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Datum

Ausstellung

Gutshaus Steglitz Galerie

14.08.2020 – 29.11.2020

Hubert Scheibl. Shrinking Vienna

Hubert Scheibl. Shrinking Vienna

Hubert Scheibl, Cave Painting, 2019/20, Öl auf Leinwand, 200x290 cm. © Atelier Hubert Scheibl, Wien
Zeit 14.08.2020 – 29.11.2020 Ort Gutshaus Steglitz Galerie
Schlossstraße 48, 12165 Berlin

Hubert Scheibl ist einer der bedeutendsten österreichischen Vertreter abstrakter Malerei. In seiner subjektiven und körperlichen Malweise verwandelt sich Farbe in Energie. Eingesetzt werden Pinsel, Spachteln und Rakeln; Planung, Intuition und Zufall wirken zusammen. In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung in Berlin sind Arbeiten der 2010er Jahre aus den Serien „Nicotine on Silverscreen“, „Ones“ und „2001: Odyssee im Weltraum“ zu sehen. Besondere Akzente setzen dreidimensionale Objekte mit dem programmatischen Titel „Hard 2 B one“. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Tayfun Belgin und Wolfgang Welsch.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

KAI10 | Arthena Foundation

30.08.2020 – 13.12.2020

A long time short

A long time short

Lukas Marxt, Imperial Valley (cultivated run-off), 2018, Film still, Courtesy the Artist
Zeit 30.08.2020 – 13.12.2020 Ort KAI10 | Arthena Foundation
Kaistraße 10, 40221 Düsseldorf

Die internationale Gruppenausstellung „A Long Time Short“ thematisiert den komplexen Zeitbegriff unserer Gegenwart. Mit den Werken der beteiligten Künstlerinnen wird das Konzept einer linearen, eindimensionalen und geldwerten Zeiteinteilung kritisch hinterfragt und zugunsten subjektiver Modelle und mehrschichtiger Theorien verabschiedet. Denn in unserer globalen und digitalen Gleichzeitigkeit variiert das kollektive Zeitempfinden von rasend schnell bis hin zu unendlich langsam. Nicht selten laufen unterschiedliche Geschwindigkeiten parallel – und gleichzeitig werden wir von Vergangenheit und Zukunft eingeholt.
Der österreichische Künstler Lukas Marxt ist stets auf der Suche nach Zeugnissen menschlichen Eingreifens in die Natur, nach geologischen und zeitlichen Prozessen. Gerade an einsamen Schauplätzen ergründet er sein eigenes Zeitempfinden. Der Dialog zwischen Mensch und Natur ist ein zentraler Aspekt seiner Arbeiten, für die er 2019 das Staatsstipendium für Medienkunst des BKA Wien erhielt.

Partizipierende Künstlerinnen: Trisha Baga, Hicham Berrada, David Claerbout, Lukas Marxt, Bahar Noorizadeh, Su Yu Hsin, Agustina Woodgate
Kuratorin: Marion Eisele

Eröffnung: Samstag, 29. August 2020 | 12:00 – 20:00 Uhr

Künstlergespräch Lukas Marxt: Samstag, 29. August 2020 | 16:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, weitere Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

Ausstellung

Bonner Kunstverein

04.09.2020 – 22.11.2020

Anna Sophie Berger. Duell

Anna Sophie Berger. Duell

Courtesy Emanuel Layr Wien und Anna-Sophie Berger 2018
Zeit 04.09.2020 – 22.11.2020 Ort Bonner Kunstverein
Hochstadenring 22, 53119 Bonn

Duell, Anna Sophie Bergers erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland, präsentiert eine Reihe neuer und eigens für die Räumlichkeiten des Bonner Kunstvereins entwickelte Werke. Ausgehend vom öffentlichen Raum als komplexes Gefüge, das verschiedene Interessen und Wertvorstellungen miteinander verbindet und fähig ist, gesellschaftliche Aushandlungsprozesse abzubilden, überführt die Künstlerin Gegenstände und architektonische Elemente in ein räumliches Zusammenspiel.

Es ist eine Gleichzeitigkeit von Opazität und Klarheit, die sich durch das skulpturale und installative Werk von Anna-Sophie Berger (geb. 1989, Wien) hindurchzieht. Als aufmerksame Beobachterin ihrer Umgebung selektiert und rekontextualisiert die Künstlerin vertraute Objekte aus dem Alltag, um ihre gesellschaftlichen Zuschreibungen und Handhabungen auf den Prüfstand zu stellen. Bergers subtile und poetische Setzungen zeigen nicht nur die einfache Tatsache auf, dass es kein Objekt ohne Gesellschaft gibt, sondern hinterfragen gleichermaßen unseren Umgang mit den Strukturen, Normen und Regelungen, die unsere materielle Kultur auf uns zurückwirft.

Kuratorin: Susanne Mierzwiak

Eröffnung: Donnerstag, 03. September 2020 | 19:00 – 22:00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Zitadelle Spandau

11.09.2020 – 27.12.2020

Disturbance : witch

Disturbance : witch

© Veronika Eberhart, 9 is 1 and 10 is none, Filmstill, 2017
Zeit 11.09.2020 – 27.12.2020 Ort Zitadelle Spandau
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Die Ausstellung disturbance : witch nähert sich der Thematik des Hexischen aus der Warte der zeitgenössischen Kunst. Im Fokus steht „der störende Faktor“, der an den festgefahrenen Machtverhältnissen rüttelt und der der Figur der Hexe innewohnt. Das Hexische, also ‚Anormale‘, ‚Irrationale‘, ‚Magische‘ und ‚Verkehrte‘ widerstrebt den tradierten Rollenmustern und Strukturen und stellt dadurch eine Gefahr für den Status Quo der zeitgenössischen Gesellschaften dar, die immer noch weiß und maskulin dominiert sind.
Die ausgestellten Arbeiten analysieren Aspekte des Hexischen als Zuschreibungen und Projektionen auf „Hexen“ bzw. Frauen und queere Personen, die als Instrumente des Ausschlusses dienen, und untersuchen Strategien und Ziele, die als ‚Hexenjagd‘ auch in der heutigen Zeit virulent sind. Die Arbeiten untersuchen nicht nur den physischen, sondern auch den digitalen Raum, in dem die sogenannten neuen ‚Hexenverbrennungen‘ stattfinden. Die Ausstellung oszilliert zwischen der Kritik an der bestehenden Ordnung und der Affirmation des Hexischen und soll zur Diskussion über das Transformationspotential der „Figur der Hexe“ für gesellschaftliche Entwicklungen beitragen.

Mit Arbeiten von Anna und Bernhard Blume (DE), Tina Bara und Alba D‘Urbano (DE), Johanna Braun (AT), Barbara Breitenfellner (DE), Sarah Decristoforo (AT), Veronika Eberhart (AT), Valerio Figuccio (IT / DE), Parastou Forouhar (IR / DE), Nilbar Güres (TR), Horst Haack (DE), Emily Hunt (AU / DE), Isabel Kerkermeier (DE), Sharon Kivland (GB), Miriam Lenk (DE), Libera Mazzoleni (IT), Lambert Mousseka (CD / DE), Lisl Ponger (AT), Johannes Paul Raether (DE), Annegret Soltau (DE), Suzanne Treister (GB), Carolin Weinert (DE) u.a.

Soft Opening: Donnerstag, 10. September 2020 | ab 16:00 Uhr
Begrüßung: Gerhard Hanke, Bezirksstadtrat; Ralf F. Hartmann, ZAK | 19:00 Uhr
Einführung: Alba D’Urbano und Olga Vostretsova, Kuratorinnen

Mehr Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

 

Ausstellung

HALLE 14 – Zentrumfür zeitgenössische Kunst / Centre for Contemporary Art

29.09.2020 – 05.12.2020

BIG D@T@! BIG MON€Y!

BIG D@T@! BIG MON€Y!

Varvara & Mar, Data Shop (Data Honey), 2017, Courtesy HALLE 14
Zeit 29.09.2020 – 05.12.2020 Ort HALLE 14 – Zentrumfür zeitgenössische Kunst / Centre for Contemporary Art
Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Das Ausstellungsprojekt „BIG D@T@! BIG MON€Y!“ untersucht das Verschwimmen von Persönlichkeitsprofilen und Geldwerten in der Virtualität der Finanzindustrie, in Kryptowährungen, den sozialen Medien.
Neben u.a. Joana Moll,  RYBN.ORG, Suzanne Treister, Varvara & Mar ist auch Gerald Nestler vertreten. In seiner Arbeit verbinden sich theoretische Überlegungen mit Installation, Video, Performance, Code, Text und Sprache. Er erforscht die „derivativen Verfasstheit“ heutiger gesellschaftlicher Beziehungen, ihre Modelle, Technologien, Prozesse und Erzählungen. In diesem Zusammenhang entwirft er Gesprächs- sowie Handlungsformate zwischen Kunst, Wissenschaft und Theorie und entwickelt eine „aesthetics of resolution“, die die Asymmetrien datengetriebener Performativität transparent macht.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Mit der freundlichen Unterstützung des Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Kulturministeriums sowie des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Lesung

Online

29.09.2020 – 29.11.2020

Elfriede Gerstl

Elfriede Gerstl

Elfriede Gerstl, März 1964 © Renate von Mangoldt
Zeit 29.09.2020 – 29.11.2020 Ort Online

Elfriede Gerstl (1932-2009) zählt zu den prägendsten Schriftstellerinnen Österreichs nach 1945. Die Tochter jüdischer Eltern überlebte den 2. Weltkrieg in wechselnden Wiener Wohnungsverstecken und begann früh, erste Gedichte, Essays und Prosastücke zu veröffentlichen. So entstand im Laufe ihrer mehr als 50-jährigen Karriere, die sie zum Teil in Berlin verbrachte, ein solitäres Werk voller Sprachwitz und Ironie.

Im Österreichischen Kulturforum Berlin führen Christa Gürtler und Ruth Johanna Benrath ein Gespräch über die „Sprachkomponistin“.
Christa Gürtler ist Mitherausgeberin der fünfbändigen Werkausgabe der Dichterin. Ruth Johanna Benranths akustische Hommage an Elfriede Gerstl, „Geh dicht dichtig“ wurde als „Hörspiel des Jahres 2019“ ausgezeichnet.

Die Aufnahme des Gesprächs ist in unserer Mediathek unter Aktuelle Tipps, auf Facebook und dem YouTube-Kanal des österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten für Sie verfügbar.

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

Ausstellung

Im Haus

30.09.2020 – 30.11.2020

ab_bilden

ab_bilden

Claudia Larcher, ORNAMENT IS CRIME, 2018, Courtesy the artist
Zeit 30.09.2020 – 30.11.2020 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Die nach einem Entwurf von Hans Hollein realisierte Architektur der Österreichischen Botschaft markiert den Ausgangspunkt für die Ausstellung „ab_bilden“. Mit ihren Foto- und Videoarbeiten gehen die drei von Jan Stradtmann und EIKON eingeladenen Künstler*innen über den bloßen Status eines Abbilds hinaus und zeigen sowohl medial als auch technisch alternative Wege auf. Zugleich soll damit dem von der Postmoderne durchtränkten „Geist“ der 1990er Jahre, der Holleins Architektur charakterisiert, auf unterschiedliche Weise nachgespürt werden.

Beteiligte Künstler*innen: Gregor Eggenberger, Claudia Larcher, Sinta Werner

In Kooperation mit: Architekturzentrum Wien / Sammlung, Q21 /  MuseumsQuartier Wien, EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst, EMOP Berlin – European Month of Photography

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin und des Landes Vorarlberg.

Bitte beachten Sie, dass der Besuch der Ausstellung nur nach Voranmeldung, von Montag bis Freitag, zwischen 13:00 und 16:00 Uhr möglich ist.

 

Im Sinne des Schutz-und Hygienekonzepts für Veranstaltungen während der Corona-Pandemie ist ein Besuch unserer Veranstaltungen und Ausstellungen nur nach Voranmeldung möglich. Für eine mögliche infektionsschutzrechtliche Kontaktnachverfolgung benötigen wir:

Konzert

Digital

21.10.2020 – 24.10.2020

c/o pop Festival

c/o pop Festival

OSKA Courtesy c/o pop
Zeit 21.10.2020 – 24.10.2020 Ort Digital

Die virtuelle Edition des diesjährigen c/o pop Festivals startet am 21. Oktober als c/o pop xoxo.

Im Rahmen der Konzertreihe »Auf der Bühne«, von Deutschlandfunk Nova ins Leben gerufen, wurden für die diesjährige Ausgabe gleich zwei Konzerte österreichischer Bands aufgenommen. Deutsprachigen Pop in einer neuen Qualität versprechen der Wiener Liedermacher Ariel Oehl und der isländische Musiker Hjörtur Hjörleifsson als Oehl. Herbert Grönemayer über die Formation: „Eigenständig, klug und künstlerisch besonders“. Die beiden Österreicher Yukno passen nicht nur soundtechnisch sehr gut in die xoxo-Edition, sondern auch textlich – schließlich heißt ihr kommendes Album »Im Stream der Zeit«.
In einem weiteren Konzertstream verzaubert die Singer-Songwriterin Maria Burger alias OSKA mit zutiefst ehrlichen melancholischen Balladen.

Die Ausstrahlungen der Konzerte finden zu folgenden Zeiten statt:

Oska | Donnerstag, 22. Oktober | 19:15 Uhr
Yukno | Donnerstag, 22. Oktober | 21:45 Uhr
Oehl | Freitag, 23. Oktober | 22:40 Uhr

Mehr Informationen und weitere Termine zu den Specials finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Lesung

whiteBOX

23.10.2020 – 25.10.2020

5. Schamrock-Festival der Dichterinnen 2020

5. Schamrock-Festival der Dichterinnen 2020

Courtesy Schamrock-Festival
Zeit 23.10.2020 – 25.10.2020 Ort whiteBOX
Atelierstraße 18, 81671 München

Internationale Poetry Biennale München

Was kann Lyrik in Zeiten von Corona? Mit alternativen Formaten eröffnet das Schamrock-Festival der Dichterinnen vom 23. bis 25. Oktober in München und vorab am 21. Oktober in Wien neue Perspektiven auf Wort, Kunst und Leben. Das Festival ist das einzige seiner Art weltweit und wird zum fünften Mal veranstaltet. Das große generationen- und grenzüberschreitende Lyrikfest steht diesmal unter dem Motto „Einmischen – oder Poetry for Future“.

Ursprünglich waren 51 Dichterinnen und Musikerinnen aus 16 Ländern nach München eingeladen; inzwischen sind es Corona-bedingt 17 Künstlerinnen, die per Video zugeschaltet werden sollen, und 34, die live vor Ort zu erleben sein werden. Auf dem Programm stehen aber nach wie vor Lesungen, Performances, Crossover- und Übersetzungsprojekte, internationale Dichterinnen-Kooperationen und Podiumsgespräche. Aus Österreich vertreten sind die Dichterinnen Marlene Streeruwitz, Katharina Klement, Ilse Kilic, Astrid Nischkauer, Barbara Hundegger, Irene Suchy und Marie-Kristin Burger.

Mehr Informationen und das Programm finden Sie auf der Website des Festivals und des Literaturportals Bayern.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Mu­se­um Lud­wig

24.10.2020 – 24.01.2021

Sisi pri­vat. Die Fo­toal­ben der Kais­erin

Sisi pri­vat. Die Fo­toal­ben der Kais­erin

Ludwig Angerer,Elisabeth von Österreich-Ungarn, 1862, Museum Ludwig, Köln © Rheinisches Bildarchiv Köln
Zeit 24.10.2020 – 24.01.2021 Ort Mu­se­um Lud­wig
Hein­rich-Böll-Platz, 50667 Köln

„Ich lege mir nämlich ein Schönheiten-Album an und sammele nun Photographien, nur weibliche dazu“, schrieb Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, 1862. Lange blieben die Alben mit über 2.000 Porträtfotografien unentdeckt in Familienbesitz. Heute verwahrt sie das Museum Ludwig in Köln. In der Präsentation „Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin“ werden sie als intimes Zeugnis ihres Nachdenkens über das Sehen und Gesehen-werden erstmals alle der Öffentlichkeit vorgestellt. Sich selbst ließ die Kaiserin ab ihrem 30. Lebensjahr nicht mehr fotografieren und ätzte immer wieder gegen ihre „Gaffer“.

Ku­ra­torin: Miri­am Szwast

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Konzert

Jazzclub Tonne

24.10.2020

Austrian Heartbeats im Jazzclub Tonne in Dresden

Austrian Heartbeats im Jazzclub Tonne in Dresden

LYLIT © Severin Koller
Zeit Samstag, 24.10.202020:00 Ort Jazzclub Tonne
Tzschirnerplatz 3-5, 01067 Dresden

Unter dem klingenden Titel „Austrian Heartbeats“ veranstaltet der Jazzclub Tonne in Dresden eine Konzertreihe mit dem Schwerpunkt auf österreichische Künstler*innen.

Den Anfang macht die sensationelle Soulstimme LYLIT am 24. Oktober 2020.

Weitere Termine folgen im November und Dezember:

05. November ChuffDRONE
28. November RaaDie
03. Dezember Echoboomer
04. Dezember Synesthetic4

Mehr Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

Film

Im Haus

25.10.2020

Fracto Experimental Film Encounter

Fracto Experimental Film Encounter

Fracto Experimental Film Encounter
Zeit Sonntag, 25.10.202020:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Fracto Experimental Film Encounter geht in die 4. Edition und lädt von 22. bis 25. Oktober 2020 ein, im Berliner ACUDkino der experimentellen Filmkunst zu frönen.

Der Film to forget der österreichischen Künstlerin Lydia Nshia schlägt im Abspann retrospektiv eine mögliche Lesart vor, denn die formelähnlichen Bezeichnungen benennen das analoge, bereits abgelaufene Super-8 und 16mm Filmmaterial, auf dem die Regisseurin gedreht hat. Durch diese Verwendung außerhalb der veranschlagten Gebrauchsdauer kommt es zu Leerstellen, zu überraschenden Aussetzern und Flecken auf dem entwickelten Negativ, die sich ins digitalisierte Positiv übertragen haben.

Die Bedeutung des Erinnerns und der Gedächtniskultur ist schon seit längerem Thema nicht nur der Kulturwissenschaften. Dabei stellt sich mittlerweile verstärkt die Frage der Speicherung auf adäquaten Medien: Server-Cloud oder analoges Material im Tiefspeicher? Was und wie viel ist durch Umkopieren und Digitalisierung eigentlich bereits verloren gegangen? Was bedeutet das für eine westlich zentrierte Kultur, die krampfhaft um die Archivierung von Daten und Dingen bemüht ist? Lydia Nsiah geht dieser komplexen Fragestellung auf künstlerisch-forschende Weise nach, indem sie ein gewohntes „Setting“ dafür heranzieht. Anhand des Genres „Reisefilm“ macht sie Aufnahmen, die dem kollektiven Gedächtnis schon eingeschrieben scheinen: Eine Fahrt durch eine mediterrane Landschaft; Vögel am Wasserlauf; aus vulkanischem Gestein aufsteigende Dämpfe; die Skyline einer modernen Großstadt.

Details zur Filmvorführung von to forget finden Sie in Kürze hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

Konzert

Online

26.10.2020

AUREUM Saxophon Quartett | Nationalfeiertagskonzert

AUREUM Saxophon Quartett | Nationalfeiertagskonzert

© AUREUM Saxophon Quartett
Zeit Montag, 26.10.202000:00 Ort Online

Das AUREUM Saxophon Quartett ist ein junges und vielseitiges Ensemble, das dem Klang des Saxophons auf musikalisch hochklassige und spannende Weise huldigt. Die Künstler*innen leben die pure Leidenschaft für Musik, die sie ohne jegliche Einschränkung zum Ausdruck bringen und dem Publikum auf begeisternde Art vermitteln. Was die Musiker*innen eint, ist dieselbe Vorstellung von Klang, der Ideenreichtum, mit dem sie die Kompositionen mit Leben erfüllen, und der Drang, den musikalischen Bogen vom Alten und Traditionellen hin zum Modernen zu schlagen.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das NASOM 2020/21 – Ensemble AUREUM Saxophon Quartett im September leider nicht live im Österreichischen Kulturforum Berlin auftreten. Viola Jank, Martina Stückler, Johannes Weichinger und Lukas Seifried geben trotzdem ein Konzert für Sie – digital, mit einem Special anlässlich des Österreichischen Nationalfeiertages!

Am 26. Oktober finden Sie den Auftritt auf YouTube, Facebook und Instagram.

 

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Kronenboden

31.10.2020 – 29.11.2020

WAVE LAND VON PETER HOISS

WAVE LAND VON PETER HOISS

Peter Hoiß, Wellenbrecher #3, 2020 C-Print auf Alu-Dibond, gerahmt, 43 x 63 cm © Peter Hoiß
Zeit 31.10.2020 – 29.11.2020 Ort Kronenboden
Schwedenstraße 16, 13357 Berlin

Ein Gemälde, eine Zeichnung, eine Fotografie, ein Video. Diese Bildträger werden in einem Ausstellungsraum herkömmlicherweise als Kunstwerk wahrgenommen. Das gezeigte Bild wird diskutiert und interpretiert. Beim raumgreifenden Sehobjekt „spectren“ von Peter Hoiß übernimmt die Installation selbst diese analytische Aufgabe und zeigt, wie sich die Fotografie konstruiert: das bewegte Bild verweist in seiner Farbigkeit auf seine eigenen Wellenlängen; Besucher*innen werden durch Spionspiegel betrachtet und Teil der Kunst. Wie auf einer großen Guckkastenbühne wird das Kunstgeschehen in all seine Spektren zerlegt.

Medienspezifische Eigenschaften der Fotografie und vor allem die damit verbundenen Fragen nach Wahrnehmung und Sehgewohnheiten sind zentrale Themen der künstlerischen Arbeiten von Peter Hoiß. Mit „Wave Land“ widmet er sich der optischen Illusion des Lichtes, der Lichtbrechung und den Spektralfarben.
In der Serie „Wellenbrecher“ wird unser Blick auf eine ambivalente Welt gerichtet, die Natur und Architektur zeigt, aber ihre Regulation thematisiert. Wellenbrecher sind Eingriffe des Menschen rund um den Erdball, eine örtliche Zuordnung ist schwierig. Auf formaler Ebene bricht Hoiß das Bild, indem farbige Wellenlängen in das Schwarz-Weiß überschwappen.

Seit 2009 ist Hoiß an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Seine künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Installation, Video und Performance.

Eröffnung: Freitag, 30. Oktober 2020 | 19:00 Uhr

Artist Talk: Sonntag, 1. November 2020 | 15:00 Uhr (im Zuge der Kolonie Wedding Oktober)

Finissage: Sonntag, 29. November 2020 | 15:00 – 18:00 Uhr (im Zuge der Kolonie Wedding November)

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen KRONENBODEN, Berlin und FOTOGALERIE WIEN, Wien.
Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.