu auf, sich für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis zu bewerben. „Schiffe vor Anker, Autos auf Parkplätzen, aber ich bin diejenige, die kein Zuhause hat.“ Wie lassen sich Flucht, Exil und Heimatlosigkeit in Worte fassen? lautet die Fragestellung, die in diesem Jahr von Volha Hapeyeva, Trägerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2022, formuliert wurde.

Nachwuchsautor*innen sind aufgefordert, darauf literarisch und kritisch mit einem noch unveröffentlichten deutschsprachigen Kurztext (Essay, Rede, kurze Prosa, Erzählung) von 9.000 bis 20.000 Zeichen Länge zu antworten. Bewerben können sich Autor*innen bis 30 Jahre, die noch keine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) verfasst haben.

Die Crespo Foundation möchte mit dem WORTMELDUNGEN-Förderpreis junge Autor:innen motivieren, gesellschaftspolitische Themen in den Fokus zu nehmen und literarische Positionen zu aktuellen Diskursen zu entwickeln.

Erstmalig ist auch die Shortlistnominierung mit je 500 Euro dotiert.

Als weitere Förderung werden alle zehn Autor:innen der Shortlist im Frühjahr 2023 zu einem 2-tägigen Schreibworkshop mit Lektor:innen und einer Autorin oder einem Autor nach Frankfurt eingeladen.

Einsendeschluss: 30. Juni 2022

Einsendungen an: foerderpreis@wortmeldungen.org

Die vollständige Ausschreibung sowie ein Formblatt finden Sie im Anhang sowie zum Herunterladen hier: www.wortmeldungen.org/foerderpreis/preis/

Vorbereitungskurs für das DFP-RI an der Diplomatischen Akademie Wien (September 2022)

 

Vom 19. bis 24. September 2022 findet der Vorbereitungskurs für das DFP-RI – Diplôme de Français Professionnel des RelationsInternationales an der Diplomatischen Akademie Wien (DA) statt.

Der DFP-RI ist ein professionalisierendes, international anerkanntes und lebenslang gültiges Diplom. Das Diplom zertifiziert die vier folgenden Sprachaspekte sowie die Erfüllung der spezifischen beruflichen Aufgaben im Bereich der internationalen Beziehungen: Zusammenstellung offizieller Stellungnahmen, Rede/Rhetorik, Präsentationen, Verhandlungen.

Der auf die Diplomprüfung vorbereitende Kurs findet in französischer Sprache statt und richtet sich insbesondere an DiplomatInnen, Führungskräfte internationaler oder regionaler Organisationen, Beamten, ExpertInnen, JournalistInnen sowie StudentInnen, die in ihrem beruflichen Umfeld die französische Sprache verwenden bzw. die eine Rolle in der Arbeit internationaler oder europäischer Institutionen spielen.

Für weitere Informationen zum Kurs  https://www.da-vienna.ac.at/DFP-RI_Cours

 

Bewerbungen um ein IFK_Senior oder Research Fellowship für das Studienjahr 2023/2024

Die Online-Antragsformulare für in- und ausländische Wissenschafter*innen in der Postdoc-Phase (Research Fellowships) und Forscher*innen mit internationaler Reputation (Senior Fellowships) stehen bereit: https://www.ifk.ac.at/index.php/calls.html

 

Sollten Sie Fragen zu der Online-Bewerbung haben, richten Sie diese bitte an: fellows@ifk.ac.at

 

Alles Wissenswerte zu den Aktivitäten und Schwerpunkten des IFK ist auf der Website zu finden: www.ifk.ac.at

 

Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass die Bewerbungen für Fulbright/IFK_Senior und Junior Fellowships für das akademische Jahr 2023/24 direkt an Fulbright Austria https://www.fulbright.at/ zu richten sind.

Ausschreibung BMKOES Auslandsstipendium Filmkunst 2022

 

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport schreibt erneut Auslandsstipendien im Bereich Filmkunst aus.

Die 5 zu vergebenden Stipendien sind mit je 1.400 Euro pro Monat dotiert (zuzüglich einer pauschalen Abgeltung von Unterbringungs-und Reisekosten) und können für 1 bis maximal 3 Monate zuerkannt werden.

Ende der Einreichfrist ist der 6. Juni 2022, die Voraussetzungen für eine Bewerbung sind folgende:

Inhaltliche Kriterien

Die Ausschreibung richtet sich an bereits professionell tätige Künstler*innen im Bereich Film, deren Arbeit sich durch eine experimentelle Ausrichtung und einen innovativen Charakter auszeichnet. Die Stipendien sollen es ermöglichen, filmkünstlerische Projekte in der Recherche- und Konzeptionierungsphase im internationalen Kontext vorzubereiten, dafür notwendige Netzwerke aufzubauen und zu vertiefen sowie internationale Kooperationen zu initiieren und/oder weiterzuführen. Reise und Unterkunft werden von den Künstler*innen selbstständig organisiert.

Formale Kriterien

Bewerbungsberechtigt sind Künstler*innen mit abgeschlossener künstlerischer Ausbildung, die die
österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben. Es müssen
bereits erste filmische Arbeiten unabhängig von einer Ausbildungseinrichtung realisiert worden sein.
• Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich. Von der Bewerbung sind alle (zum Zeitpunkt der
Bewerbung) an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen (unabhängig von der
Studienrichtung) ausgeschlossen (Ausnahmen: PhD-/Doktoratsstudium und andere postgraduale
Studien).
• Künstler*innen, welchen für das laufende Jahr ein anderes Stipendium der Sektion für Kunst und
Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport zuerkannt wurde, sind
von einer Bewerbung ausgeschlossen.

Bewerbung

Die aktuellen Richtlinien des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport zur
Filmförderung (PDF, 294 KB) sind integrierender Bestandteil jedes Antrages.
Zur Bewerbung reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:
1. Antragsformular: Verwendung des vollständig ausgefüllten, unterzeichneten allgemeinen
Förderungsformulars (PDF, 336 KB), gegebenenfalls ergänzt durch den Antrag zur Berücksichtigung
des Alleinerzieher:innenbonusses (PDF, 91 KB)
2. Beschreibung des filmkünstlerischen Projekts im Allgemeinen und des Arbeitsvorhabens im Rahmen
des Stipendiums im Speziellen (Titel, Ziele, Vorgangsweise, Zeitplan, Art der Ergebnisse) auf max. 2
DIN A4-Seiten (Schriftgröße: 12 Punkt, Zeilenabstand: einfach)
3. Begleitschreiben inklusive Begründung der Arbeitsdauer und Angaben zu Auskunftspersonen,
Institutionen, Partnern vor Ort, mit denen eine Zusammenarbeit gewünscht und/oder bereits geplant ist sowie Begründung, warum das Vorhaben am vorgeschlagenen Ort/an der
vorgeschlagenen Institution durchgeführt werden soll (1 DIN A4-Seite, Schriftgröße 12 Punkt,
Zeilenabstand: einfach)
4. Interessensbekundungen (optional): der Auskunftspersonen, Institutionen, Partnern vor Ort bzw.
Belege zu entsprechenden Vorgesprächen und/oder bereits getroffenen Vereinbarungen
5. Kalkulation der Unterbringungs- und Reisekosten
6. Lebenslauf mit künstlerischem Werdegang
7. Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit inkl. Sichtungslinks zu zwei ausgewählten
filmischen Arbeiten
8. Meldebestätigung und Abschlusszeugnis in Kopie

Alle Unterlagen sind per E-Mail (einzeln als PDF-Dateien, in deutscher oder englischer Sprache und nach
obenstehender Auflistung nummeriert, mit folgender Bezeichnung: „Auslandsstipendium Filmkunst 2022“)
an film@bmkoes.gv.at zu übermitteln. Die Größe des E-Mails samt Unterlagen darf 10 MB nicht
überschreiten.

Sommerkurs für Deutsche Sprache und Österreichische Landeskunde | Diplomatische Akademie Wien

Von 18. Juli bis 11. August 2022 findet ein „Sommerkurs für Deutsche Sprache und Österreichische Landeskunde“ an der Diplomatischen Akademie Wien statt. Erwachsenen aus aller Welt (Mindestalter 18 Jahre) wird ein anspruchsvolles und vielfältiges Programm geboten. Das Kursangebot richtet sich sowohl an Anfänger*innen als auch an Fortgeschrittene, die ihre Deutschkenntnisse perfektionieren möchten. Neben dem Spracherwerb erfahren die Teilnehmer*innen im Rahmen von Vorlesungen und Exkursionen mehr über österreichische Politik, Geschichte und Wirtschaft.

Mehr Informationen finden Sie hier, sowie auf diesen Flyern:

SokuFlyer Deutsch
Soku Flyer Englisch
Soku Plakat 

 

Stipendien für ausländische Studierende, Graduierte und Wissenschafter*innen | Studienjahr 2022/23

Für das Studienjahr 2022/23 stellt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und andere Institutionen österreichische Stipendien für ausländische Studierende, Graduierte und Wissenschafter*innen zur Verfügung.

Die einzelnen Stipendienprogramme werden für folgende Herkunftsländer angeboten:

  • Franz Werfel Stipendium – weltweit
  • Richard Plaschka Stipendium – weltweit
  • Ernst Mach Stipendium weltweit – weltweit
  • Ernst Mach Stipendium zum Studium an einer österreichischen Fachhochschule – außereuropäische Länder und die Ukraine
  • Ernst Mach Nachbetreuungsstipendium (EZA) – außereuropäische Entwicklungsländer (DAC Liste)
  • Ernst Mach Stipendium ASEA UNINET und
  • Ernst Mach ASEA UNINET Short term Research Grant – Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Thailand und Vietnam

 

Weitere Informationen zu den jeweiligen Stipendienbedingungen und Stipendienleistungen erhalten Sie hier.

Reparatur der Zukunft | Internationale Ideensuche

Die Reparatur der Zukunft ist eine Initiative ohne Ablaufdatum, getragen von zwei Prinzipien: Hoffnung und Innovation. Sie versteht sich als Aufforderung, neu und anders zu denken, wie wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen können.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Außenministerium, den Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland sucht Ö1 Initiativen, die die Welt positiv verändern und gestalten wollen. Denn das Coronavirus hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie vernetzt, wie verbunden und wie abhängig wir voneinander sind. Das betrifft unsere Gesundheit, unsere Wirtschaft, Umwelt – einfach alles. Daher sind wir aufgefordert, uns auszutauschen, uns gegenseitig zu motivieren und unsere Ideen zu bündeln. Die globale Reparaturwerkstatt soll einen Ort des gemeinsamen Lernens und Experimentierens schaffen und zu neuen Kooperationen führen. Gesucht werden innovative Ideen oder bereits realisierte Projekte, die Probleme erkennen und an Lösungen arbeiten, im ganz großen oder ganz kleinen Kontext. Gefragt ist alles, was Impulse zur Veränderung setzt und die Zukunft im Jetzt reparieren will.

Eine Jury wählt Projekte aus, die Mentoring erhalten und eine Bühne bekommen. Projekte aus Österreich werden an die Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland eingeladen und internationale Projekte werden nach Österreich gebracht. Weitere Auszeichnungen werden von der Akademie der bildenden Künste Wien, dem Architekturzentrum Wien, dem Innovationsfestival Markt der Zukunft in Graz und der Wirtschaftsagentur Wien vergeben.

Hier erfahren Sie mehr über die Initiative Reparatur der Zukunft.

 

univie: summer school for International and European Studies 2022

Die univie: summer school for European and International Studies bietet Studierenden aus der ganzen Welt die Möglichkeit eines akademischen und kulturellen Austausches – am pittoresken Wolfgangsee. Das Kursangebot beinhaltet European Studies und die Austrian Arbitration Academy sowie Deutschkurse. Die European Studies Kurse werden in englischer Sprache abgehalten und beschäftigen sich mit politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, historischen und kulturellen Aspekten der Entwicklung Europas und der Europäischen Union. Die Austrian Arbitration Academy behandelt das Thema Streitbeilegung durch Schiedsgerichte. Darüber hinaus bietet das Programm ein umfangreiches Freizeitangebot bestehend aus Sportkursen, Wanderungen, Tanzabenden und Exkursionen nach Salzburg, St. Wolfgang und zur Gedenkstätte in Ebensee.

Mehr Informationen zur univie: summer school for European and International Studies von 16. Juli bis 13. August 2022 finden Sie hier.

The univie: summer school for European and International Studies provides a multidimensional survey of the present development of Europe and the European Union (EU) for participants from all over the world and is located in the picturesque Salzkammergut region, one of Austria’s most attractive summer vacation areas. The four week program offers high level European Studies courses and the Austrian Arbitration Academy in the morning and German language courses in the afternoon. The European Studies courses are held in English and focus on Europe and the European Union. They cover political, economic and legal, but also historical and cultural aspects of the multiple transformations the continent is currently undergoing. The Austrian Arbitration Academy focuses on international dispute settlement by arbitral tribunals.

Please find more information here.