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Ausstellung

KAI10 | Arthena Foundation

30.08.2020 – 13.12.2020

A long time short

A long time short

Lukas Marxt, Imperial Valley (cultivated run-off), 2018, Film still, Courtesy the Artist
Zeit 30.08.2020 – 13.12.2020 Ort KAI10 | Arthena Foundation
Kaistraße 10, 40221 Düsseldorf

Die internationale Gruppenausstellung „A Long Time Short“ thematisiert den komplexen Zeitbegriff unserer Gegenwart. Mit den Werken der beteiligten Künstlerinnen wird das Konzept einer linearen, eindimensionalen und geldwerten Zeiteinteilung kritisch hinterfragt und zugunsten subjektiver Modelle und mehrschichtiger Theorien verabschiedet. Denn in unserer globalen und digitalen Gleichzeitigkeit variiert das kollektive Zeitempfinden von rasend schnell bis hin zu unendlich langsam. Nicht selten laufen unterschiedliche Geschwindigkeiten parallel – und gleichzeitig werden wir von Vergangenheit und Zukunft eingeholt.
Der österreichische Künstler Lukas Marxt ist stets auf der Suche nach Zeugnissen menschlichen Eingreifens in die Natur, nach geologischen und zeitlichen Prozessen. Gerade an einsamen Schauplätzen ergründet er sein eigenes Zeitempfinden. Der Dialog zwischen Mensch und Natur ist ein zentraler Aspekt seiner Arbeiten, für die er 2019 das Staatsstipendium für Medienkunst des BKA Wien erhielt.

Partizipierende Künstlerinnen: Trisha Baga, Hicham Berrada, David Claerbout, Lukas Marxt, Bahar Noorizadeh, Su Yu Hsin, Agustina Woodgate
Kuratorin: Marion Eisele

Eröffnung: Samstag, 29. August 2020 | 12:00 – 20:00 Uhr

Künstlergespräch Lukas Marxt: Samstag, 29. August 2020 | 16:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, weitere Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

Ausstellung

Zitadelle Spandau

11.09.2020 – 27.12.2020

Disturbance : witch

Disturbance : witch

© Veronika Eberhart, 9 is 1 and 10 is none, Filmstill, 2017
Zeit 11.09.2020 – 27.12.2020 Ort Zitadelle Spandau
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Die Ausstellung disturbance : witch nähert sich der Thematik des Hexischen aus der Warte der zeitgenössischen Kunst. Im Fokus steht „der störende Faktor“, der an den festgefahrenen Machtverhältnissen rüttelt und der der Figur der Hexe innewohnt. Das Hexische, also ‚Anormale‘, ‚Irrationale‘, ‚Magische‘ und ‚Verkehrte‘ widerstrebt den tradierten Rollenmustern und Strukturen und stellt dadurch eine Gefahr für den Status Quo der zeitgenössischen Gesellschaften dar, die immer noch weiß und maskulin dominiert sind.
Die ausgestellten Arbeiten analysieren Aspekte des Hexischen als Zuschreibungen und Projektionen auf „Hexen“ bzw. Frauen und queere Personen, die als Instrumente des Ausschlusses dienen, und untersuchen Strategien und Ziele, die als ‚Hexenjagd‘ auch in der heutigen Zeit virulent sind. Die Arbeiten untersuchen nicht nur den physischen, sondern auch den digitalen Raum, in dem die sogenannten neuen ‚Hexenverbrennungen‘ stattfinden. Die Ausstellung oszilliert zwischen der Kritik an der bestehenden Ordnung und der Affirmation des Hexischen und soll zur Diskussion über das Transformationspotential der „Figur der Hexe“ für gesellschaftliche Entwicklungen beitragen.

Mit Arbeiten von Anna und Bernhard Blume (DE), Tina Bara und Alba D‘Urbano (DE), Johanna Braun (AT), Barbara Breitenfellner (DE), Sarah Decristoforo (AT), Veronika Eberhart (AT), Valerio Figuccio (IT / DE), Parastou Forouhar (IR / DE), Nilbar Güres (TR), Horst Haack (DE), Emily Hunt (AU / DE), Isabel Kerkermeier (DE), Sharon Kivland (GB), Miriam Lenk (DE), Libera Mazzoleni (IT), Lambert Mousseka (CD / DE), Lisl Ponger (AT), Johannes Paul Raether (DE), Annegret Soltau (DE), Suzanne Treister (GB), Carolin Weinert (DE) u.a.

Soft Opening: Donnerstag, 10. September 2020 | ab 16:00 Uhr
Begrüßung: Gerhard Hanke, Bezirksstadtrat; Ralf F. Hartmann, ZAK | 19:00 Uhr
Einführung: Alba D’Urbano und Olga Vostretsova, Kuratorinnen

Mehr Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

 

Ausstellung

HALLE 14 – Zentrumfür zeitgenössische Kunst / Centre for Contemporary Art

29.09.2020 – 05.12.2020

BIG D@T@! BIG MON€Y!

BIG D@T@! BIG MON€Y!

Varvara & Mar, Data Shop (Data Honey), 2017, Courtesy HALLE 14
Zeit 29.09.2020 – 05.12.2020 Ort HALLE 14 – Zentrumfür zeitgenössische Kunst / Centre for Contemporary Art
Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Das Ausstellungsprojekt „BIG D@T@! BIG MON€Y!“ untersucht das Verschwimmen von Persönlichkeitsprofilen und Geldwerten in der Virtualität der Finanzindustrie, in Kryptowährungen, den sozialen Medien.
Neben u.a. Joana Moll,  RYBN.ORG, Suzanne Treister, Varvara & Mar ist auch Gerald Nestler vertreten. In seiner Arbeit verbinden sich theoretische Überlegungen mit Installation, Video, Performance, Code, Text und Sprache. Er erforscht die „derivativen Verfasstheit“ heutiger gesellschaftlicher Beziehungen, ihre Modelle, Technologien, Prozesse und Erzählungen. In diesem Zusammenhang entwirft er Gesprächs- sowie Handlungsformate zwischen Kunst, Wissenschaft und Theorie und entwickelt eine „aesthetics of resolution“, die die Asymmetrien datengetriebener Performativität transparent macht.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Mit der freundlichen Unterstützung des Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Kulturministeriums sowie des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Lesung

Online

29.09.2020 – 29.11.2020

Elfriede Gerstl

Elfriede Gerstl

Elfriede Gerstl, März 1964 © Renate von Mangoldt
Zeit 29.09.2020 – 29.11.2020 Ort Online

Elfriede Gerstl (1932-2009) zählt zu den prägendsten Schriftstellerinnen Österreichs nach 1945. Die Tochter jüdischer Eltern überlebte den 2. Weltkrieg in wechselnden Wiener Wohnungsverstecken und begann früh, erste Gedichte, Essays und Prosastücke zu veröffentlichen. So entstand im Laufe ihrer mehr als 50-jährigen Karriere, die sie zum Teil in Berlin verbrachte, ein solitäres Werk voller Sprachwitz und Ironie.

Im Österreichischen Kulturforum Berlin führen Christa Gürtler und Ruth Johanna Benrath ein Gespräch über die „Sprachkomponistin“.
Christa Gürtler ist Mitherausgeberin der fünfbändigen Werkausgabe der Dichterin. Ruth Johanna Benranths akustische Hommage an Elfriede Gerstl, „Geh dicht dichtig“ wurde als „Hörspiel des Jahres 2019“ ausgezeichnet.

Die Aufnahme des Gesprächs ist in unserer Mediathek unter Aktuelle Tipps, auf Facebook und dem YouTube-Kanal des österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten für Sie verfügbar.

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

Ausstellung

Im Haus

30.09.2020 – 29.01.2021

ab_bilden

ab_bilden

Claudia Larcher, ORNAMENT IS CRIME, 2018, Courtesy the artist
Zeit 30.09.2020 – 29.01.2021 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Aufgrund der neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen mit SARS-CoV-2 ist der Besuch der Ausstellung ab Montag, 02. November 2020 leider nicht mehr möglich. 

Die Ausstellung wurde jedoch verlängert und kann, unter Voraussetzung der Beendigung der aktuellen Maßnahmen gegen die Pandemie, noch bis Ende Januar im Österreichischen Kulturforum Berlin besucht werden.
In der Zwischenzeit laden wir Sie zu einem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung ein. Die filmische Dokumentation „ab_bilden“ finden Sie ab sofort auf unserem YouTube-Kanal; neben den drei Künstler*innen kommen auch die Kurator*innen zu Wort und geben Einblick in diese besondere Schau.

Die nach einem Entwurf von Hans Hollein realisierte Architektur der Österreichischen Botschaft markiert den Ausgangspunkt für die Ausstellung „ab_bilden“. Mit ihren Foto- und Videoarbeiten gehen die drei von Jan Stradtmann und EIKON eingeladenen Künstler*innen über den bloßen Status eines Abbilds hinaus und zeigen sowohl medial als auch technisch alternative Wege auf. Zugleich soll damit dem von der Postmoderne durchtränkten „Geist“ der 1990er Jahre, der Holleins Architektur charakterisiert, auf unterschiedliche Weise nachgespürt werden.

Beteiligte Künstler*innen: Gregor Eggenberger, Claudia Larcher, Sinta Werner

In Kooperation mit: Architekturzentrum Wien / Sammlung, Q21 /  MuseumsQuartier Wien, EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst, EMOP Berlin – European Month of Photography

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin und des Landes Vorarlberg.

Ausstellung

Mu­se­um Lud­wig

24.10.2020 – 24.01.2021

Sisi pri­vat. Die Fo­toal­ben der Kais­erin

Sisi pri­vat. Die Fo­toal­ben der Kais­erin

Ludwig Angerer,Elisabeth von Österreich-Ungarn, 1862, Museum Ludwig, Köln © Rheinisches Bildarchiv Köln
Zeit 24.10.2020 – 24.01.2021 Ort Mu­se­um Lud­wig
Hein­rich-Böll-Platz, 50667 Köln

„Ich lege mir nämlich ein Schönheiten-Album an und sammele nun Photographien, nur weibliche dazu“, schrieb Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, 1862. Lange blieben die Alben mit über 2.000 Porträtfotografien unentdeckt in Familienbesitz. Heute verwahrt sie das Museum Ludwig in Köln. In der Präsentation „Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin“ werden sie als intimes Zeugnis ihres Nachdenkens über das Sehen und Gesehen-werden erstmals alle der Öffentlichkeit vorgestellt. Sich selbst ließ die Kaiserin ab ihrem 30. Lebensjahr nicht mehr fotografieren und ätzte immer wieder gegen ihre „Gaffer“.

Ku­ra­torin: Miri­am Szwast

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Kronenboden

31.10.2020 – 29.11.2020

WAVE LAND VON PETER HOISS

WAVE LAND VON PETER HOISS

Peter Hoiß, Wellenbrecher #3, 2020 C-Print auf Alu-Dibond, gerahmt, 43 x 63 cm © Peter Hoiß
Zeit 31.10.2020 – 29.11.2020 Ort Kronenboden
Schwedenstraße 16, 13357 Berlin

Ein Gemälde, eine Zeichnung, eine Fotografie, ein Video. Diese Bildträger werden in einem Ausstellungsraum herkömmlicherweise als Kunstwerk wahrgenommen. Das gezeigte Bild wird diskutiert und interpretiert. Beim raumgreifenden Sehobjekt „spectren“ von Peter Hoiß übernimmt die Installation selbst diese analytische Aufgabe und zeigt, wie sich die Fotografie konstruiert: das bewegte Bild verweist in seiner Farbigkeit auf seine eigenen Wellenlängen; Besucher*innen werden durch Spionspiegel betrachtet und Teil der Kunst. Wie auf einer großen Guckkastenbühne wird das Kunstgeschehen in all seine Spektren zerlegt.

Medienspezifische Eigenschaften der Fotografie und vor allem die damit verbundenen Fragen nach Wahrnehmung und Sehgewohnheiten sind zentrale Themen der künstlerischen Arbeiten von Peter Hoiß. Mit „Wave Land“ widmet er sich der optischen Illusion des Lichtes, der Lichtbrechung und den Spektralfarben.
In der Serie „Wellenbrecher“ wird unser Blick auf eine ambivalente Welt gerichtet, die Natur und Architektur zeigt, aber ihre Regulation thematisiert. Wellenbrecher sind Eingriffe des Menschen rund um den Erdball, eine örtliche Zuordnung ist schwierig. Auf formaler Ebene bricht Hoiß das Bild, indem farbige Wellenlängen in das Schwarz-Weiß überschwappen.

Seit 2009 ist Hoiß an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Seine künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Installation, Video und Performance.

Eröffnung: Freitag, 30. Oktober 2020 | 19:00 Uhr
Artist Talk: Sonntag, 1. November 2020 | 15:00 Uhr (im Zuge der Kolonie Wedding Oktober)

Für einen Besuch der Ausstellung wenden Sie sich bitte gerne an Karen Stuke unter info@kronenboden.de oder 0152 09425100.

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen KRONENBODEN, Berlin und FOTOGALERIE WIEN, Wien.
Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Lesung

Online

13.11.2020 – 24.02.2021

SchreibART AUSTRIA

SchreibART AUSTRIA

schreibART AUSTRIA
Zeit 13.11.2020 – 24.02.2021 Ort Online

SchreibART AUSTRIA ist das erfolgreiche Empfehlungsprogramm des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres für zeitgenössische, österreichische Literatur. Die Publikation erscheint nun in ihrer dritten Auflage und will Autor*innen aus Österreich mit ihren Werken ins Ausland zu Lesungen und Gesprächen, in Literaturhäuser oder zu Festivals empfehlen.

Aufgrund der anhaltenden Beschränkung von physischen Begegnungen, wurde in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur ÖGL das Streaming Format „schreibART online“ ins Leben gerufen. Lesungen und Werkstattgespräche mit österreichischen Autor*innen werden filmisch begleitet und bieten so der Literatur, mit ihrem spezifisch österreichischen Duktus, weiterhin wöchentlich eine Bühne.

10.11.  Laura Freudenthaler
11.11.  Nicolaus Mahler
18.11. – Lydia Mischkulnig
25.11. – Radek Knapp
02.12. – Birgit Birnbacher
09.12. – Rainhard Kaiser Mühlecker
16.12. – Paul Divjak
07.01. – Ivana Zic
16.01. – Harald Darer
20.01. – Marie Gamillscheg
27.01. – Semir Insayif
03.02. – Andrea Winkler
10.02. – Margit Schreiner
17.02. – Teresa Präauer
24.02. – Robert Prosser

Alle Aufzeichnungen sind ab der Veröffentlichung auch auf unserem Youtube Kanal zu finden.

Wir wünschen gute Unterhaltung!

Literatur

Online

18.11.2020 – 08.12.2020

Lesung und Gespräch mit Ivna Žic

Lesung und Gespräch mit Ivna Žic

© MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Zeit 18.11.2020 19:00 – 08.12.2020 00:00 Ort Online

Feinfühlig erzählt die in Zagreb geborene Autorin Ivna Žic Geschichten eingewanderter Familien in erster und zweiter Generation. Sie interessiert das Spannungsfeld von geografischen und sprachlichen Verschiebungen in von Geschichten besetzten Räumen. Sowohl ihr Debütroman „Die Nachkommenden“, für den sie 2019 für den Österreichischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis nominiert wurde, als auch ihr neues Theaterstück „Die Gastfremden“ beschreiben eine Suche, die das Jetzt und Damals abtastet.

Für „schreibART online“ führte sie mit dem Direktor der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, Dr. Manfred Müller ein Werkstattgespräch und las aus ihren aktuellen Texten. Im Fokus steht das Thema Migration, das auch Teil der persönlichen Geschichte der Autorin ist, die im Kindesalter mit ihren Eltern nach Zürich kam und nun in Wien lebt.

Vor der offiziellen Ausstrahlung der Veranstaltung im Jänner 2021 ist sie im Zuge der Veranstaltungsreihe „Shared Heritage – Gemeinsames Erbe. Kulturelle Interferenzräume im östlichen Europa als Sujet der Gegenwartsliteratur“ exklusiv auf unserem YouTube-Kanal zu sehen.

„Shared Heritage“ findet im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands statt. Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Das Streaming-Format „schreibART online“  ist eine Produktion der Österreichische Gesellschaft für Literatur in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

 

Konzert

Online

26.11.2020

Online-Konzert HOLZ-BLECH-SAITEN – BAROCKE HOFMUSIK

Online-Konzert HOLZ-BLECH-SAITEN – BAROCKE HOFMUSIK

© Ursula Schmotzer
Zeit Donnerstag, 26.11.202019:00 Ort Online

Eine musikalische Reise durch Österreich und Europa

HOLZ-BLECH-SAITEN stellen verschiedene historische Klangfarben und deren abwechslungsreiche Kombination in den Mittelpunkt seiner Programme.
Die Formation bezaubert mit ihrer ungewöhnlichen Instrumentenkombination Blockflöte/Oboe (Ursula Schmotzer), Trompete (Ludger Starke), Cembalo (Sabine Erdmann) und Cello (Inka Döring) und zeigt neben Originalliteratur auch reizvolle Bearbeitungen. Auch in der Barockzeit wurde für verschiedene Besetzungen bearbeitet, je nachdem über welche Instrumentalisten ein Hof verfügen konnte.

Musiker arbeiteten an Höfen von Königen, Kaisern oder Bischöfen, dort florierte das musikalische Leben. In Österreich komponierte Johann Heinrich Schmelzer am Wiener Hof beim musiktalentierten Kaiser Leopold dem I. Lässt man den Blick ins historische Zentrum Mährens schweifen, wird man in Olmütz in der Kapelle des Fürstbischofs beim Trompeter und Komponisten Pavel Josef Vejvanowsky fündig.
In England komponierte William Corbett, seines Zeichens Mitglied des Royal Orchestras u.a. die Sonate in C-Dur für Oboe, Trompete und basso continuo. Für die Oboe wendet sich das Ensemble natürlich an Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Das barocke Herz pulsiert ganz kräftig in Italien: Antonio Vivaldi, Meister der Saiten in Venedig, und Giovanni Buonaventura Viviani runden das Programm mit besonderen Klangfacetten ab.

 

Für eine Konzert-Aufzeichnung des Ensembles öffnete die Pfarrkirche Berlin-Weißensee im Sommer 2020 extra ihre Tore. Wir laden Sie herzlich zu unserer Erstausstrahlung dieser musikalischen Voyage am 26. November 2020 auf unserem YouTube-Kanal ein.

Die Aufnahme des Konzertes in Berlin-Weißensee entstand mithilfe der Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.