Musik
Neelam Brader
Berlin
Die junge österreichische Mezzosopranistin mit Wurzeln in Indien schloss ihren Master an der Universität Mozarteum Salzburg erfolgreich ab und hat sich seither als vielseitige und international tätige Künstlerin im Opern-, Konzert- und Liedbereich etabliert.
Auf der Opernbühne war sie u.a. als Soeur Mathilde (Dialogues des carmélites), Bradamante (Alcina), Das Stubenmädchen (Reigen), Nicklausse (Les contes d’Hoffmann), 3. Dame (Die Zauberflöte), Hänsel (Hänsel und Gretel), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Lucile (Der Bürger als Edelmann), Ottone (Agrippina), Aschenputtel (Aschenputtel räumt auf) bei den Opernfestspielen Heidenheim sowie als Anneliese Mayer in GOLDAUSTRUD’L oder „Die sch(t)rumpfende Stadt“ beim Lehár Festival Bad Ischl und Salzkammergut 2024 zu erleben.
Wichtige musikalische Impulse erhielt sie in der Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Christa Ludwig, Bernarda Fink, Kristina Hammarström, Vesselina Kasarova, Emma Kirkby, Michèle Losier, Vivica Genaux, Thomas Quasthoff, Teodor Currentzis und Andreas Scholl, die ihre künstlerische Entwicklung nachhaltig prägten.
Die Mezzosopranistin wurde zur 2024 Hangzhou International Talent Exchange and Project Cooperation Conference in China eingeladen und vertrat dort ihr künstlerisches Profil im internationalen Kontext.
Sie tritt europaweit in zahlreichen Konzertformaten auf, ist eine versierte Liedsängerin und war beim Klassikfestival AMMERSEErenade 2023 zu hören. Gemeinsam mit dem Pianisten Lucas Huber Sierra bildet sie das Liedduo Canta y Toca, mit dem sie unter anderem beim Festival Lied in Würzburg auftrat.
Mit ihrem Kollektiv Q.V.I.A. (Queer Voices in Art) feierte sie mit dem Projekt „HIDDEN VOICES: Queere Künstler*innen im Dialog“ 2025 große Erfolge in Wien, London und Berlin. Weitere Höhepunkte waren der gesangliche Soloauftritt in der österreichischen Kinoproduktion „Romantik! Schubert!“, die Alt-Solopartie in Mozarts Requiem in der Philharmonie Berlin sowie die Mitwirkung bei der Gedenkveranstaltung „Stimmen aus Theresienstadt“ in der Österreichischen Botschaft Berlin sowie die Open-Air-Konzerte „TANGO PUR!“ im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Inszenierung und künstlerische Präsentation von „Eine (Mo)zarte Versuchung“ bei der Mozartwoche 2027 in Salzburg gemeinsam mit Simon Christian.
Zudem gastierte sie u.a. im Theater Åhaga, Teatro Olimpico Vicenza, Teatro Comunale Marsala sowie in der Opéra de Monte Carlo.