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Datum
Ausstellung
Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Ehemalige Synagoge Kriegshaber
03.12.2025 – 13.09.2026
Empfehlung: Ausstellung „Frieden“
Empfehlung: Ausstellung „Frieden“
Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
In Zeiten, in denen bewaffnete Konflikte weltweit zunehmen, entzieht die Ausstellung der Gewalt und dem Terror bewusst die Aufmerksamkeit, um die Möglichkeit ihrer Abwesenheit in den Blick zu nehmen. Ausgehend von verschiedenen Konzepten und Definitionen des Friedens spürt sie dem Verhältnis von Frieden und Judentum, Politik, Krieg, Feminismus, Dialog und Gerechtigkeit nach. Objekte und künstlerische Arbeiten erzählen vom Einsatz für den Frieden und von gelebter friedlicher Praxis. Dabei stehen jüdische Perspektiven im Vordergrund.
Basierend auf der Ausstellung »Frieden« des Jüdischen Museum Wien, kuratiert von Adina Seeger und Tom Juncker.
Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Besuch finden Sie hier.
Ausstellung
Museum Reinhard Ernst
15.03.2026 – 25.10.2026
Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“
Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“
Wilhelmstraße 1, 65185 Wiesbaden
Im Museum Reinhardt Ernst feiert Hollegha seine große Deutschlandpremiere mit der Ausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!. Er zählt zu den bedeutendsten Malern Österreichs nach 1945. Bereits um 1960 feierte er große Erfolge in New York. Clement Greenberg, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Kunstkritiker, sah Hollegha auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen des Abstrakten Expressionismus. Er stellte in den USA an der Seite von Maler:innen wie Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland aus. Die Sammlung Reinhard Ernst ermöglicht eine berührende Wiederbegegnung mit seinen historischen Weggefährt:innen.
Trotz dieser internationalen Anerkennung entschied sich der Künstler bewusst gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen und zog sich 1962 auf einen Bauernhof am Rechberg nördlich von Graz zurück. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte ein farbenprächtiges, oft monumentales Werk.
Diese Ausstellung war ein großer Wunsch von Wolfgang Hollegha. An der Planung für den Auftakt in der Neuen Galerie Graz hat er bis zuletzt mitgewirkt. Das Museum Reinhardt Ernst freut sich, sein Werk in diesem Umfang erstmals in Deutschland zu zeigen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Ausstellung
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
29.05.2026 – 02.05.2027
Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“
Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“
Virchowweg 17, 10117 Berlin
Wie verändern sich Wahrnehmung und Weltbezug, wenn das Bett zum Lebensmittelpunkt wird? Historische Objekte und Archivmaterialien, künstlerische Arbeiten, aktivistische Positionen und die Stimmen Betroffener treten in der Ausstellung in einen Dialog, der den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt.
Eröffnung
28. Mai 2026, 19:00
Hörsaalruine, Virchowweg 16, 10117 Berlin
Es sprechen: Eysel (Vorständin für Personal und Pflege der Charité), Dr. Christine Regus (Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder), Dr. Susanne Jaschko (Head of Arts – British Council) und Prof. Dr. Monika Ankele (Kuratorin und Direktorin des Museums).
Für alle, die nicht persönlich teilnehmen können, wird eine Live-Übertragung mit virtueller Führung angeboten.
Mehr Informationen zur Ausstellung sowie den Link für die Live-Übertragung finden Sie hier.
Ausstellung
Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
05.06.2026 – 09.08.2026
Empfehlung: Ausstellung „RAINER WÖLZL – KONSTELLATIONEN“
Empfehlung: Ausstellung „RAINER WÖLZL – KONSTELLATIONEN“
Spandauer Damm 10, 14059 Berlin
Mit einer Ausstellung des österreichischen Künstlers Rainer Wölzl präsentiert das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin in seinen neu errichteten Wechselausstellungsräumen am Standort im Theaterbau des Schloss Charlottenburg eine künstlerische Position, die sich eindringlich mit den kulturellen, sozialen und politischen Komplexitäten unserer Zeit auseinandersetzt.
Wölzl, 1954 in Wien geboren und lange in Berlin tätig, arbeitet in Zeichnung, Malerei, Plastik, Installation und Film. Im Zentrum seines heutigen Schaffens stehen großformatige Kohlezeichnungen, die Bildquellen aus Kunstgeschichte und Medienwelt aufgreifen und historische wie aktuelle sozialpolitische Inhalte miteinander verschränken.
„Museum der Schatten – Konstellationen“ ist ein langjähriges Projekt des Künstlers, das – nach seiner Werkserie zu „Peter Weiss – Die Ästhetik des Widerstands“ im Georg Kolbe Museum (2002) – die zweite museale Präsentation seiner Arbeiten in der Stadt ist. Der „Schatten“ fungiert dabei als Projektionsfläche, Erinnerungsbild und kritischer Begleiter – als künstlerische Strategie zwischen Aneignung und Adaption, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie hier
Festival
Mehrere Veranstaltungsorte
13.06.2026 – 12.09.2026
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Festspielsommer
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Festspielsommer
Im dreimonatigen Festspielsommer bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern von Mitte Juni bis Mitte September Musik an die schönsten Orte des Landes — ob in alte Gutshäuser, Scheunen, Fabrikhallen, Schlösser und Kirchen oder unter freien Himmel. Vielversprechende Nachwuchsmusiker:innen stehen hier neben weltbekannten Solist:innen sowie internationalen Orchestern auf der Bühne.
Der jährlich wechselnde Preisträger bzw. die jährlich wechselnde Preisträgerin in Residence prägt den Festspielsommer dabei mit rund 20 Konzerten. Konstanten bilden Reihen wie die »Landpartie«, die »Junge Elite« und das Kinder- und Familienprogramm »Mäck & Pomm«.
Auch in diesem Jahr bereichern zahlreiche Künstler:innen aus Österreich das Festival mit ihrer herausragenden künstlerischen Qualität – darunter Anneleen Lenaerts, Harriet Krijgh, Matthias Schorn, Martin Haselböck, Gottlieb Wallisch, Christoph Gigler und German Tcakulov. Mit ihrer künstlerischen Vielfalt und internationalen Erfahrung unterstreichen sie die Verbindung zwischen österreichischer Musikkultur und dem Festivalgeschehen.
Weitere Informationen zum Festspielsommer, zum Programm und zu den Konzertkarten finden Sie hier.
Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.
Film
Museum Europäischer Kulturen
26.07.2026 – 23.08.2026
22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol
22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Jeden Sommer veranstaltet das Museum Europäischer Kulturen die Europäischen Kulturtage. Dieses Jahr dreht sich alles um Tirol und seine Berge!
Das österreichische Tirol ist bekannt für Skipisten und Wanderwege, Bergkäse und Berglieder. Mit einem vielfältigen Programm greifen die 22. Europäischen Kulturtage vertraute Bilder von Tirol auf – und fragen zugleich, was sich dahinter verbirgt. Denn Tirol ist mehr als ein Klischee: Es ist auch eine Region mit avantgardistischer Musik, kulturellem Austausch und politischen Konflikten.
Ob beim kulinarischen Picknick mit Tiroler Küche, beim Konzert des Duo Minerva oder beim Ausprobieren am Klettertag, bei einer Wanderung durch den Grunewald oder beim Jodelworkshop – die Europäischen Kulturtage ermöglichen es, Tirol mit allen Sinnen kennenzulernen.
Ein besonderes Highlight ist das Open-Air-Sommerkino im Garten des MEK. Dabei werden Filme gezeigt, die die vielfältigen Beziehungen von Menschen und Bergen in Tirol aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.
Darüber hinaus bieten eine Autorinnenlesung zum Thema Wölfe sowie verschiedene Führungen die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, sich mit Expert:innen und anderen Interessierten auszutauschen.
Die Europäischen Kulturtage ergänzen die thematische Ausstellung Die Berge Tirols , welche mit historischen Objekten und zeitgenössischen Perspektiven, Stimmen und Medien von den vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Bergen erzählt und mit dem Klischee der abgeschotteten, „heilen“ Bergwelt bricht. Hier gibt es die Möglichkeit, die Region und ihre Kultur kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.
Mehr Informationen zu den 22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol finden Sie hier
Ausstellung
Museum Europäischer Kulturen
29.07.2026 – 25.04.2027
Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen
Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Kuhglocken, die Berliner Hütte im Zillertal, Gletschermüll und eine Statue des Heiligen Nikolaus‘ – sie alle verbindet die Tiroler Berglandschaft. Die Ausstellung beleuchtet die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen damals und heute. Neben historischen Objekten präsentiert sie Kunstwerke, Filme, Lieder und interaktive Stationen. Eine Ausstellung für Bergfans, Familien und Neugierige!
Tirols Berge wirken vertraut: Die Bilder von schneebedeckten Gipfeln, unberührter Natur und Berghütten prägen heute das Image der Region. Wer genauer hinsieht, entdeckt auch Autobahnen, Staudämme und Skilifte. Dies ist kein Gegensatz, sondern Teil einer Region, deren Berge vielfältig genutzt werden. Die Berge prägen das Leben der Menschen in Tirol. Gleichzeitig formen die Menschen die Berge selbst. Zur schönen Landschaft gehören ihre wirtschaftliche Nutzung und wissenschaftliche Erforschung ebenso wie Handel und Reisen.
Die Ausstellung widmet sich den Bergen im österreichischen Bundesland Tirol, wo globale Herausforderungen wie der Klimawandel und Massentourismus besonders deutlich werden. Welche Lösungen finden die Menschen, um mit den Herausforderungen umzugehen? Welche Strategien gibt es, wenn Tourismus und Almwirtschaft zu Nutzungskonflikten führen, wenn die Bedrohung durch Lawinen und Felsstürze zum Alltag gehört oder wenn der Schnee im Skigebiet ausbleibt?
Ob Lawinensprengung oder Gletschermüll, Almkranz oder Schluchtenteufel: Die Berg-Geschichten in dieser Ausstellung sind manchmal schön, manchmal schaurig, aufregend oder berührend. Sie zeigen, wie vielfältig die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen sind.
Aber auch Berlin spielt eine Rolle: Die Tiroler Berge sind seit über 150 Jahren Teil der Berliner Freizeitkultur – sowohl bei den sogenannten Alpenbällen um 1900 als auch durch die Sektion Berlin des Alpenvereins, die im Zillertal ihre „Berliner Hütte“ errichtete.
Entdecken und Mitmachen
Die Ausstellung präsentiert auf ca. 300 m² historische und aktuelle Objekte, Grafiken und Fotos, Filme und Lieder sowie Kunstwerke. Die geschätzte Aufenthaltsdauer beträgt 60 bis 90 Minuten. Interviews und zusätzliche Materialien laden dazu ein, sich mit ausgewählten Themen tiefergreifend zu beschäftigen.
Interaktive Stationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Materialien wie Zirbelholz oder Flachs zu ertasten, sich in den Fantasiebergen zu fotografieren, Spiele auszuprobieren oder eigene Bergcollagen zu gestalten.
Ein Audioguide (Deutsch/Englisch) begleitet durch die Ausstellung. Für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren gibt es einen eigenen „Wanderpfad“ zum Entdecken, Nachforschen und Mitmachen.
Kinder, Jugendliche und Familien sind ausdrücklich willkommen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Europäische Kulturtage: Tirol
Mit der Ausstellungseröffnung am Sonntag 26. Juli starten auch die 22. Europäischen Kulturtage (26. Juli bis 23. August 2026), die sich in diesem Jahr Tirol widmen. Hier gibt es die Möglichkeit, die Region und ihre Kultur mit allen Sinnen kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Lesungen, kulinarischen Veranstaltungen, Open-Air-Kino, Klettertag und Jodel-Workshop lädt dazu ein, Tirol aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Film
deutschlandweit
06.08.2026
Filmempfehlung: Everytime
Filmempfehlung: Everytime
Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
Die österreichische Regisseurin Sandra Wollner befasst sich mit Erinnerung, verschwimmender Zeit, Verlust und Familie. EVERYTIME ist Wollners dritte Regiearbeit und feiert im Mai 2026 Weltpremiere in der Sektion Un Certain Regard der Internationalen Filmfestspiele Cannes und gewann dort den Hauptpreis. Der Kinostart in Deutschland ist am 6. August 2026.
Regie: Sandra Wollner
Cast: Birgit Minichmayr, Tristán López, Carla Hüttermann, Lotte Shirin Keiling
Weitere Informationen finden Sie hier. Den Trailer finden Sie hier.
Film
Museum Europäischer Kulturen - Garten
07.08.2026
Open-Air-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „Bürglkopf“, Gespräch mit Lisa Polster
Open-Air-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „Bürglkopf“, Gespräch mit Lisa Polster
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Sommer-Kino – Open-Air im MEK
Der Museumsgarten wird zum Open-Air-Kino: Das Museum Europäischer Kulturen lädt gemeinsam mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin zu Filmabenden ein, die den Lebensraum Alpen und die Menschen, die ihn prägen, in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung Die Berge Tirols ist jeweils bis zum Beginn der Vorführung geöffnet.
BÜRGLKOPF
Freitag, 07. August 2026 / 21:00 Uhr, anschließendes Gespräch mit Regisseurin Lisa Polster / Museum Europäischer Kulturen (Garten)
Hoch oben in den Tiroler Alpen liegt das Rückkehrzentrum Bürglkopf. Abgelegen von größeren Siedlungen sollen Menschen im Asylverfahren dort zur Ausreise bewegt werden – durch Rückkehrberatung, vor allem aber durch die Isolation des Ortes.
In ihrem Dokumentarfilm „Bürglkopf“ richtet Regisseurin Lisa Polster den Blick auf die Menschen, die an diesem ungewöhnlichen Ort aufeinandertreffen: Geflüchtete, Dorfbewohner*innen und Tourist*innen. Vor der Kulisse einer spektakulären Alpenlandschaft entsteht ein Film über Grenzen, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Widersprüche.
Nach der Vorführung spricht Regisseurin Lisa Polster über die Entstehung des Films und ihre Recherchen vor Ort. Das Gespräch bietet Gelegenheit zum Nachfragen und zum gemeinsamen Austausch.
Regie: Lisa Polster · Österreich, 2025 · Dokumentarfilm · 78 Minuten
Der Eintritt ist mit gültigem Ausstellungsticket frei.
Anmeldung und weitere Informationen zum Programm: Link
Film
Museum Europäischer Kulturen - Garten
08.08.2026
Open-Air-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „Das finstere Tal“
Open-Air-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „Das finstere Tal“
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Sommer-Kino – Open-Air im MEK
Der Museumsgarten wird zum Open-Air-Kino: Das Museum Europäischer Kulturen lädt gemeinsam mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin zu Filmabenden ein, die den Lebensraum Alpen und die Menschen, die ihn prägen, in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung Die Berge Tirols ist jeweils bis zum Beginn der Vorführung geöffnet.
DAS FINSTERE TAL
Samstag, 08. August 2026 / 21:00 Uhr / Museum Europäischer Kulturen (Garten)
Ein abgelegenes Hochtal in den Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts: Als ein Fremder in einem verschlossenen Bergdorf um Unterkunft für den Winter bittet, begegnen ihm die Bewohner mit Misstrauen. Schon bald wird deutlich, dass er mehr über die Vergangenheit des Ortes weiß, als ihnen lieb ist.
Regie: Andreas Prochaska · Österreich, Deutschland, Italien, 2014 · Spielfilm · 95 Minuten
Der Eintritt ist mit gültigem Ausstellungsticket frei.
Anmeldung und weitere Informationen zum Programm: Link
Film
Museum Europäischer Kulturen - Garten
09.08.2026
Open-Air-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „D.U.D.A! Werner Pirchner“
Open-Air-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „D.U.D.A! Werner Pirchner“
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Sommer-Kino – Open-Air im MEK
Der Museumsgarten wird zum Open-Air-Kino: Das Museum Europäischer Kulturen lädt gemeinsam mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin zu Filmabenden ein, die den Lebensraum Alpen und die Menschen, die ihn prägen, in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung Die Berge Tirols ist jeweils bis zum Beginn der Vorführung geöffnet.
D.U.D.A! WERNER PIRCHNER
Sonntag, 09. August 2026 / 21:00 Uhr / Museum Europäischer Kulturen (Garten)
Ausgehend von Pirchners Werk folgt Regisseur Malte Ludin den Spuren des Komponisten und Musikers Werner Pirchner durch Tirol. Entstanden ist kein klassisches Künstlerporträt, sondern eine filmische Reise, die Tradition und Moderne, die Schönheit der Landschaft und den gesellschaftlichen Wandel miteinander verbindet. Weggefährt:innen wie André Heller, Josef Hader und Felix Mitterer erinnern sich an einen außergewöhnlichen Künstler, dessen Schaffen weit über Tirol hinausstrahlte und der seiner Heimat dennoch stets eng verbunden blieb.
Regie: Malte Ludin · Österreich, 2014 · Dokumentarfilm · 80 Minuten
Der Eintritt ist mit gültigem Ausstellungsticket frei.
Anmeldung und weitere Informationen zum Programm: Link
Konzert
Konzerthaus Berlin, Großer Saal
14.08.2026
Konzertempfehlung: „Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker“ im Rahmen von Young Euro Classic
Konzertempfehlung: „Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker“ im Rahmen von Young Euro Classic
Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin
Große musikalische Tradition lässt sich auch weitergeben: Davon konnte sich das Publikum von Young Euro Classic schon 2022 und 2024 mit eigenen Ohren überzeugen, als sich die Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker im Konzerthaus zu Gast war. Denn die jungen Musikerinnen und Musiker aus vielen verschiedenen Ländern werden parallel zu den Salzburger Festspielen von den Profis des traditionsreichen Orchesters intensiv geschult – bevorzugt im Kernrepertoire der Philharmoniker. Dementsprechend gefärbt ist auch das diesjährige Konzertprogramm, das vor allem mit Beethovens Vierter Symphonie B-Dur eine tiefe Verbeugung vor dem Wiener Klassiker macht. Den Kontrast bietet Wagners Siegfried-Idyll, das er Weihnachen 1870 als besonderes Geschenk seiner Frau Cosima aus Freude über die Geburt des Sohnes Siegfried überreichte. Wienerin „von Beruf“ ist Anneleen Lenaerts, die Solo-Harfenistin der Wiener Philharmoniker, die das spätromantischen Harfenkonzert des Russen Reinhold Glière spielt. Und als modernen Farbtupfer bringt die Angelika Prokopp Sommerakademie das neue Werk 3 Paranoide des erst 20-jährigen Konrád Varga mit.
Mitwirkende:
Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker
Martin Rajna · Dirigent
Anneleen Lenaerts · Harfe
Konrád Varga · Komponist
Programm:
RICHARD WAGNER · „Siegfried-Idyll“ E-Dur WWV 103 (1870)
REINHOLD GLIÈRE · Konzert für Harfe und Orchester Es-Dur op. 74 (1938)
KONRÁD VARGA · „3 Paranoide“ (2026, Deutsche Erstaufführung)
LUDWIG VAN BEETHOVEN · Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (1806)
Mehr Informationen & Tickets: Link
Lesung
Museum Europäischer Kulturen - Garten
22.08.2026
Autorinnenlesung: „Problemwölfe“ von Agi Ofner
Autorinnenlesung: „Problemwölfe“ von Agi Ofner
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Der Museumsgarten wird zur Bühne: Das Museum Europäischer Kulturen lädt gemeinsam mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin zu einer Lesung ein, die den Lebensraum Alpen und die Menschen, die ihn prägen, in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung Die Berge Tirols ist zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen.
Autorinnenlesung: „Problemwölfe“ von Agi Ofner: Ein Wolf streift durch die Wälder eines Tiroler Dorfes. Gleichzeitig sorgt ein geplanter Hotelbau auf einer Alm für Spannungen. Dazwischen stehen fünf Jugendliche, die sich mit Erwartungen, Konflikten und unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen auseinandersetzen müssen.
In ihrem preisgekrönten Roman „Problemwölfe“ erzählt die österreichische Autorin Agi Ofner von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die weit über die Frage hinausgehen, ob Mensch oder Wolf mehr Platz in der Landschaft haben sollte. Es geht um unterschiedliche Interessen, um Polarisierung und darum, wie schwer es sein kann, zwischen gegensätzlichen Positionen einen gemeinsamen Weg zu finden.
Die Autorin Agi Ofner liest aus ihrem Buch vor und spricht anschließend über dessen Entstehung. Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.
Der Eintritt ist mit gültigem Ausstellungsticket frei.
Weitere Informationen zum Programm: Link
Buchpräsentation
einBuch.haus
27.08.2026 – 29.08.2026
Buchpräsentation und Workshop: Smoke, Birds, Pun, Crisis
Buchpräsentation und Workshop: Smoke, Birds, Pun, Crisis
Lindenstraße 91, 10969 Berlin
Smoke, Birds, Pun, Crisis (Textem Verlag, 2025) ist ein Künstler:innenbuch in Form eines dialogischen Glossars, das sich um die künstlerische Praxis von Magdalena Kreinecker dreht. In diesem Buch sind 62 Begriffe in einem keineswegs zufälligen Arrangement in einen Koffer gepackt. Blueprint, Heart, Container: In diesem Rahmen entfaltet sich – im Dialog zwischen Kreinecker und Simon Nagy, durch zahlreiche Abbildungen sowie durch die Einladung mehrerer Gäste – eine Vielzahl unterschiedlicher Textformen, die alle um Kreineckers Arbeit kreisen.
Viele davon beschreiben technische Produktionsprozesse. Einige gehen von einzelnen Werken aus, um beiläufig weitere Referenzen einzuflechten; andere entwickeln von Beginn an eine eigene, davon abweichende Erzählung. In zahlreichen Anläufen und entlang einer zentrifugalen Logik des Verweisens versuchen sie (die Texte, die Begriffe), etwas zu fassen, das oft sperrig, komplex, unverständlich, rästelhaft erscheint: künstlerische Praxis.
Im einBuch.haus wird das Buch in verschiedenen Formaten präsentiert:
- multimediale Lesung mit Hörstück und Videos am Do. 27. August um 19:00 Uhr
- Schreibworkshop zur Methode der Oberflächenübersetzung von Kreinecker und Nagy am Sa. 29. August um 14:00 Uhr, auf Deutsch
- anschließende Präsentation der neuesten Edition von Kreinecker und einer tragbaren Edition, die Text und Textil verbindet (von kreineckers in Zusammenarbeit mit Simon Nagy)
Eröffnung: Donnerstag, 27. August, 18 – 21 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag 28. und Samstag 29. August, 11 – 18 Uhr
Weitere Informationen finden Sie hier.
Konzert
Mehrere Orte in Berlin
28.08.2026 – 23.09.2026
Konzertempfehlungen: Musikfest Berlin
Konzertempfehlungen: Musikfest Berlin
Das Musikfest Berlin feiert 2026 das 75-jährige Bestehen der Berliner Festspiele und präsentiert ein internationales Programm mit renommierten Orchestern, Ensembles und Solist*innen. Auch Österreich ist prominent vertreten: Die Wiener Philharmoniker gastieren mit einem Konzert, die österreichische Komponistin Olga Neuwirth ist mit ihren Werken Tombeau I und Dreydl zu erleben (interpretiert von der Kansas City Symphony), und das Salzburger Marionettentheater bringt mit Die Geschichte vom Soldaten eine gefeierte Produktion nach Berlin, deren Marionetten und Bühnenausstattung von Georg Baselitz gestaltet wurden.
Mehr Informationen: www.berlinerfestspiele.de/musikfest-berlin