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Datum

Ausstellung

Mu­se­um Lud­wig

24.10.2020 – 04.07.2021

Sisi pri­vat. Die Fo­toal­ben der Kais­erin

Sisi pri­vat. Die Fo­toal­ben der Kais­erin

Ludwig Angerer,Elisabeth von Österreich-Ungarn, 1862, Museum Ludwig, Köln © Rheinisches Bildarchiv Köln
Zeit 24.10.2020 – 04.07.2021 Ort Mu­se­um Lud­wig
Hein­rich-Böll-Platz, 50667 Köln

Die Ausstellung wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder geöffnet, bitte besuchen Sie für mehr Informationen dazu regelmäßig die Website des Museums.
In der Zwischenzeit haben Sie die Möglichkeit, an einer Online-Führung mit der Kuratorin teilzunehmen.

„Ich lege mir nämlich ein Schönheiten-Album an und sammele nun Photographien, nur weibliche dazu“, schrieb Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, 1862. Lange blieben die Alben mit über 2.000 Porträtfotografien unentdeckt in Familienbesitz. Heute verwahrt sie das Museum Ludwig in Köln. In der Präsentation „Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin“ werden sie als intimes Zeugnis ihres Nachdenkens über das Sehen und Gesehen-werden erstmals alle der Öffentlichkeit vorgestellt. Sich selbst ließ die Kaiserin ab ihrem 30. Lebensjahr nicht mehr fotografieren und ätzte immer wieder gegen ihre „Gaffer“.

Ku­ra­torin: Miri­am Szwast

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

13.01.2021 – 29.08.2021

Schalom Sisters*! Jüdisch-feministische Positionen

Schalom Sisters*! Jüdisch-feministische Positionen

Beth Peters, Tallit © Beth Peters Die amerikanische Fotografin gestaltete einen eigenen Tallit, einen Gebetsschal für den Gottesdienst, mit Fotos von Frauen in ihrer Familie.
Zeit 13.01.2021 – 29.08.2021 Ort Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
verschiedene Standorte des Museums

Anlässlich von „1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland“ feiert das Jüdische Museum Augsburg Schwaben dessen weibliche Seite mit jüdisch-feministischen Positionen in Vergangenheit und Gegenwart – an vier verschiedenen Ausstellungsorten in der Stadt und im öffentlichen Raum. Als Antwort auf die Corona-Krise setzt das Jüdische Museum damit ein starkes und lautes Zeichen: Schalom Sisters*! trägt dazu bei, dass jüdisches Leben in seiner historischen und gegenwärtigen Vielfalt wahrgenommen wird und bestehende Klischeebilder aufgebrochen werden. Denn Feminismus ist kein „Frauenthema“, sondern ein Beitrag zu einer gerechteren Welt.

Die Ausstellung verbindet künstlerische Positionen internationaler Künstler*innen mit kulturgeschichtlichen Themen. In der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber geht es um das Verhältnis von jüdischer Tradition und Feminismus, von der Verdrängung der jüdischen Frau aus dem Gebetraum bis zu Fragen der Reinheit. Tanzende Göttinnen, ein weiblicher Golem und feministische Interpretationen religiöser Rituale zeigen Strategien weiblicher Selbstermächtigung.

Im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) wandern jüdische Feministinnen durch die Dauerausstellung. Was sagen sie zu den Arbeitsbedingungen der Frauen in den Textilfabriken, oder welche Antworten geben sie auf Kleidungsvorschriften? Die Intervention stellt Fragen aus queerer, weiblicher, jüdischer Perspektive und erzählt von jüdisch-feministischen Superheldinnen und unbekannten Kämpferinnen.

Kaum jemand weiß, dass in der Augsburger Ludwigstraße Ende des 19. Jahrhunderts die Augsburger Zweigstelle des berühmten Münchner Fotoateliers „Elvira“ war. Unter der Führung von Anita Augspurg und Sophia Goudstikker war es die Keimzelle der Frauenwahlrechtsbewegung in Süddeutschland. In einer Auslagenausstellung im Fotogeschäft „Ringfoto Tezel“ am historischen Standort erinnern wir an diese Frauen und ihren Kampf für das Frauenwahlrecht in Deutschland.

Im Pop-up Store in der Augsburger Fußgängerzone geht es um jüdischen Feminismus und seine Vermarktung. „Femvertising“ ist zur Marketingstrategie des Pop-Feminismus geworden, trägt aber auch dazu bei, feministische Forderungen in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Der Pop-up Store bietet in seiner Verkaufsausstellung eine Auswahl an jüdisch-feministischer Kunst, Design und Kitsch.

Alle Forderungen zur rechtlichen Gleichstellung von Frauen begannen auf der Straße. Demonstrationen begleiteten und begleiten die Geschichte des Feminismus – in Deutschland und weltweit. Eine von der Augsburger Illustratorin und Comic-Künstlerin Lisa Frühbeis zur Frauendemonstration verwandelte Straßenbahn erinnert nicht nur an die vielen Frauen, die ihre Rechte auf der Straße durchsetzten, sondern lässt uns auch fragen, wofür Frauen heute auf die Straße gehen müssen.

Mehr Informationen zu den Ausstellungen und Interventionen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Wendisches Museum und Galerie Brandenburg

23.04.2021 – 11.07.2021

BILDER EINER LANDSCHAFT

BILDER EINER LANDSCHAFT

Melitta Moschik Installation GLOBE FACES01-06, 2019 (6-teilig) Stahltafel, schwarz lackiert, CNC-Stanzung, Alu-Rahmen, je H 60 x B 60 x T 2,5 cm
Zeit 23.04.2021 – 11.07.2021 Ort Wendisches Museum und Galerie Brandenburg

Das 3-Länder-Kunstprojekt, das auf einer Initiative des Kärntner slowenischen Künstlers Karl Vouk basiert, hat Künstler*innen der Bereiche Bildende Kunst, Literatur und Musik sowie Museen, Literatur- und Kulturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und Slowenien zusammengeführt. Entstanden ist eine in dieser Form erstmalige gemeinsame Präsentation von künstlerischen Werken aus den genannten drei Ländern.
Die insgesamt 26 am Projekt beteiligten zeitgenössische Künstler*innen setzen sich in ihren Werken mit dem Thema „Landschaft“ auseinander, wobei Landschaft nicht allein als naturräumliche Eigenschaft eines Landes oder einer Region verstanden wird, sondern auch als soziale und kulturelle Konstruktion.
Landschaften sind Teil des kollektiven Gedächtnisses. In Landschaften wurzeln nationale und kulturelle Identität. Die individuelle Wahrnehmung von Veränderungen der Landschaft ebenso wie die Wirkung künstlerischer Werke geschieht nicht losgelöst davon.
Die Ausstellung, die Lesung am 28. Mai 2021 und das Konzert am 11. Juli 2021 laden dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen.

BILDENDE KUNST: NIKA AUTOR (SI), IRIS BRANKAČKOWA/BRANKATSCHK (DE), JOŠT FRANKO (SI), Kunstkollektiv IRWIN (SI), MICHAEL KRUSCHA (DE), MARKO LIPUŠ (AT), ZORKA L-WEISS (AT), MELITTA MOSCHIK (AT), MARKO PELJHAN (SI), FRAUKE RAHR (DE), HELLA STOLETZKI (DE), KARL VOUK (AT), LITERATUR: ANJA GOLOB (SI), LUBINA HAJDUK-VELJKOVIĆ (DE), JILL-FRANCIS „ŹILKA“ KETLICOJC/KÄTHLITZ, CVETKA LIPUŠ (AT), MUSIK: Komponist*innen: JAN CYŽ (DE), SEBASTIAN ELIKOWSKI-WINKLER (DE), JURO MĚTŠK (DE), ULRICH POGODA (DE), WALBURGA WAŁDŹIC/WALDE (DE), RENARD A. AUST (NL), Interpret*innen: WALBURGA WAŁDŹIC/WALDE (DE), HEIDEMARIE WIESNEREC/WIESNER (DE), GEROLD GNAUSCH (DE), MONDERNSAX BERLIN (DE)

Mehr Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Wissenschaft

Online - Radio Ö1

03.05.2021 – 01.07.2021

Reparatur der Zukunft | Das globale Casting neuer Ideen

Reparatur der Zukunft | Das globale Casting neuer Ideen

Reparatur der Zukunft - Ö1 und BMEIA
Zeit 03.05.2021 – 01.07.2021 Ort Online - Radio Ö1

Die Reparatur der Zukunft ist eine Initiative ohne Ablaufdatum, getragen von zwei Prinzipien: Hoffnung und Innovation. Sie versteht sich als Aufforderung, neu und anders zu denken, wie wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen können.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Außenministerium, den Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland sucht Ö1 Initiativen, die die Welt positiv verändern und gestalten wollen. Denn das Coronavirus hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie vernetzt, wie verbunden und wie abhängig wir voneinander sind. Das betrifft unsere Gesundheit, unsere Wirtschaft, Umwelt – einfach alles. Daher sind wir aufgefordert, uns auszutauschen, uns gegenseitig zu motivieren und unsere Ideen zu bündeln. Die globale Reparaturwerkstatt soll einen Ort des gemeinsamen Lernens und Experimentierens schaffen und zu neuen Kooperationen führen. Gesucht werden innovative Ideen oder bereits realisierte Projekte, die Probleme erkennen und an Lösungen arbeiten, im ganz großen oder ganz kleinen Kontext. Gefragt ist alles, was Impulse zur Veränderung setzt und die Zukunft im Jetzt reparieren will.

Eine Jury wählt Projekte aus, die Mentoring erhalten und eine Bühne bekommen. Projekte aus Österreich werden an die Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland eingeladen und internationale Projekte werden nach Österreich gebracht. Weitere Auszeichnungen werden von der Akademie der bildenden Künste Wien, dem Architekturzentrum Wien, dem Innovationsfestival Markt der Zukunft in Graz und der Wirtschaftsagentur Wien vergeben.

Die 1. Staffel von „Reparatur der Zukunft“ wurde von 22. bis 25. März 2021 (darunter auch das Berliner Projekt „FuturZwei“) ausgestrahlt.

Die 2. Staffel startet am 03. Mai:

Montag, 03. Mai

Dienstag, 04. Mai 

Mittwoch, 05. Mai 

Donnerstag, 06. Mai

Wir freuen uns auch auf die 3. Staffel im Juni und laden Sie ein, hier mehr über die Initiative zu lesen.

Hören Sie auch in den Podcast zum „Making of“ der Reparatur der Zukunft: Podcasts | ORF-Radiothek

 

Ausstellung

Im Haus

27.05.2021 – 18.06.2021

ab_bilden

ab_bilden

Galerie (c) Studio Eggenberger
Zeit 27.05.2021 11:41 – 18.06.2021 00:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Seit Dienstag, 25.5. 2021 kann die Ausstellung „ab_bilden“ in der Galerie des Österreichischen Kulturforums Berlin wieder persönlich besichtigt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Um Ihren Besuch für Sie und die Mitarbeiter*innen des Österreichischen Kulturforums und der Österreichischen Botschaft so sicher wie möglich zu machen, ersuchen wir Sie, unsere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu beachten:

  • Ein Besuch der Ausstellung ist, vorausgesetzt die aktuelle Corona-Beschlusslage lässt einen solchen auch zu, unter vorhergehender Anmeldung über unser Anmeldeformular möglich. Ihre Anmeldung war erfolgreich, wenn Sie eine telefonische oder schriftliche Bestätigung von uns erhalten. Wir sind dazu verpflichtet, zum Zweck der Kontaktnachverfolgung Ihre Kontaktdaten aufzunehmen. Ihre Daten werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist von 4 Wochen vernichtet.
  • Der Besuch der Ausstellung ist nur mit dem Nachweis eines negativen Corona-Tests (nicht älter als 24 Stunden), einer vollständigen Impfung (seit 14 Tagen) oder einer Genesung von einer Infektion möglich.
  • Alle Besucher*innen ab 6 Jahren tragen bitte eine FFP2-Maske und halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein.
  • Bitte beachten Sie die entsprechenden Schilder, die Hinweise unserer Mitarbeiter*innen und die Hygienevorschriften. Beim Einlass, vor der Ausstellung und in den Sanitärbereichen stehen Ihnen Desinfektionsspender zur Verfügung.
  • Wir ersuchen Sie dringend, im Fall von Krankheitssymptomen von einem Besuch der Ausstellung abzusehen.


Da sich die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen bis zum Zeitpunkt Ihres Besuchs ändern könnten, informieren Sie sich bitte laufend auf dieser Seite.

Wir laden Sie auch herzlich zu einem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung ein. Die filmische Dokumentation „ab_bilden“ finden Sie ab sofort auf unserem YouTube-Kanal; neben den drei Künstler*innen kommen auch die Kurator*innen zu Wort und geben Einblick in diese besondere Schau.

ab_bilden

Die nach einem Entwurf von Hans Hollein realisierte Architektur der Österreichischen Botschaft markiert den Ausgangspunkt für die Ausstellung „ab_bilden“. Mit ihren Foto- und Videoarbeiten gehen die drei von Jan Stradtmann und EIKON eingeladenen Künstler*innen über den bloßen Status eines Abbilds hinaus und zeigen sowohl medial als auch technisch alternative Wege auf. Zugleich soll damit dem von der Postmoderne durchtränkten „Geist“ der 1990er Jahre, der Holleins Architektur charakterisiert, auf unterschiedliche Weise nachgespürt werden.

Beteiligte Künstler*innen: Gregor Eggenberger, Claudia Larcher, Sinta Werner

In Kooperation mit: Architekturzentrum Wien / Sammlung, Q21 /  MuseumsQuartier Wien, EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst, EMOP Berlin – European Month of Photography

Ein Projekt des Österreichischen Kulturforums Berlin, mit Unterstützung des Landes Vorarlberg.

Im Sinne des Schutz-und Hygienekonzepts für Veranstaltungen während der Corona-Pandemie ist ein Besuch unserer Veranstaltungen und Ausstellungen nur nach Voranmeldung möglich. Für eine mögliche infektionsschutzrechtliche Kontaktnachverfolgung benötigen wir:

Literatur

Online - Haus für Poesie

11.06.2021 – 17.06.2021

22. poesiefestival berlin

22. poesiefestival berlin

(c) Haus für Poesie
Zeit 11.06.2021 – 17.06.2021 Ort Online - Haus für Poesie

Unter dem Motto „Da liegt Europa“ feiert das 22. poesiefestival berlin die Poesie Europas in ihrer ganzen Formen- und Sprachenvielfalt und baut trotz Pandemie poetische Brücken quer über den Kontinent. 150 Mitwirkende aus rund 40 Ländern kommen während des Festivals in digitalen Lesungen, Gesprächen, Konzerten und Workshops zusammen. Die Videos werden teilweise in Berlin aufgenommen, teilweise aus digitalen Diskussionen oder Einsendungen aus der ganzen Welt zusammengeschnitten und aufwändig postproduziert.

Bei der Eröffnung am 11. Juni sowie am 13. und 14. Juni sind Teilnehmer*innen aus Österreich vertreten:

Eröffnung: Weltklang – Nacht der Poesie | 11. Juni | 20:00 Uhr 

In der vielstimmigen Eröffnung des poesiefestival berlin zeigt sich der Reichtum der Gegenwartslyrik, ihre inhaltliche Vielfalt, die Bandbreite ihrer Stile. Dichter*nnen aus allen Teilen der Welt lesen, singen und performen in ihren Muttersprachen. Mit Ichiko Aoba (JAP) | Ben Lerner (USA) | Hannah Lowe (GBR) | Valzhyna Mort (BLR) | Chus Pato (Galicien/ESP) | Marieke Lucas Rijneveld (NLD) | Marko Tomaš (BIH) | Peter Waterhouse (AUT) | Judith Zander (DEU) | Moderation: Christian Metz (DEU)

SPRACHARCHIPEL I: EX-YU – UNSERE SPRACHE(N) | 13. Juni | 18:00 Uhr 

Sind Bosnisch, Montenegrinisch, Kroatisch und Serbisch letztlich Varianten einer ‚gemeinsamen‘ plurizentrischen Sprache oder doch eigenständig? Werden Sprachen geschrumpft auf nationale Grenzen? Dichter*innen der verschiedenen Sprachräume diskutieren die Rolle der Sprache im ehemaligen Jugoslawien, insbesondere für die Poesie. Mit Senka Marić (BIH) | Ivana Bodrožić (HRV) | Kralj Čačka (SRB) | Dejan Ilić (SRB) | Moderation: Mascha Dabić (AUT)

Die Unerhörte Poesie – das Schwarze Europa anthologisiert | 14. Juni | 20:00 Uhr 

Initiiert vom Haus für Poesie erscheint im Verlag Das Wunderhorn eine Anthologie, die 32 schwarze europäische Dichter*innen in deutscher Übersetzung versammelt. Vier von ihnen kommen in einem Gespräch über Poesie und die Bedeutung von Schwarzsein zusammen und lesen ihre Gedichte. Mit Johannes Anyuru (SWE) | Radna Fabias (NLD) | Roger Robinson (GBR) | Victoria Adukwei Bulley (GBR) | Fiston Mwanza Mujila (AUT), Kurator und Herausgeber | Moderation: Olumide Popoola (GBR)

 

Das Festival findet online statt auf poesiefestival.org

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Konzert

Verschiedene Veranstaltungsorte

12.06.2021 – 18.09.2021

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Schloss Bothmer in Klütz (c) Oliver Borchert
Zeit 12.06.2021 – 18.09.2021 Ort Verschiedene Veranstaltungsorte

Seit über 30 Jahren veranstalten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern jährlich rund 190 Konzerte und locken dazu internationale Orchester, die Stars der Klassikszene und Nachwuchsmusizierende aus aller Welt nach Mecklenburg-Vorpommern. Während des Festspielsommers 2021 vom 12. Juni bis zum 18. September werden unter
anderen die österreichischen Musiker Emmanuel Tjeknavorian (22.& 23.07, 20. & 21.08.) sowie Matthias Schorn und Christoph Gigler (10.09.) zu Gast sein.

Mehr Informationen zum Festival erhalten Sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Fitzroy Berlin

17.06.2021 – 02.07.2021

Dagmar Schürrer | we are already history and we don’t know it

Dagmar Schürrer | we are already history and we don’t know it

(c) Dagmar Schürrer
Zeit 17.06.2021 – 02.07.2021 Ort Fitzroy Berlin

Die österreichische Künstlerin Dagmar Schürrer macht in we are already history, and we don´t know it das Gehirn zum zentralen Gegenstand ihrer neusten Arbeit. Innerhalb einer Medieninstallation eröffnen drei Videoarbeiten digitale Bildwelten, die die Beschaffenheit und Funktion des zentralen Organs unseres Nervensystems inspizieren. Für die digitalen Arbeiten assembliert Schürrer in typischer Manier das Abstrakte mit dem Gegenständlichen und schafft Immersionsräume, die zwischen der physischen und virtuellen Sphäre oszillieren und kreiert so einen poetischen Meditationsraum. Auf kontemplative Art und Weise evoziert dieser eine Besinnung auf das Gehirn.

Dagmar Schürrer ist eine österreichische Medienkünstlerin, die in Berlin lebt. Sie hat einen Abschluss in Bildender Kunst vom Central Saint Martin`s College in London. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt: im ICA London, auf der Moskauer Biennale für junge Kunst, im Museum of Waste in Changsha China, Rencontres International Paris/Berlin, im Louvre Auditorium, SUPERNOVA in Denver oder dem Diagonale Film Festival in Graz.

Mehr Infos erhalten Sie hier: wearealreadyhistory.com

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Kunst

Online

18.06.2021 – 04.07.2021

Werkleitz Festival | online

Werkleitz Festival | online

Das österreichische Künstlerkollektiv "Total Refusal" © N. Lackner
Zeit 18.06.2021 – 04.07.2021 Ort Online

Das Werkleitz Festival 2021 move to … sociosphere, ecosphere, bodydatasphere beschäftigt sich mit der Frage, welche Impulse die Kunst in Zeiten globaler Transformation für die gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Verhältnisse der Zukunft geben kann. Vom 18. Juni bis 4. Juli 2021 werden online Vorträge, Filmen und Podcasts zu den drei Themenbereichen im Rahmen des Konferenz- und Diskursprogramms new world dis/order präsentiert. Der zentrale Festivalort ist das ehemalige Finanzamt Gebäude in Halle-Neustadt. Auch österreichische Künstler*innen sind am Festival vertreten, unter anderem das Künstlerkollektiv „Total Refusal“ rund um Leonhard Müllner,  Michael Stumpf und Robin Klengel.

 

Total Refusal (Leonhard Müllner, Michael Stumpf, Robin Klengel)

Total Refusal ist ein offenes Künstlerkollektiv, das zeitgenössische Videospiele kritisiert und sich diese künstlerisch aneignet. Die große Mehrheit zeitgenössischer Videospiele charakterisiert sich durch eine kampfbezogene Spielausrichtung. Das ist insofern bemerkenswert, als Videospiele schon lang im Mainstream der Unterhaltungsindustrie angekommen sind und sich vom Stigmata des Bubenzimmers befreit haben. Nachdem Gaming nicht nur kommerziell sondern auch kulturell immer relevanter wird, drängt sich die Frage immer mehr auf, wie sich auch KünstlerInnen das Medium aneignen könnnen, um es in ihrem Sinne umzudeuten. In “Total Refusal” versuchen die Künstler Robin Klengel, Leonhard Müllner und Michael Stumpf, die vorhandene Mechanik von Videospielen friedlich zuzugreifen, um eine Umnutzung für digitale Kampfgebiete vorzuschlagen. Somit wird “Total Refusal” zu einem pazifistischem Statement, angewandt mit kriegerischen Mitteln. Alle Arbeiten entstehen durch eine kritische Liebe zum Medium.

 

Die Veranstaltungen des Werkleitz-Festivals werden per Stream auf www.werkleitz.de übertragen.

Film

Online

21.06.2021

CINEMATHEK | Alles Architektur | Forms in relation to life – Die Wiener Werkbundsiedlung

CINEMATHEK | Alles Architektur | Forms in relation to life – Die Wiener Werkbundsiedlung

Film-Still (c) sixpackfilm
Zeit Montag, 21.06.202119:00 Ort Online

Zum 20. Geburtstag des Gebäudes der Österreichischen Botschaft Berlin steht unsere CINEMATHEK seit Mai ganz im Zeichen von „Alles ist Architektur“, nach Hans Hollein, dem Architekten der Botschaft. Nach Liebe Geschichte sehen Sie nun den zweiten österreichischen Film zu unserem Architektur-Schwerpunkt kostenlos im Stream.

 

Forms in relation to life / Die Wiener Werkbundsiedlung, Heidrun Holzfeind, Dokumentarfilm, Österreich, 2014

Schon der Titel von Heidrun Holzfeinds Film über die Wiener Werkbundsiedlung zielt auf die Zusammenhänge zwischen Formen und Leben. Architektur erzählt immer ein Stück Kulturgeschichte des Menschen im Spiegel seiner Baustile. Wandert der Blick diesbezüglich in einen Wohnraum, wird diese Erzählung notgedrungen persönlich. So ist es nicht nur das Leben, das die Formen herausfordert, sondern dieselben Formen bedingen in weiterer Folge das Leben in und mit ihnen.

Die Architektur-Vereinigung Werkbund steht in den 1920er Jahren für eine neue, sachliche Bauweise, schlicht, aber dem Wohnen entgegen kommend. Der Mensch solle das Maß vorgeben, nach dem gebaut wird und so bedeutet die Relation zwischen Formen und Leben immer auch jene zwischen Raum und Bedürfnis. Auf quadratisch-kleiner Grundfläche schlichten sich so die verschiedenen Wohnebenen übereinander, die vertikalen Niveau-Unterschiede weisen jedem Raumfragment eine Bestimmung zu: Menschen, die sich hier einleben, erfahren eine Entfaltung nur in der symbiotischen Einpassung. Diesem Verhältnis zwischen Mensch und Haus entspricht auch jenes zwischen Innen und Außen: Fenster und Türen zu Terrasse und Garten ziehen das Wohnen aus den Mauern hinein ins Grün. Dem entsprechen im Film die Bilder, die dieses Areal multipler Raumkonstellationen einfassen. Es sind Bilder des Alltags der Siedlung in Hietzing, die ursprünglich auch als ein Bau-Projekt zur Förderung der Synergie der verschiedenen Klassen gedacht ist. Heidrun Holzfeind findet in ihrer Dokumentation eine Form der architektonischen Vermessung, die sich über die Biographien der hier lebenden und gelebten Menschen erzählt. So liefert der Film schließlich Formen, die Position zum Leben beziehen.

Forms in relation to life / Die Wiener Werkbundsiedlung ist am 21. Juni von 19:00 bis 24:00 Uhr hier kostenlos abrufbar: Vimeo Österreichische Botschaft Berlin

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Online

29.06.2021 – 01.07.2021

Stift Admont virtuell erleben | VERORTUNGEN – Made for Admont | Stiftsbibliothek

Stift Admont virtuell erleben | VERORTUNGEN – Made for Admont | Stiftsbibliothek

Außenansicht Stift Admont ©Thomas Sattler
Zeit 29.06.2021 10:00 – 01.07.2021 10:00 Ort Online

Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, das Benediktinerstift Admont in der Steiermark und Lightcyde Media freuen sich, Sie zu einer 3D/VR-Tour durch das Stift Admont einzuladen. Von 29. Juni 10:00 Uhr bis 1. Juli 10:00 besteht die Möglichkeit, die aktuelle Austellung VERORTUNGEN – MADE FOR ADMONT #fotografie sowie die Stiftsbibliothek kostenlos virtuell zu besichtigen. 

Unter dem Titel MADE FOR ADMONT werden seit dem Jahr 2001 Künstler*innen vom Stift Admont eingeladen, um dort in einen konstruktiven künstlerischen Dialog auf Augenhöhe mit dem Stift zu treten. Die Ausstellung VERORTUNGEN – MADE FOR ADMONT #fotografie feiert das 20-jährige Jubiläum dieses Konzepts und bietet Einblicke in die Entstehungsprozesse wichtiger Werkzyklen aus dem MADE FOR ADMONT-Fundus. Sie zeigt das Stift Admont aus unerwarteten Perspektiven und lässt das Kloster und seine Menschen in einem anderen Licht erscheinen als dem Gewohnten. Mehr Infos zur Ausstellung VERORTUNGEN – MADE FOR ADMONT #fotografie erhalten Sie hier. Die Stiftsbibliothek Admont ist weltweit die größte Klosterbibliothek. Beim virtuellen Besuch erwartet Sie eine herausragende 360 Grad Darstellung der gesamten Bibliothek sowie zahlreiche Audioguides und Zusatzfunktionen. Für BesitzerInnen von 3D-Brillen wird auch eine dreidimensionale Darstellung ermöglicht. Auch erhält man einen Einblicke, die man als Besucher(in) vor Ort nicht bekommen könnte (zB Geheimgänge, Blick von oben, …).

Der Zugang zur virtuellen Begehung der Ausstellung VERORTUNGEN – MADE FOR ADMONT #fotografie und der Stiftsbibliothek wird ab 29. Juni 10:00 Uhr hier freigeschaltet.