Das Österreichische Kulturforum soll ein Ort für die offene Begegnung von Menschen sein; ein Raum, in dem wir mit Sprache, Bildung, Kunst und Wissenschaft auch wichtige Fragen thematisieren können. Wir verstehen Kulturarbeit nicht als einseitige Botschaft, sondern als Austausch, in dem Offenheit, kritisches Denken und Diskursfähigkeit eine Rolle spielen.


Das Österreichische Kulturforum Berlin ist Teil eines weltweiten Netzwerks von 30 Kulturforen in 28 Ländern, die das zeitgenössische und kreative Schaffen aus Österreich in Kultur und Wissenschaft präsentieren, fördern und mit Akteur*innen im Gastland in Kontakt bringen.
Die Kulturforen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Außenpolitik und sind organisatorisch im Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten angesiedelt.
Den Rahmen für ihre Arbeit bildet das Auslandskulturkonzept.
Team
Johanna Rohland-Lindner, MA / DirektorinLara Almbauer, MA / KulturreferentinMag. Kilian Hanappi / KulturreferentDina Wimmer, MA, MA, MSc / (Karenz)Offene Stellen
Projektausschreibung „Österreichische Opfer im nationalsozialistischen Strafgefängnis Plötzensee“
Historian in Residence
Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich und die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand bringen einen Forschungsaufenthalt für eine Historikerin oder einen Historiker aus Österreich im Rahmen der Initiative „Historian in Residence“ zur Ausschreibung.
Das Forschungsprojekt ist auf die Dauer von drei Monaten ausgelegt und wird ab Juli 2026 in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin umgesetzt. Thema sind die während des Nationalsozialismus im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichteten Österreicherinnen und Österreicher. Die heutige Gedenkstätte Plötzensee am historischen Ort ist Teil der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Diese Ausschreibung ist Teil der verstärkten Auseinandersetzung des österreichischen Außenministeriums mit Erinnerungskultur in ihren verschiedenen Facetten.
Der Forschungsaufenthalt findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand statt, welche auch die notwendige Forschungsinfrastruktur (Arbeitsplatz, Zugang zu Bibliothek und Archiv etc.) zur Verfügung stellt. Der oder die Forschende steht für die Dauer des Aufenthalts im regelmäßigen Austausch mit der Österreichischen Botschaft Berlin.
Eine Publikation der Ergebnisse durch die Projektpartner ist vorgesehen: Die Forschungsergebnisse werden in enger Zusammenarbeit mit dem BMEIA bzw. der Österreichischen Botschaft Berlin sowie der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand öffentlich vorgestellt und können auch als Impuls und Basis für eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen der kulturellen oder wissenschaftlichen Programme der Österreichischen Botschaft Berlin dienen.
Tätigkeitsfeld
- Systematische Recherche, Analyse und Auswertung von vorhandenen Daten zu den im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichteten Österreicherinnen und Österreichern.
- Erstellung und Übergabe der Ergebnisse des Forschungsprojekts am Ende des Auslandsaufenthaltes in Form einer Publikation, eines Beitrags oder Berichts.
Sie bringen mit
- Abgeschlossenes Masterstudium der Geschichte, idealerweise im Bereich österreichische Zeitgeschichte;
- Österreichische Staatsbürgerschaft oder permanenter/langfristiger Wohnsitz in Österreich.
Rahmenbedingungen:
- Dauer: Drei Monate, ab Juli 2026
- Einsatzort: Berlin, Gedenkstätte Deutscher Widerstand Stauffenbergstraße 13-14, D-10785 Berlin
- Entgelt: Übernahme der Kosten für Reise & Unterkunft, Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.000,- EUR brutto/Monat
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Bewerbungen unter Einschluss einer aussagekräftigen Beschreibung des Projektvorhabens (max. 5.000 Zeichen) und Ihres Lebenslaufes senden Sie bitte bis zum Freitag 15. Mai 2026 (Datum des Einlangens) an folgende E-Mail: abtv1(at)bmeia.gv.at
Die Projektausschreibung ist auch hier zu finden.
Für allfällige Rückfragen:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Abteilung V.1, z.Hd. Historisches Referat
E-Mail-Adresse: abtv1@bmeia.gv.at
Telefonnummer: +43/ 501150-4519 oder 4433
Praktikum
Bewerbungen für ein Praktikum können ganzjährig eingereicht werden.
Hier sind einige Informationen zu Ihrer Bewerbung für ein Praktikum (40 Wochenstunden) am Österreichischen Kulturforum (ÖKF) Berlin, wenn Sie unsere Arbeit kennen lernen und unterstützen wollen, und ihre berufliche Erfahrung im Kulturmanagement erweitern wollen:
VORAUSSETZUNGEN
– Studierende oder junge Absolvent:innen einer Universität oder Fachhochschule
– Idealerweise berufliche Vorerfahrungen im Bereich Kunst und Kultur
Praktikant:innen am ÖKF Berlin erhalten für die Dauer ihrer Tätigkeit einen Ausbildungsbeitrag (weitere Fragen an berlin-ob@bmeia.gv.at) und sind unfallversichert. Für sonstige Kosten (z.B. Reise- und Aufenthaltskosten, Krankenversicherung) ist selbst aufzukommen.
WICHTIG
Nach einem Praktikum am ÖKF Berlin ist die Absolvierung eines Verwaltungspraktikums im österreichischen Außenministerium nicht mehr möglich.
BEWERBUNG
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Foto und Kontaktdaten an berlin-kf@bmeia.gv.at
Finanzielle Unterstützung
Das Österreichische Kulturforum (ÖKF) Berlin führt eigene kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Veranstaltungen in Deutschland durch. Ferner unterstützt es die Durchführung kultureller, künstlerischer und wissenschaftlicher Projekte/Programme in Deutschland.
Eine Unterstützung durch das ÖKF Berlin ergeht nach Prüfung und Abwägung einer Reihe von inhaltlichen und auslandskulturpolitischen Beurteilungskriterien und berücksichtigt zeitgenössische kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Projekte mit deutlichem Österreichbezug. Zusagen erfolgen nach Maßgabe der jeweils verfügbaren Mittel; ein individueller Anspruch auf Unterstützung besteht nicht. Wir vergeben keine Arbeitsstipendien oder Werkaufträge.
Die Anträge sind anhand der ausgefüllten Formulare per E-Mail an berlin-kf@bmeia.gv.at zu übermitteln. Nur vollständige Anträge samt erforderlichen Unterlagen und Informationen können berücksichtigt werden. Folgende Einreichbedingungen sind bitte zu beachten:
Formular Projektanträge 2026FRISTEN FÜR DIE EINREICHUNG VON ANTRÄGEN
1. Oktober für das Trimester 1. Januar bis 30. April
1. Februar für das Trimester 1. Mai bis 31. August
1. Juni für das Trimester 1. September bis 31. Dezember
Das ÖKF Berlin informiert schriftlich über die Entscheidung.
Zugesagte Mittel gelangen grundsätzlich nach dem Ende von Veranstaltungen bzw. nach Abschluss von Projekten/Programmen unbar zur Auszahlung.
Das ÖKF Berlin freut sich auf interessante Projekt- bzw. Programmanregungen. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Anfragen und Vorschläge ist eine individuelle Beantwortung nicht immer sofort möglich. Das ÖKF Berlin hält Projekt- bzw. Programmvorschläge, die zum Zweck der Information eingereicht werden, gerne in Evidenz und kommt auf diese dann gegebenenfalls zurück.
Ausschreibungen
The Scholarship Programme is a unique and defining element of the European Forum Alpbach. The scholarship holders play a crucial role inshaping the Forum’s intergenerational and interdisciplinary exchange across borders.
By participating in the scholarship programme young talents between 18 and 30 are given access to thought-provoking content, fruitful dialogue, and a mix of social and cultural activities.
As we are constantly looking for Talents in Arts and Culture, we would greatly appreciate your support in promoting the scholarship programme and helping us to find an outstanding cohort for EFA26!
Spread the Word! Call for scholarship applications
Applications for the EFA Scholarship Programme are open from 2 to 22 March. Visit and forward our website for more information:EFA Scholarship Programme | European Forum Alpbach.We would be very grateful for your support in sharing this opportunity within your networks. Please find our scholarship flyer, here.
Der Intercultural Achievement Award (IAA) wird 2026 zum 13. Mal ausgeschrieben und leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Dialogs der Kulturen und Religionen.
Der Intercultural Achievement Award soll Folgendes erreichen:
• Identifizierung und Veröffentlichung von best-practice Modellen (Mapping) mit gleichzeitiger Förderung eines Multiplikatoreffektes durch zukünftige Partnerorganisationen,
• Hilfestellung und Unterstützung bei der nationalen, regionalen und internationalen Vernetzung von relevanten Dialoginitiativen,
• Stärkung Österreichs als Plattform für den interkulturellen und interreligiösen Dialog,
• Verstärkte Visibilität der österreichischen Vertretungsbehörden gegenüber zukünftigen Partnerorganisationen im Bereich des Dialogs,
• Ausweitung des BMEIA-Dialogschwerpunkts auf die österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland,
• finanzielle Unterstützung der Projekte durch Preisgeld.
Seit seiner Einführung im Jahr 2014 wurden insgesamt über eine halbe Million EURO an die ausgezeichneten Projekte direkt vergeben. 2021 wurde eine neue Webseite eingeführt: www.intercultural-achievement.com, die mittels Weltkarte darstellt, aus welchen Ländern bzw. Regionen herausragende Projekte eingereicht wurden.
Der inhaltliche Schwerpunkt des IAA liegt in der Förderung von interkulturellen und interreligiösen Projekten in den Bereichen Kunst/Kultur, Jugend, Menschenrechte, Global Citizenship Education, Integration und Geschlechtergleichstellung. Ebenso soll Medienarbeit ausgezeichnet werden, die sich um die Vermittlung von interkulturellem bzw. interreligiösem Dialog bemüht.
Folgende Preise für Projekte im Ausland werden vergeben:
• Kategorie Nachhaltigkeit – Preisgeld: EUR 6.000,-
„Bestes laufendes Projekt zum Querschnittsthema Umwelt und Interkulturalität”
• Kategorie Aktualität – Preisgeld: EUR 6.000,-
„Bestes Projekt mit Bezug auf ein aktuelles Ereignis”
• Kategorie Technologie – Preisgeld: EUR 6.000,-
„Beste Nutzung von Technologie im Rahmen eines interkulturellen Projekts“
• Kategorie Innovation – Preisgeld: EUR 6.000,-
„Innovativstes interkulturelles Projekt”
• Kategorie Medien – Preisgeld: EUR 6.000,-
„Bester medialer Beitrag für interkulturelle Verständigung”
• Kategorie Religionsfreiheit – Preisgeld: EUR 6.000,-
„Bestes Projekt im Bereich interreligiöser Dialog“
Einreichfrist ist der 31. März 2026.
Die Bewerbungsunterlagen finden sich auch auf der Homepage: www.interculturalachievement.com auf Englisch und Deutsch.
Für Rückfragen und weiterführende Informationen steht die Task Force „Dialog der Kulturen“ unter iaa@bmeia.gv.at gerne zur Verfügung.
Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) startet die Ausschreibung der zehnten Auflage des Musik-Nachwuchsprogramms „The New Austrian Sound of Music“ (NASOM) für den Zeitraum 2027 bis 2028. Ensembles, Bands, Musiker und Musikerinnen sind eingeladen, sich für dieses Förderprogramm bis Montag, den 9. März 2026 zu bewerben.
WAS IST DAS MUSIK-NACHWUCHSPROGRAMM “THE NEW AUSTRIAN SOUND OF MUSIC” (NASOM)?
Dieses Förderprogramm des BMEIA unterstützt junge österreichische, bzw. in Österreich lebende Musikschaffende bei Auftritten im Ausland in einem speziell dafür eingerichteten Programm. Die ausgewählten Ensembles, Bands, Solisten und Solistinnen werden durch die Österreichischen Kulturforen und Botschaften des BMEIA nach den vorhandenen Möglichkeiten bei ihren Auslandsauftritten unterstützt.
WER KANN EINREICHEN?
Musiker und Musikerinnen mit österreichischer Staatsbürgerschaft und alle in Österreich ständig wohnhaften Ensembles, Bands, Solisten und Solistinnen, die in folgenden Genres aktiv tätig sind: Neue Musik, Jazz/Improvisation, Pop/Rock/Elektronik, World/Neue Volksmusik und Klassik. Die maximale Anzahl der Mitglieder eines Ensembles oder einer Band ist auf vier Personen beschränkt. Einreichen können Musikschaffende, die nach dem 31.12.1991 geboren sind. Bei Trio- und Quartettformationen darf ein Ensemblemitglied die Altersgrenze überschreiten. Alle weiteren Ensemblemitglieder müssen nach dem 31.12.1991 geboren sein.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Einreichungen erfolgen ausschließlich auf digitalen Formaten direkt an mica – music austria unter diesem Formular.
Unter dem Motto „Highlight your future. Study in Austria“ werden Studienangebote in Österreich präsentiert und österreichische Hochschulen auf internationalen Fachveranstaltungen vertreten.
Im Jahr 2026 war der OeAD auf über 25 Studienmessen in 21 Ländern aktiv – in Kooperation mit österreichischen Botschaften, AußenwirtschaftsCentern und OeAD-Lektor/innen. Zusätzlich wird der Hochschul- und Wissensstandort Österreich auf Facebook und Instagram beworben, um internationale Studierende über die vielfältigen Möglichkeiten in Österreich zu informieren.
Internationale Studierende, Hochschulen und Institutionen können relevante Informationen für die Bewerbung über die Social-Media-Kanäle des OeAD einreichen. Dafür werden Text, Bildmaterial und die entsprechenden Copyright-Angaben an studyinaustria@oead.at gesendet.
Wer den Hochschulstandort Österreich an einem eigenen Standort vorstellen möchte, kann Infomaterial, Goodies und – auf Wunsch – ein Webinar „Study in Austria“ erhalten. Bei Interesse an einem gemeinsam organisierten Webinar kann ebenfalls studyinaustria@oead.at kontaktiert werden.
Seit 2009 zählt der OeAD mehr als 3.000 Outgoing- und rund 17.500 Incoming-Alumni aus 126 Ländern. Als internationale Alumni sind sie wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und tragen wesentlich zur weltweiten Sichtbarkeit des Hochschul- und Forschungsstandorts Österreich bei.
Gemeinsam mit internationalen Hochschulnetzwerken wie ASEA-UNINET (Südostasien), Eurasia Pacific-Uninet (Asien-Pazifik), Africa-UniNet, CEEPUS (Zentral-, Ost- und Südosteuropa) sowie Erasmus+ (europaweit und international) fördert der OeAD die Vernetzung österreichischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Partnerinstitutionen weltweit.
Der OeAD ist zudem als nationale Agentur für Erasmus+ für die Umsetzung des EU-Programms in Österreich zuständig. Für Fragen zu Erasmus+ stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Einen Überblick über ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie OeAD-geförderte Projekte weltweit bietet die interaktive OeAD.map. Mit wenigen Klicks können dort Projekte und Alumni in Ihrer Region gefunden werden. Gerne können Sie auch das Video zur virtuellen Landkarte weiterleiten.
Die Ausschreibungen für zahlreiche vom OeAD durchgeführte Stipendien- und Förderprogramme wurden kürzlich geöffnet. Programme wie Ernst Mach weltweit, Franz Werfel und Richard Plaschka stehen Bewerberinnen und Bewerber aus aller Welt offen, Ernst Mach ASEA-UNINET, Ernst Mach zum Studium an einer österreichischen Fachhochschule oder Ernst Mach Nachbetreuung sind regional beschränkt. Weitere Details zu diesen Programmen finden Sie hier.
Einen Überblick über die Outgoing-Stipendienprogramme finden Sie hier. Aktuell geöffnet sind die Marietta Blau-Stipendien an den Österreich-Zentren in Minnesota, Jerusalem, New Orleans und Alberta/Edmonton sowie die Programme für Zentral-/Osteuropa (Stipendien der Aktionen, CEEPUS) und Taiwan. Das Marietta Blau-Stipendium kann weiterhin von Doktoratsstudierenden österreichischer Hochschulen für einen Forschungsaufenthalt weltweit in Anspruch genommen werden.
Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung teilt mit, dass für das Studienjahr 2026/27 für Studierende, Graduierte und Wissenschafterinnen/ Wissenschafter wiederum Stipendien zur Verfügung gestellt werden. Die Stipendienausschreibung erfolgt mittels der Österreichischen Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung www.grants.at (Deutsch und Englisch). Diese enthält neben den Stipendien des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung auch Informationen über Stipendienprogramme anderer Institutionen.
Die einzelnen Stipendienprogramme werden unter den jeweiligen Bedingungen für folgende Herkunftsländer angeboten:
Franz Werfel-Stipendium Zielländer: weltweit
Richard Plaschka-Stipendium Zielländer: weltweit
Ernst Mach-Stipendium – weltweit Zielländer: weltweit
Ernst Mach-Stipendium zum Studium an einer österreichischen Fachhochschule Zielländer: außereuropäische Länder (und die Ukraine)
Ernst Mach-Nachbetreuungsstipendium (EZA) Zielländer: außereuropäische Entwicklungsländer (lt. DAC-Liste)
Ernst Mach-Stipendium – ASEA-UNINET und
Ernst Mach – ASEA-UNINET kurzfristiges Forschungsstipendium Zielländer: Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Thailand und Vietnam
Details zu diesen Programmen sind den entsprechenden Einträgen in der Stipendiendatenbank www.grants.at zu entnehmen. Der Gesamtumfang der zu vergebenden Incoming-Stipendien des BMFWF im Studienjahr 2026/27 beträgt 1.300 Stipendienmonate.
Der beim Parlament eingerichtete Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus schrieb 2021 zum ersten Mal den Simon-Wiesenthal-Preis aus. Der Preis soll das Andenken an den Architekten, Publizisten und Schriftsteller Simon Wiesenthal ehren, der Zeit seines Lebens unermüdlich gegen die Gleichgültigkeit gegenüber den Verbrechen des Nationalsozialismus gekämpft hat.
Der Simon-Wiesenthal-Preis wird jährlich an bis zu drei Personen oder Personengruppen als Auszeichnung für ihr besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für die Aufklärung über den Holocaust verliehen.
Der Preis ist mit insgesamt 30.000,- Euro dotiert und wird in zwei Kategorien vergeben:
• zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus (7.500.- Euro)
• zivilgesellschaftliches Engagement für die Aufklärung über den Holocaust (7.500.- Euro).
Darüber hinaus wird ein Hauptpreis als Auszeichnung für besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und/oder für die Aufklärung über den Holocaust
vergeben, der mit 15.000.- Euro dotiert ist.
Im Zentrum der Arbeit der vorgeschlagenen Preisträgerinnen und Preisträger muss ein besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und/oder für die Aufklärung über den Holocaust stehen.
Besondere Kriterien für die Zuerkennung der Auszeichnung sind u. a.:
• die aktive Beteiligung an einem zivilgesellschaftlichen Projekt gegen
Antisemitismus;
• die aktive kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus;
• das besondere Engagement in der Aufklärung über den Holocaust und seine Folgen;
• der Einsatz für Maßnahmen, die Antisemitismus entgegenwirken.
Ziel der Arbeit der möglichen Preisträgerinnen und Preisträger ist es, das Wissen über den Holocaust aktiv zu vermitteln, zu stärken und zu verbreiten, das Verständnis in der Gesellschaft für die Mechanismen und Folgen des Antisemitismus zu schärfen sowie das Bewusstsein für die Gefahren des Antisemitismus in der Gegenwart zu erhöhen.
Es sind Bewerbungen aus dem In- und Ausland erwünscht, ein Österreichbezug ist ausdrücklich nicht notwendig. Ausführliche Informationen zum Preis, Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular sind auf der Homepage www.wiesenthalprize.at bzw. www.wiesenthalpreis.at auf Deutsch/Englisch abrufbar.
Die Bewerbungen sind bis zum 31. März 2026 elektronisch einzureichen.
Die Ausschreibungen für zahlreiche vom OeAD durchgeführte Stipendien- und Förderprogramme wurden kürzlich geöffnet. Programme wie Ernst Mach weltweit, Franz Werfel und Richard Plaschka stehen Bewerberinnen und Bewerber aus aller Welt offen, Ernst Mach ASEA-UNINET, Ernst Mach zum Studium an einer österreichischen Fachhochschule oder Ernst Mach Nachbetreuung sind regional beschränkt. Weitere Details zu diesen Programmen finden Sie hier.
Einen Überblick über die Outgoing-Stipendienprogramme finden Sie hier. Aktuell geöffnet sind die Marietta Blau-Stipendien an den Österreich-Zentren in Minnesota, Jerusalem, New Orleans und Alberta/Edmonton sowie die Programme für Zentral-/Osteuropa (Stipendien der Aktionen, CEEPUS) und Taiwan. Das Marietta Blau-Stipendium kann weiterhin von Doktoratsstudierenden österreichischer Hochschulen für einen Forschungsaufenthalt weltweit in Anspruch genommen werden.
INCOMING, Österreichische Stipendien für ausländische Studierende, Graduierte und Wissenschafterinnen bzw. Wissenschafter; Ausschreibung für das Studienjahr 2025/2026
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit, dass für das Studienjahr 2025/26 für Studierende, Graduierte und Wissenschafterinnen/Wissenschafter wiederum Stipendien zur Verfügung gestellt werden. Die Stipendienausschreibung erfolgt mittels der Österreichischen Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung www.grants.at (Deutsch und Englisch). Diese enthält neben den Stipendien des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung auch Informationen über Stipendienprogramme anderer Institutionen.
Die einzelnen Stipendienprogramme werden unter den jeweiligen Bedingungen für folgende Herkunftsländer angeboten:
Franz Werfel-Stipendium
Zielländer: weltweit
Richard Plaschka-Stipendium
Zielländer: weltweit
Ernst Mach-Stipendium – weltweit
Zielländer: weltweit
Ernst Mach-Stipendium zum Studium an einer österreichischen Fachhochschule
Zielländer: außereuropäische Länder (und die Ukraine)
Ernst Mach-Nachbetreuungsstipendium (EZA)
Zielländer: außereuropäische Entwicklungsländer (lt. DAC-Liste)
Ernst Mach-Stipendium – ASEA-UNINET und
Ernst Mach – ASEA-UNINET kurzfristiges Forschungsstipendium
Zielländer: Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Thailand und Vietnam
Mehr Informationen: www.grants.at
Der Gesamtumfang der zu vergebenden Incoming-Stipendien des BMBWF im Studienjahr 2025/26 beträgt 1.300 Stipendienmonate.
Jedes Jahr kommen hunderte junge Talente aus der ganzen Welt zum jährlichen Event nach Alpbach. Studierende, Young Professionals und Changemaker besuchen wissenschaftliche, kompetenzbasierte und künstlerische Seminare, nehmen an einem hochkarätigen Konferenzprogramm teil und nehmen an sozialen und kulturellen Aktivitäten teil. Die Stipendiat:innen und Stipendiaten sind die einzigen Teilnehmer, die für die gesamte Dauer des Forums bleiben. Sowohl die EFA selbst als auch das Forum Alpbach Network (FAN) vergeben rund 350 Stipendien an Erstteilnehmende. Die zwei Wochen im Sommer sind für diese ausgewählte Gruppe von Menschen ein einzigartiges Erlebnis, das sowohl zum Nachdenken anregt als auch inspirierende Begegnungen mit Entscheidungsträgern und anderen Generationen leidenschaftlicher Europäer bietet.
Das Stipendienprogramm des Europäischen Forums Alpbach weckt Ideen und regt bei den Teilnehmer:innen zum Handeln an: Eine unserer ehemaligen Stipendiat:innen beschreibt sie als „eine absolut hervorragende Gelegenheit für junge Köpfe, sich auszutauschen, zu diskutieren, Freundschaften und Kooperationen aufzubauen und positive Veränderungen in der Zukunft voranzutreiben“.
Forum Alpbach Network: Die gemeinsame Zeit an der EFA verbindet ehemalige Stipendiat:innen über viele Jahre hinweg und über Ländergrenzen hinweg: Es gibt mehr als 30 Alumni-Organisationen in 21 verschiedenen Ländern! Sie finanzieren eigene Stipendien, organisieren das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen und unterstützen Ihren Aufenthalt beim Europäischen Forum Alpbach.