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Datum

Ausstellung

Im Haus

30.09.2020 – 30.04.2021

ab_bilden

ab_bilden

Galerie (c) Studio Eggenberger
Zeit 30.09.2020 – 30.04.2021 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Aufgrund der neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen mit SARS-CoV-2 ist der Besuch der Ausstellung ab Montag, 02. November 2020 leider nicht mehr möglich. 

Die Ausstellung wurde jedoch verlängert und kann, unter Voraussetzung der Beendigung der aktuellen Maßnahmen gegen die Pandemie, im Österreichischen Kulturforum Berlin besucht werden.
In der Zwischenzeit laden wir Sie zu einem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung ein. Die filmische Dokumentation „ab_bilden“ finden Sie ab sofort auf unserem YouTube-Kanal; neben den drei Künstler*innen kommen auch die Kurator*innen zu Wort und geben Einblick in diese besondere Schau.

Die nach einem Entwurf von Hans Hollein realisierte Architektur der Österreichischen Botschaft markiert den Ausgangspunkt für die Ausstellung „ab_bilden“. Mit ihren Foto- und Videoarbeiten gehen die drei von Jan Stradtmann und EIKON eingeladenen Künstler*innen über den bloßen Status eines Abbilds hinaus und zeigen sowohl medial als auch technisch alternative Wege auf. Zugleich soll damit dem von der Postmoderne durchtränkten „Geist“ der 1990er Jahre, der Holleins Architektur charakterisiert, auf unterschiedliche Weise nachgespürt werden.

Beteiligte Künstler*innen: Gregor Eggenberger, Claudia Larcher, Sinta Werner

In Kooperation mit: Architekturzentrum Wien / Sammlung, Q21 /  MuseumsQuartier Wien, EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst, EMOP Berlin – European Month of Photography

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin und des Landes Vorarlberg.

Ausstellung

Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

13.01.2021 – 29.08.2021

Schalom Sisters*! Jüdisch-feministische Positionen

Schalom Sisters*! Jüdisch-feministische Positionen

Beth Peters, Tallit © Beth Peters Die amerikanische Fotografin gestaltete einen eigenen Tallit, einen Gebetsschal für den Gottesdienst, mit Fotos von Frauen in ihrer Familie.
Zeit 13.01.2021 – 29.08.2021 Ort Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
verschiedene Standorte des Museums

Anlässlich von „1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland“ feiert das Jüdische Museum Augsburg Schwaben dessen weibliche Seite mit jüdisch-feministischen Positionen in Vergangenheit und Gegenwart – an vier verschiedenen Ausstellungsorten in der Stadt und im öffentlichen Raum. Als Antwort auf die Corona-Krise setzt das Jüdische Museum damit ein starkes und lautes Zeichen: Schalom Sisters*! trägt dazu bei, dass jüdisches Leben in seiner historischen und gegenwärtigen Vielfalt wahrgenommen wird und bestehende Klischeebilder aufgebrochen werden. Denn Feminismus ist kein „Frauenthema“, sondern ein Beitrag zu einer gerechteren Welt.

Die Ausstellung verbindet künstlerische Positionen internationaler Künstler*innen mit kulturgeschichtlichen Themen. In der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber geht es um das Verhältnis von jüdischer Tradition und Feminismus, von der Verdrängung der jüdischen Frau aus dem Gebetraum bis zu Fragen der Reinheit. Tanzende Göttinnen, ein weiblicher Golem und feministische Interpretationen religiöser Rituale zeigen Strategien weiblicher Selbstermächtigung.

Im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) wandern jüdische Feministinnen durch die Dauerausstellung. Was sagen sie zu den Arbeitsbedingungen der Frauen in den Textilfabriken, oder welche Antworten geben sie auf Kleidungsvorschriften? Die Intervention stellt Fragen aus queerer, weiblicher, jüdischer Perspektive und erzählt von jüdisch-feministischen Superheldinnen und unbekannten Kämpferinnen.

Kaum jemand weiß, dass in der Augsburger Ludwigstraße Ende des 19. Jahrhunderts die Augsburger Zweigstelle des berühmten Münchner Fotoateliers „Elvira“ war. Unter der Führung von Anita Augspurg und Sophia Goudstikker war es die Keimzelle der Frauenwahlrechtsbewegung in Süddeutschland. In einer Auslagenausstellung im Fotogeschäft „Ringfoto Tezel“ am historischen Standort erinnern wir an diese Frauen und ihren Kampf für das Frauenwahlrecht in Deutschland.

Im Pop-up Store in der Augsburger Fußgängerzone geht es um jüdischen Feminismus und seine Vermarktung. „Femvertising“ ist zur Marketingstrategie des Pop-Feminismus geworden, trägt aber auch dazu bei, feministische Forderungen in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Der Pop-up Store bietet in seiner Verkaufsausstellung eine Auswahl an jüdisch-feministischer Kunst, Design und Kitsch.

Alle Forderungen zur rechtlichen Gleichstellung von Frauen begannen auf der Straße. Demonstrationen begleiteten und begleiten die Geschichte des Feminismus – in Deutschland und weltweit. Eine von der Augsburger Illustratorin und Comic-Künstlerin Lisa Frühbeis zur Frauendemonstration verwandelte Straßenbahn erinnert nicht nur an die vielen Frauen, die ihre Rechte auf der Straße durchsetzten, sondern lässt uns auch fragen, wofür Frauen heute auf die Straße gehen müssen.

Mehr Informationen zu den Ausstellungen und Interventionen finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Aedes Architekturforum

16.01.2021 – 13.05.2021

HUMAN SCALE REMEASURED

HUMAN SCALE REMEASURED

Platz der Musik_stingl- enge architekten ZT-gmbh (c) Freisinger
Zeit 16.01.2021 – 13.05.2021 Ort Aedes Architekturforum
Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin

HUMAN SCALE REMEASURED
Neue Maßstäbe für eine Architektur des räumlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenlebens

Die Ausstellung, kuratiert von ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory, präsentiert beispielhafte Projekte und außergewöhnliche Konzepte von Architekten und Planern aus der ganzen Welt, die das Ergebnis einer neuen Denkrichtung sind, Städte, Lebensräume und Arbeitswelten nicht nur ökologisch nachhaltig zu gestalten, sondern auch gesellschaftlich wie ökonomisch ausgewogen umzusetzen. HUMAN SCALE REMEASURED zeigt neue Visionen gebauter Umwelt für mehr sozioökonomischen Zusammenhalt in unserem menschlichen Lebensraum. U.a. werden die Projekte WoGen Quartiershaus von feld72 und die Arbeiten von nonconform zur Belebung der Ortsmitte Trofaiach gezeigt:

WoGen Quartiershaus  – feld72:
Das geplante WoGen Quartiershaus schafft Räume für gemeinschaftliches, ökologisch nachhaltiges und spekulationsfreies Wohnen sowie kooperatives Arbeiten in Form eines genossenschaftlichen Modells im Stadtzentrum Wiens.

Belebung der Ortsmitte Trofaiach nonconform:
Wie das Wachküssen der Innenstadt gelingen kann: Der Strategie zur Zentrumsbelebung des Dorfes Trofaiach ging eine umfangreiche siedlungsmorphologische Analyse und ein breit angelegter Bürgerbeteiligungsprozess voraus. Es wurden diverse kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen entwickelt und die Begleitung ihrer Umsetzung durch einen Innenstadtkoordinator etabliert.

 

Symposium: tba
ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory
Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

 

 

Konzert

Online

08.03.2021 – 31.03.2021

Internationaler Weltfrauentag | NASOM – Trio Artio

Internationaler Weltfrauentag | NASOM – Trio Artio

Trio Artio © Julia Wesely
Zeit 08.03.2021 – 31.03.2021 Ort Online

Das Trio Artio wurde 2017 in Wien von der österreichischen Geigerin Judith Fliedl, der deutschen Cellistin Christine Roider und der österreichischen Pianistin Johanna Estermann gegründet.

Bei gemeinsamen Konzertauftritten in New York, Berlin und Graz zeigte sich, was die drei Musikerinnen neben der Liebe zur Kammermusik verbindet – der gemeinsame Spaß auf der Bühne, die intensive Kommunikation mit dem Publikum und nicht zuletzt der Drang, ehrlich miteinander Musik zu machen. Der Beschluss, mit dem Klaviertrio eine gleichgesinnte musikalische Zukunft zu gestalten, wurde gefasst.

Zur Feier des Internationalen Weltfrauentages zeigen wir ein Online-Konzert des NASOM-Trios, das im März im Wiener Arnold Schönberg Center aufgenommen wurde.

KONZERTPROGRAMM:
Clara Schumann | Trio für Violine, Violoncello und Klavier op. 17 in g-moll | 3. Andante – più animato
Felix Mendelssohn Bartholdy | Trio für Violine, Violoncello und Klavier op. 66 in c-moll | 1. Allegro energico e con fuoco
Lera Auerbach | Postscriptum (2008)

Das Konzert ist ab dem 08. März auf unserem YouTube-Kanal abrufbar.

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Lesung

Li-Be digital

09.03.2021

Valerie Fritsch »Herzklappen von Johnson & Johnson«

Valerie Fritsch »Herzklappen von Johnson & Johnson«

© Suhrkamp Verlag
Zeit Dienstag, 09.03.202119:00 Ort Li-Be digital

Diese Veranstaltung ist leider abgesagt. Wir sind darum bemüht, einen Ersatztermin zu finden und danken für Ihr Verständnis.

 

Die Autorin Valerie Fritsch im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Stefan Willer

Alma und Friedrich bekommen ein Kind, das keinen Schmerz empfinden kann. In ständiger Sorge um ihren Jungen, ist es vor allem Alma, die ihn unaufhörlich auf körperliche Unversehrtheit kontrolliert. Jeden Abend tastet sie das Kind ab, um keine Blessur zu übersehen. Und nichts fürchtet die junge Mutter mehr als die unsichtbare Verletzung eines Organs, die ohne ein Zeichen bleibt. Halt findet Alma bei ihrer Großmutter, die jetzt, hochbetagt und bettlägerig und nach lebenslangem Schweigen, zu erzählen beginnt: vom Aufwachsen im Krieg, von Flucht, Hunger und der Kriegsgefangenschaft des Großvaters. Mit dem Kind auf dem Schoß, das keinen Schmerz kennt, sitzt Alma am Bett der Schwerkranken, die sich nichts mehr wünscht, als ihren Schmerz zu überwinden. Und in den Geschichten der Großmutter findet sie eine Erklärung für jene scheinbar grundlosen Gefühle der Schuld, der Ohnmacht und der Verlorenheit, die sie ihr Leben lang begleiten. (Valerie Fritsch „Herzklappen von Johnson & Johnson“ Suhrkamp, 2020)

Den kostenlosen Videostream sehen Sie am 09. März um 19:00 Uhr hier, sowie anschließend in der Mediathek des Literaturhaus Berlin und ein Monat lang in unserer Mediathek unter „Aktuelle Tipps“.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin.

Ausstellung

Kunstverein KunstHaus Potsdam

14.03.2021 – 11.04.2021

Christian Schwarzwald | POLYGRAPH

Christian Schwarzwald | POLYGRAPH

(c) Christian Schwarzwald, Kunstverein KunstHaus Potsdam
Zeit 14.03.2021 17:00 – 11.04.2021 00:00 Ort Kunstverein KunstHaus Potsdam
Ulanenweg 9, 14469 Potsdam

POLYGRAPH bedeutet übersetzt Vielschreiber und bezeichnet einen Lügendetektor, der unterschiedlichste physische Reaktionen misst und graphisch aufzeichnet. Seismographisch spürt auch Christian Schwarzwald Bedeutungen von Handschrift und Schriftbild nach und führt die Betrachterinnen und Betrachter in eine begehbare Bilderwelt, die auf graphischen Formulierungen basiert. Untersucht wird dabei die Nähe und Distanz, die wir notwendigerweise zu Bildern und Sprache brauchen, um überhaupt Sehen und Verstehen zu können. Christian Schwarzwalds raumgreifenden All-Over Strukturen, die das KunstHaus temporär verwandeln werden, sind mit jeder Linie ganz gegenwärtig, geradezu haptisch und mit eindringlicher Präsenz zu erfahren. „Wir alle lernen die Welt begreifen und verstehen, indem wir ausprobieren und zeichnen“, formuliert der Künstler die Essenz seiner künstlerischen Disziplin.

Eröffnung: Sonntag, 14. März 2021 | 14:00 – 19:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 11. April 2021 | 16:00 Uhr

Zur Finissage sprechen:
Dr. Birgit Möckel, Vorsitzende Kunstverein KunstHaus Potsdam
Dr. Denise Quistorp, Direktorin, Österreichisches Kulturforum Berlin
Jan-Philipp Frühsorge, Kunsthistoriker, Berlin

Mehr Informationen zur Ausstellung und den aktuellen Öffnungszeiten aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin, Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport und KUNST-POTSDAM.de. Finanziert durch die Landeshauptstadt Potsdam.

Theater/Tanz

Online | K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg

19.03.2021 – 26.03.2021

FULL MELT DOWN

FULL MELT DOWN

FULL MELT DOWN (c) Sophie Utikal
Zeit 19.03.2021 19:30 – 26.03.2021 00:00 Ort Online | K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg

„Full Melt Down“ ist eine choreographierte Führung durch einen radikal weichen Raum. Besuchende werden im fühlbaren Einverständnis von einem Erlebnis zum anderen begleitet, umhüllt von zarten Texturen und samtigen Tänzen. Geprägt von diesen sanften Begegnungen weicht „Fullt Melt Down“ starre Strukturen im Theater und Körper auf. Selbsternannte radikale Softies laden an einen hyper-sensitiven Ort ein, wo Sanftheit zur Methode wird, zum Thema und zum Portal zur Vorstellung von (dieser) Arbeit.

Von und mit: Ton Bogataj, Claire Lefèvre, Caro Ley, Inga Salomé, Ansire Sissoko, Joelle Westerfeld | Bühne: Sophie Utikal | Sound: Zosia Hołubowska

Claire Lefèvre studierte an der London Contemporary Dance School und der SEAD in Salzburg. Seit 2015 produziert sie eigene Arbeiten in Wien in Zusammenarbeit mit Brut und Im_Flieger. Während der K3-Residenz wird Claire Lefèvre ihre Recherche zu radikaler Sanftheit als performative Praxis und als Form politischen Widerstands fortsetzen. Als Antwort auf das Unbehagen des Patriarchats mit allem weichem, verletzlichem und emotionalem – feminin konnotierte Eigenschaften – sucht sie nach sensorischen und taktilen Erfahrungen. Das Ziel ist, feste Strukturen im Körper (wie nach jahrelangem Tanztraining) aufzuweichen und als hyper-sensitive Entität den Raum zu bewegen.

Premiere: 19. März 2021 | 19:30 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss
Weitere Vorstellungen: 24. & 26. März 2021 | 19:00 Uhr
Digitale Führungen: 19. & 20. März 2021 | 15:00-18:00 Uhr

Mehr Informationen zur Choreographie und der Anmeldung finden Sie hier.

„Full Melt Down“ ist eine Produktion von K3 | Tanzplan Hamburg. Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung. Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin

Film

Online

22.03.2021

CINEMATHEK | Das/was bleibt in der Familie

CINEMATHEK | Das/was bleibt in der Familie

Film-Still Sandra Wollner, Das unmögliche Bild (c) sixpackfilm
Zeit Montag, 22.03.202119:00 Ort Online

In unserer CINEMATHEK bieten wir dem qualitätvollen österreichischen Film vorerst virtuell eine Bühne und zeigen in regelmäßigen Abständen kuratierte Programme mit anregenden Themenschwerpunkten.

Bis April 2021 werden fünf Produktionen das kreative Schaffen von größtenteils österreichischen Filmemacherinnen aus unterschiedlichen Generationen in den Fokus rücken. Das Programm f wie frei denken. – Österreichische (Ko)produktionen weiblicher Filmemacherinnen im Blick besteht aus dokumentarischen, szenischen und animierten Produktionen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf Gegenwelten und Ersatzrealitäten, Formen des Genrefilms und Dazugehörens, häusliche Gewalt und Familie gelegt. Allesamt sind die Arbeiten Betrachtungen des seltsamen (Mensch)-Seins aus nächster poetischer Nähe und aus größtmöglicher ironischer Distanz.

Kuratiert wird f wie frei denken. – Österreichische (Ko)produktionen weiblicher Filmemacherinnen im Blick von Marie Ketzscher. Sie schreibt seit 2011 für das Online Magazin Berliner Filmfestivals mit den Schwerpunktthemen Animation und Feminismus; seit August 2020 als Co-Chefredakteurin. Außerdem ist sie PR-Referentin für Berlinale Talents und andere Film- und Musikprojekte in Berlin und bundesweit. Seit 2018 unterstützt sie Festivals mit (beratender) Programmkuration und Vorträgen, so zum Beispiel das dokumentART Festival 2018 und Under the Radar Vienna 2019 und 2020.

 

22. März 2021
Das/was bleibt in der Familie – Spurensuchen zwischen Essay, Dokumentation und Spielfilm

Die zwei Filme dieses Programms betrachten den Begriff der Familie aus ungewohnten Perspektiven. Michaela Taschek nähert sich ihm ganz persönlich und gleichzeitig sprachlich distanziert („Doppelgänger“), während Sandra Wollner nach der universelleren soziokulturellen Familienerzählung einer Generation sucht und sie gleichsam selbst neu erfindet („Das unmögliche Bild“). Und eine weitere Erkenntnis zieht sich durch dieses Programm: Jedes Familienalbum hat seine Lücken, Geheimnisse – und Idealisierung hat in einer Familienerzählung des 21. Jahrhunderts keinen Platz mehr.

Doppelgänger, Michaela Taschek, Österreich/Deutschland, 2018, 20 Minuten
Das unmögliche Bild, Sandra Wollner, Österreich/Deutschland, 2016, 70 Minuten

Das Programm ist am 22. März 2021 von 19:00 bis 24:00 Uhr hier verfügbar.
Wir bitten um kostenlose Anmeldung via E-Mail bis 22. März um 17:00 Uhr. Sie erhalten am Tag der Filmvorführung die exklusiven Zugangsdaten.

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.