Ausstellung

Kronenboden

31.10.2020 – 29.11.2020

WAVE LAND VON PETER HOISS

WAVE LAND VON PETER HOISS

Peter Hoiß, Wellenbrecher #3, 2020 C-Print auf Alu-Dibond, gerahmt, 43 x 63 cm © Peter Hoiß
Zeit 31.10.2020 – 29.11.2020 Ort Kronenboden
Schwedenstraße 16, 13357 Berlin

Ein Gemälde, eine Zeichnung, eine Fotografie, ein Video. Diese Bildträger werden in einem Ausstellungsraum herkömmlicherweise als Kunstwerk wahrgenommen. Das gezeigte Bild wird diskutiert und interpretiert. Beim raumgreifenden Sehobjekt „spectren“ von Peter Hoiß übernimmt die Installation selbst diese analytische Aufgabe und zeigt, wie sich die Fotografie konstruiert: das bewegte Bild verweist in seiner Farbigkeit auf seine eigenen Wellenlängen; Besucher*innen werden durch Spionspiegel betrachtet und Teil der Kunst. Wie auf einer großen Guckkastenbühne wird das Kunstgeschehen in all seine Spektren zerlegt.

Medienspezifische Eigenschaften der Fotografie und vor allem die damit verbundenen Fragen nach Wahrnehmung und Sehgewohnheiten sind zentrale Themen der künstlerischen Arbeiten von Peter Hoiß. Mit „Wave Land“ widmet er sich der optischen Illusion des Lichtes, der Lichtbrechung und den Spektralfarben.
In der Serie „Wellenbrecher“ wird unser Blick auf eine ambivalente Welt gerichtet, die Natur und Architektur zeigt, aber ihre Regulation thematisiert. Wellenbrecher sind Eingriffe des Menschen rund um den Erdball, eine örtliche Zuordnung ist schwierig. Auf formaler Ebene bricht Hoiß das Bild, indem farbige Wellenlängen in das Schwarz-Weiß überschwappen.

Seit 2009 ist Hoiß an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Seine künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Installation, Video und Performance.

Eröffnung: Freitag, 30. Oktober 2020 | 19:00 Uhr

Artist Talk: Sonntag, 1. November 2020 | 15:00 Uhr (im Zuge der Kolonie Wedding Oktober)

Finissage: Sonntag, 29. November 2020 | 15:00 – 18:00 Uhr (im Zuge der Kolonie Wedding November)

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen KRONENBODEN, Berlin und FOTOGALERIE WIEN, Wien.
Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.