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Kunst

Im Haus

23.05.2024

KULTUR IST DAS NEUE SALZ – Kulturcafé mit Elisabeth Schweeger

KULTUR IST DAS NEUE SALZ – Kulturcafé mit Elisabeth Schweeger

(c) Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024
Zeit Donnerstag, 23.05.202414:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Das Österreichische Kulturforum Berlin lädt herzlich zum Kulturcafé in die Österreichische Botschaft ein. Wir freuen uns sehr, Elisabeth Schweeger, die künstlerische Geschäftsführung der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024, bei uns begrüßen zu dürfen.

Unter dem Motto „KULTUR IST DAS NEUE SALZ“ wird Elisabeth Schweeger einen Impulsvortrag über die Programmlinien und das Sommerprogramm der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 halten. Der Fokus liegt dabei auf Projekten der darstellenden und bildenden Kunst.

Elisabeth Schweeger wird aber auch aus ihrer Praxis als künstlerische Geschäftsführerin berichten. Themen wie Bottom-up-Prozesse als Strategien der lokalen und internationalen Vernetzung, die Schaffung von Zukunftsperspektiven für Jugend und offene Gesellschaft in der Entwicklung des ländlichen Raumes sowie die Kunst der Differenzierung sind Themen, die Elisabeth Schweeger in ihrem Vortrag aufzeigen wird.

Im Anschluss an den Impulsvortrag laden wir Sie herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein bei Café und Kuchen ein. Hier können Sie die gesammelten Impulse aus dem Vortrag untereinander und auch mit Elisabeth Schweeger noch einmal diskutieren, aufarbeiten und vertiefen.

 

 

Das Kulturcafé findet am 23.Mai in den Räumen der Österreichischen Botschaft ab 14.00 Uhr statt und wird bis 16.00 Uhr dauern.

 

Über Elisabeth Schweeger:
Elisabeth Schweeger ist in Wien geboren und hat Komparatistik und Philosophie in Innsbruck, Wien und Paris studiert. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin und Kulturmanagerin ist sie auch als Kuratorin tätig, u.a. war sie für die Akademie der bildenden Künste in Wien, die Biennale Venedig, das Ars Electronica in Linz, die Documenta Kassel, das OK Linz sowie für die Landesgalerie Linz tätig. Darüber hinaus war Schweeger in mehreren Schauspielhäusern tätig, u.a. als Künstlerische Leiterin des Marstall / Bayerisches Staatsschauspiel (1993 – 2001), als Chefdramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel, als Intendantin Schauspiel Frankfurt (2001 – 2009), als Intendantin KunstFestSpiele Herrenhausen, Hannover (2009 – 2015). Sie war Geschäftsführerin/Künstlerische Leiterin der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (2014 – 2022). Elisabeth Schweeger lebt und arbeitet in Deutschland und Österreich.

 

Mehr Informationen zur Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 finden Sie hier.

 

 

 

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Bitte jede Person einzeln anmelden!

Lesung

Im Haus

27.05.2024

#1 Sotelsek liest Bachmann – Lesung zur Ausstellung: Schreiben gegen den Krieg. Ingeborg Bachmann 1926–1973

#1 Sotelsek liest Bachmann – Lesung zur Ausstellung: Schreiben gegen den Krieg. Ingeborg Bachmann 1926–1973

Barbara Sotelsek (c) Paul Zimmer / Ingeborg Bachmann (c) Privatbesitz der Familien Bachmann und Moser
Zeit Montag, 27.05.202419:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Im Rahmen unserer Ausstellung „Schreiben gegen den Krieg. Ingeborg Bachmann 1926-1973“ veranstalten wir bis Mitte August vier Lesungen mit der österreichischen Schauspielerin Barbara Sotelsek („Schnell ermittelt“, „SOKO Köln“, „Killing Eve“). Barbara Sotelsek knüpft damit an ihre Lesung zur Ausstellungseröffnung an und erweckt Bachmanns literarisches Werk erneut zum Leben.

Der Titel der ersten Lesung lautet:
Das dreißigste Jahr und eine Liebe nach Auschwitz

 

Die Lesung findet am 27.5, ab 19.00 Uhr in der Österreichischen Botschaft statt.

Weitere Lesungen findet am 20.6, 18.7, und 19.8 statt.

 

Barbara Sotelsek ist eine österreichische Schauspielerin, Performerin und Produzentin, die in Berlin lebt. Nach ihren Anfängen am legendären „Theater in der Josefstadt“ in Wien wurde sie als Hauptdarstellerin in der queeren Krimiserie „Hinter Gittern“ bekannt. Seitdem hat sie in zahlreichen internationalen Produktionen mitgewirkt, darunter der türkische Spielfilm „Son Mektup“, die BBC-Dramaserie „Killing Eve“, „Paint the Dragons‘ Eyes“ von Oscarpreisträger James Lucas, „Regardless“, ein türkisch-deutsch-britischer Spielfilm, produziert vom Team hinter „Mustang“ (nominiert für einen Academy Award 2016) und zuletzt als Teil von „YOU“, einer Miniserie für SKY /BBC sowie zahlreiche TV und Film Rollen. Sie kreierte eine Performance für den „Klangraum Minoritenkirche Krems – Blutspuren“ in Österreich. Als Produzentin arbeitet sie an „Not a Good Man“ (USA) und „Ida’s Last Travel“ (AUS,AUT).

 

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

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Lesung

Im Haus

28.05.2024

Du bist gekommen und bleibst. Zum 100. Todestag Franz Kafkas

Du bist gekommen und bleibst. Zum 100. Todestag Franz Kafkas

KI-Fantasie zum Thema "Kafka und Berlin", Nachbearbeitung: © Deutsches Kulturforum östliches Europa
Zeit Dienstag, 28.05.202419:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

In den deutsch-jüdisch-tschechischen Welten Prags geboren und aufgewachsen, in Kierling bei Wien gestorben: Der für viele wichtigste deutschsprachige Schriftsteller des 20. Jahrhunderts hat mit seinen gesellschaftskritisch-surrealen Werken internationale Wirkung entfaltet.

In unserem Themenabend betrachten wir zunächst das Kafka-Gedenkjahr aus österreichischer, tschechischer und deutscher Perspektive. Danach wenden wir uns der Zeit vor Kafkas Tod zu und zeigen ihn schließlich von einer weniger bekannten Seite: als humorvollen Menschen und Autor.

Die von undurchsichtigen Beziehungen und Bedrohungen durchsetzten Texte Franz Kafkas haben uns gerade in den heutigen Zeiten des von allen Seiten näher rückenden Autoritarismus viel zu sagen. Auch Jugendliche fühlen sich durch die von ihm erschaffenen Welten, in dem das Individuum unbekannten Kräften ausgeliefert ist, angesprochen – was sich in millionenfachen Aufrufen des Hashtags #kafka in den Sozialen Medien spiegelt. Am 3. Juni 1924 starb Franz Kafka in Kierling bei Wien in einem Sanatorium. Dort befindet sich heute ein stimmungsvoller und informativer Gedenkraum.

„Du bist gekommen und bleibst“: Dieser Satz stammt aus einem Prosafragment Kafkas, in dem er mit feiner Ironie eine Geisterbeschwörung schildert. Er konnte nicht ahnen, dass er damit seinen Platz in der heutigen Welt vorwegnahm. Wie erinnert man in Österreich in diesem Jahr an den Ausnahmeschriftsteller? Welche Projekte finden dazu in Deutschland statt und welche in seiner tschechischen Heimat? Nach einem Gespräch zur Wirkung von Werk und Leben in den drei Ländern beleuchten Reiner Stach, international renommierter Kafka-Forscher, und Manfred Müller, Vorsitzender der Österreichischen Franz-Kafka-Gesellschaft, die letzten Lebenswochen des Autors. Als abschließenden Kontrapunkt präsentiert ein Vortrag mit einer Lesung des österreichischen Schauspielers Aaron Karl den witzig-grotesken Aspekt seines Schreibens.

Programm

Das Kafka-Gedenkjahr in Deutschland, Österreich und Tschechien

Podiumsgespräch mit

  • Reiner Stach, Kafka-Forscher
  • Manfred Müller, Vorsitzender Österreichische Kafka Gesellschaft
  • Věra Koubová, Kafka-Übersetzerin ins Tschechische
  • Zuzana Jürgens, Geschäftsführerin Adalbert Stifter Verein

Moderation: Vera Schneider, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Kafkas letzte Lebenswochen

Bildervortrag und Gespräch mit Reiner Stach und Manfred Müller

Kafka und der Humor

Vortrag von Reiner Stach mit Lesung von Schauspieler Aaron Karl

 

Der Büchertisch für diesen Abend wird von der Buchhandlung Montag zusammengestellt werden.

 

Veranstalter: Adalbert Stifter VereinDeutsches Kulturforum östliches Europa, Österreichische Franz Kafka GesellschaftÖsterreichisches Kulturforum BerlinTschechische Botschaft Berlin

Veranstaltung ausgebucht!

Ausstellung

Im Haus

10.04.2024 – 16.08.2024

Ausstellung – Schreiben gegen den Krieg. Ingeborg Bachmann 1926–1973

Ausstellung – Schreiben gegen den Krieg. Ingeborg Bachmann 1926–1973

© Privatbesitz der Familien Bachmann und Moser
Zeit 10.04.2024 – 16.08.2024 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

„Ich will, daß der Krieg ein Ende nimmt“

Dieser Satz aus Ingeborg Bachmanns Roman Malina könnte als Motto über ihrem gesamten Werk stehen. Ihre Gedichte, Hörspiele, Erzählungen, Romane und ihre literaturtheoretischen Studien stellen eine große, in viele Gattungen und Formen gegliederte Schrift gegen den Krieg dar.

Die Ausstellung rückt Ingeborg Bachmanns „Schreiben gegen den Krieg“ ins Zentrum. Die schriftstellerische Arbeit steht im Vordergrund, die ‚Politik’ der Texte genauso wie das direkte politische Engagement. Dahinter, mit Großaufnahmen visualisiert, liegt der geschichtliche Horizont der Kriegsschauplätze, gegen die sich das Werk zu behaupten hat.

Am 17. Oktober jährt sich zum fünfzigsten Mal der Todestag Ingeborg Bachmanns. Aus diesem Anlass wurde diese bereits in mehreren Kulturforen gezeigte Schau adaptiert.
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Hans Höller
Koordination: Helga Pöcheim
Gestaltung: Erika Thümmel

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zur Ausstellungsbesichtigung.

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

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