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Ausstellung

Haus am Lützowplatz (HaL)

15.09.2021 – 09.01.2022

Clemens Krauss | Massen | Masses

Clemens Krauss | Massen | Masses

Selbstportrait als Kind, 2017 (c) Clemens Krauss
Zeit 15.09.2021 – 09.01.2022 Ort Haus am Lützowplatz (HaL)
Berlin

Das Haus am Lützowplatz (HaL) zeigt unter dem Titel ›Massen | Masses‹ eine Einzelausstellung von Clemens Krauss (*1981 in Graz). Seine Arbeiten befassen sich mit den Themen des menschlichen Individuums als psychophysische Entität in sozialen, politischen und kulturellen Kontexten und wurden auf internationaler Ebene in institutionellen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Clemens Krauss hat neben seinem Kunststudium auch Medizin studiert und eine Ausbildung zum Psychoanalytiker absolviert.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Literarisches Colloquium Berlin

29.10.2021 – 31.12.2021

Die Hochsee der Ilse Aichinger. Ein unglaubwürdiger Reiseführer zum 100. Geburtstag 

Die Hochsee der Ilse Aichinger. Ein unglaubwürdiger Reiseführer zum 100. Geburtstag 

© Nachlass Ilse Aichinger, DLA
Zeit 29.10.2021 – 31.12.2021 Ort Literarisches Colloquium Berlin

Ausgehend von Materialien aus dem Nachlass im Deutschen Literaturarchiv Marbach präsentiert die Ausstellung Themen, Arbeitsweise sowie anhaltende Aktualität der großen österreichischen Autorin Ilse Aichinger. Aichingers subversive Poetik zwischen kenternder Geschichte und rettenden Blättern kristallisiert sich in ihrer „Neigung zur Seefahrt“, die sich in allen Spielformen und Genres wie ein roter Faden durch ihr Werk zieht. Bei der Ausstellungseröffnung am 29. Oktober 2021 um 19:30 Uhr, führen zehn zeitgenössische Dichter*innen, die für die Ausstellung Originalbeiträge zu Aichinger-Materialien verfasst haben, in die Hochsee der Gegenwart ein. Das Programm der Eröffnung finden Sie hier.

Anlässlich der Ausstellung erscheint auch ein Begleitband gleichen Titels, herausgegeben von den Kuratorinnen Marie Luise Knott und Uljana Wolf. Mehr Informationen zum Begleitband erhalten Sie hier.

Am 19. November 2021 verwandelt sich das Casino am Wannsee ab 19.30 Uhr in ein Schiffscasino. Die Kuratorinnen laden sechs Gäste ein, aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in Werk und Leben Ilse Aichingers zu nehmen. Auf die Reise nach Dover machen sich Reto Ziegler und Franz Hammerbacher: Sie lesen Ausschnitte aus dem neu erschienenen Briefwechsel zwischen Ilse und ihrer Zwillingsschwester Helga, die nach England emigrieren konnte (»Ich schreib für Dich und jedes Wort aus Liebe«, Edition Korrespondenzen, 2021). Ins Puzzleland segeln Don Mee Choi und Christian Hawkey, beides Lyriker*innen und Übersetzer*innen aus den USA. Sie tragen Texte vor, die sie eigens für die Ausstellung geschrieben haben, und sprechen über das Leben an Deck, über Geduldsspiele und Matrosenmäntel. Die schwankenden Möglichkeiten der „Schlechten Wörter“ begutachtet und vertauscht die Berliner Autorin Tanasgol Sabbagh in einer Performance. Die Wiener Literaturwissenschaftlerin und Aichinger-Kennerin Christine Ivanovic schließlich spürt der „Hochsee aus dem Ghetto“ nach und präsentiert anhand von Originalmaterial maritime Topografien der Autorin. Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

cCe Kulturhaus Leuna

04.11.2021 – 15.12.2021

Ausstellung | Werner Berg im Kulturhaus Leuna

Ausstellung | Werner Berg im Kulturhaus Leuna

Bettlerkinder 1933 von Werner Berg
Zeit 04.11.2021 – 15.12.2021 Ort cCe Kulturhaus Leuna

Vom 4.11. bis 15.12.2021 findet in der Galerie im cCe Kulturhaus Leuna eine Ausstellung von Gemälden und Holzschnitten des deutsch-österreichischen Künstlers Werner Berg (1904-1981) statt, der mit dem am 4.11.1904 in Merseburg geborenen Schriftsteller Walter Bauer über Jahrzehnte eine enge Künstlerfreundschaft pflegte. Die Ausstellung erfolgt im Zusammenhang mit der Walter-Bauer-Preisverleihung und in Zusammenarbeit mit dem Werner-Berg-Museum Bleiburg (Österreich).

Mehr Informationen finden Sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

Im Haus

25.11.2021 – 05.01.2022

HIER UND DA UND GLEICH UND DANN | Oliver Godow & Zara Pfeifer

HIER UND DA UND GLEICH UND DANN | Oliver Godow & Zara Pfeifer

Oliver Godow Untitled ( Sacher reverse, 1. District ), Vienna 2021, Fine Art Print
Zeit 25.11.2021 – 05.01.2022 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Ich bin hier, wo da dort ist, und du bist dort, wo da hier ist. Wien und Berlin. Zwei Hauptstädte, eine Sprache. Viele Gemeinsamkeiten und Gegensätze.

In HIER UND DA UND GLEICH UND DANN treten zwei Künstler*innen aus Österreich und Deutschland in den Dialog, indem sie die Stadt der/des anderen mithilfe des Mediums Fotografie erforschen. Die österreichische Künstlerin Zara Pfeifer flanierte dazu durch Berlin und dokumentiert ihren Weg durch die Stadt, vorbei an architektonischen Ikonen, ohne diese selbst in den Vordergrund zu stellen; vielmehr interessiert sie das Innenleben der Gebäude und die Spuren, die die Menschen dort hinterlassen.

Oliver Godow machte sich wiederum von Deutschland auf in die österreichische Hauptstadt. Geschichte ist im 1. Wiener Gemeindebezirk überall spürbar, doch der Künstler begibt sich auf eine Spurensuche der anderen Art. Seine Kamera erfasst im Detail das Prozesshafte in den urbanen Transformationen, die das Menschliche Tun und Schaffen in einem größeren soziologischen Kontext reflektieren. Das Berliner Architekturbüro Something Fantastic unterstützt die Kuration dieser Dialogausstellung.

 

Die Vernissage am 11. November fand in Anwesenheit der beiden Künstler*innen Zara Pfeifer und Oliver Godow statt. Die Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Maxie Fischer sprach mit den beiden im Zuge eines „Walk & Talks“ über ihre Werke. Maxie Fischer lebt und arbeitet als freie Autorin und Kuratorin in Berlin und promoviert an der Folkwang Universität der Künste. Aus ihrer Feder stammt der Einführungstext zu der Ausstellung „HIER UND DA UND GLEICH UND DANN“.

 

Ausstellungsbesuch | 12. November 2021 bis 05. Januar 2022
Wir bitten um Anmeldung unten. Bitte beachten Sie, dass Ihr Besuch zunächst von uns bestätigt werden muss. Vielen Dank für Ihr Verständnis, wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Um Ihren Besuch für Sie und die Mitarbeiter*innen der Österreichischen Botschaft so sicher wie möglich zu machen, ersuchen wir Sie, unsere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu beachten:

Die Teilnahme an der Veranstaltung, vorausgesetzt die aktuelle Corona-Beschlusslage lässt eine solche auch zu, ist nur unter vorhergehender Anmeldung möglich. Wir sind dazu verpflichtet, zum Zweck der Kontaktnachverfolgung Ihre Kontaktdaten aufzunehmen. Ihre Daten werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist von 4 Wochen vernichtet.

Die Teilnahme ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung (seit 14 Tagen) oder einer Genesung von einer Infektion möglich (2G).

Alle Besucher*innen ab 6 Jahren tragen bitte eine FFP2-Maske und halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein.

Bitte beachten Sie die entsprechenden Schilder, die Hinweise unserer Mitarbeiter*innen und die Hygienevorschriften. Beim Einlass, vor dem Veranstaltungssaal und in den Sanitärbereichen stehen Ihnen Desinfektionsspender zur Verfügung.

Wir ersuchen Sie dringend, im Fall von Krankheitssymptomen von einem Besuch abzusehen.

Im Sinne des Schutz-und Hygienekonzepts für Veranstaltungen während der Corona-Pandemie ist ein Besuch unserer Veranstaltungen und Ausstellungen nur nach Voranmeldung möglich. Für eine mögliche infektionsschutzrechtliche Kontaktnachverfolgung benötigen wir:

Festival

Riesenrad Umadum

04.02.2022 – 06.02.2022

Uraufführung Riesenradoper Umadum | Konzert des Jazzorchesters OrJazztra

Uraufführung Riesenradoper Umadum | Konzert des Jazzorchesters OrJazztra

Riesenrad Umadum © Ivana Bilz
Zeit 04.02.2022 20:00 – 06.02.2022 22:00 Ort Riesenrad Umadum
Atelierstraße 11, 81671 München

Die von Christian Muthspiel komponierte Riesenradoper Umadum wird vom „Orjazztra Vienna“ im Münchner Riesenrad Umadum uraufgeführt. Die Musiker*innen sitzen vereinzelt in 27 Gondeln, während die Zuseher*innen entweder mit einem Musiker/einer Musikerin mitfahren oder das Konzert vor dem Riesenrad verfolgen können. An der Schnittstelle von zeitgenössischem Jazz, Aleatorik und Neuer Musik wird dem „OrJazztra Vienna“ eine neue Partitur auf den Leib geschrieben, die nur in diesem Riesenrad funktioniert, da sich erst durch die Isolation in den einzelnen Gondeln diverse musikalische Parameter erfüllen, die auf einer „normalen“ Konzertbühne wenig Sinn machen würden.

Vielleicht passt dieses Bild des unerbittlich zyklischen Auf und Ab in keine Zeit so gut wie in die heutige, in der wir gelähmt auf das Ende der Pandemie warten, in einer langsamen Vorwärtsbewegung, die auf kein Ziel zuläuft, in der wir isoliert in unseren kleinen privaten Gondeln sitzen, unfähig auszusteigen oder etwas an der Situation zu ändern, dabei immer mit dem Versuch beschäftigt, aus der Isolation heraus in Verbindung miteinander und mit der Welt zu bleiben.

Mehr Informationen zur Riesenradoper Umadum finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Ausstellung

KW Institute for Contemporary Art

19.02.2022 – 01.05.2022

Report 1964 – 2022 | Werkschau von Peter Friedl

Report 1964 – 2022 | Werkschau von Peter Friedl

© Peter Friedl, Ohne Titel, 2015 (11. September 2015), Courtesy der Künstler und Guido Costa Projects, Turin
Zeit 19.02.2022 – 01.05.2022 Ort KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69, 10117 Berlin

Report 1964–2022 ist Peter Friedls (*1960) bisher umfassendste institutionelle Werkschau in Deutschland. Friedl arbeitet mit einer Vielzahl von Genres, Medien und Präsentationsformen, innerhalb der sich seine Arbeiten mit der Konstruktion von Geschichte und den Konzepten unseres politischen und ästhetischen Bewusstseins auseinandersetzen. In seiner künstlerischen Praxis geht es darum, neue Erzählformen zu schaffen, in denen Zeit, permanenter Orts- und Genrewechsel sowie kritische Intimität eine zentrale Rolle spielen.

Häufig bedient sich Peter Friedl dabei der Darstellungsweisen und Poetik des Theaters (maßstabsgetreue Modelle, Tableaux vivants, Requisiten, Puppentheater, Neuinszenierungen, etc.), um auf verborgene oder übersehene Mechanismen hinzuweisen, die in der Geschichtsschreibung, in der Sprache und in kulturellen Identitäten zum Tragen kommen. Archivarische Genauigkeit ist die prägende organisatorische Strategie in einigen seiner Langzeitprojekte, in denen neben einer strikten Chronologie weitere Ordnungsprinzipien genutzt werden, um unsere Vorstellungen von Visibilität und Kontext in Frage zu stellen. Auch die Zeichnung, die als lyrische Stimme private wie gesellschaftspolitische Geschichte(n) kommentiert und historisch dokumentiert, spielt eine wichtige Rolle in Friedls Œuvre.

Report 1964–2022 ist eine monografische Schau, die Werke aus fünf Jahrzehnten vereint. Ihr Titel ist der gleichnamigen Videoinstallation entliehen, die Friedl für die documenta 14 geschaffen hat, eine Arbeit, die der Durchlässigkeit von Sprache und den Grenzen von Identität nachspürt. Begleitend zur Ausstellung wird eine Publikation mit bereits veröffentlichten Texten der letzten zwanzig Jahre sowie neu in Auftrag gegebenen Essays zum Werk des Künstlers herausgegeben.

Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kultuforums Berlin.