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Ausstellung

Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Ehemalige Synagoge Kriegshaber

03.12.2025 – 13.09.2026

Empfehlung: Ausstellung „Frieden“

Empfehlung: Ausstellung „Frieden“

© Jüdisches Museum Augsburg Schwaben/Ilya Kotov
Zeit 03.12.2025 – 13.09.2026 Ort Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Ehemalige Synagoge Kriegshaber
Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg

In Zeiten, in denen bewaffnete Konflikte weltweit zunehmen, entzieht die Ausstellung der Gewalt und dem Terror bewusst die Aufmerksamkeit, um die Möglichkeit ihrer Abwesenheit in den Blick zu nehmen. Ausgehend von verschiedenen Konzepten und Definitionen des Friedens spürt sie dem Verhältnis von Frieden und Judentum, Politik, Krieg, Feminismus, Dialog und Gerechtigkeit nach. Objekte und künstlerische Arbeiten erzählen vom Einsatz für den Frieden und von gelebter friedlicher Praxis. Dabei stehen jüdische Perspektiven im Vordergrund.

Basierend auf der Ausstellung »Frieden« des Jüdischen Museum Wien, kuratiert von Adina Seeger und Tom Juncker.

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Besuch finden Sie hier.

Ausstellung

Museum Reinhard Ernst

15.03.2026 – 25.10.2026

Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“

Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“

Wolfgang Hollegha, Ohne Titel, 2016 (Detail), Museum Liaunig © Nachlass Wolfgang Hollegha
Zeit 15.03.2026 – 25.10.2026 Ort Museum Reinhard Ernst
Wilhelmstraße 1, 65185 Wiesbaden

Im Museum Reinhardt Ernst feiert Hollegha seine große Deutschlandpremiere mit der Ausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!. Er zählt zu den bedeutendsten Malern Österreichs nach 1945. Bereits um 1960 feierte er große Erfolge in New York. Clement Greenberg, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Kunstkritiker, sah Hollegha auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen des Abstrakten Expressionismus. Er stellte in den USA an der Seite von Maler:innen wie Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland aus. Die Sammlung Reinhard Ernst ermöglicht eine berührende Wiederbegegnung mit seinen historischen Weggefährt:innen.

Trotz dieser internationalen Anerkennung entschied sich der Künstler bewusst gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen und zog sich 1962 auf einen Bauernhof am Rechberg nördlich von Graz zurück. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte ein farbenprächtiges, oft monumentales Werk.

Diese Ausstellung war ein großer Wunsch von Wolfgang Hollegha. An der Planung für den Auftakt in der Neuen Galerie Graz hat er bis zuletzt mitgewirkt. Das Museum Reinhardt Ernst freut sich, sein Werk in diesem Umfang erstmals in Deutschland zu zeigen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Kunst

Barbara Wien gallery & art bookshop

01.05.2026 – 01.08.2026

Empfehlung: Ingrid Wiener. Gobelins, Films and Dreams

Empfehlung: Ingrid Wiener. Gobelins, Films and Dreams

Ingrid Wiener, Schneidebrett mit Fisch und Frosch, 2025 (c) Nick Ash
Zeit 01.05.2026 18:00 – 01.08.2026 00:00 Ort Barbara Wien gallery & art bookshop
Schöneberger Ufer 65, 10785 Berlin

Die Barbara Wien gallery zeigt in der Ausstellung eine Auswahl Ingrid Wieners Gobelins, eine Reihe ihrer intimen „Traumzeichnungen“, Videos, Schallplatten und Bücher. Als Ergänzung wird ein Film von ihrem Ehemann Oswald Wiener aus dem Jahr 2015 gezeigt, der u.a. das Weben als künstlerische Praxis seiner Lebenspartnerin darstellt.

Eröffnung: Freitag, 1. Mai, 18–21 Uhr im Kontext des Gallery Weekend Berlin 2026. Die Ausstellung ist bis 1. August zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ausstellung

Im Haus

22.05.2026 – 24.07.2026

Why „We Should All Be Feminists“

Why „We Should All Be Feminists“

Elisa Andessner, Solidarité, in Zusammenarbeit mit Marlene Rubinelli Giordano, 2025 © Elisa Andessner, Bildrecht
Zeit 22.05.2026 – 24.07.2026 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Die in österreichischen Kulturforen weltweit präsentierte Ausstellungsserie Why „We Should All Be Feminists“ nutzt Kunst, um für Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechte und den Abbau von tradierten Rollenbildern zu plädieren. Sie unterstreicht die Notwendigkeit, strukturelle Ungleichheit zu bekämpfen und die Gleichstellung als essenzielles Ziel zu verankern, um die Position der Frau in der Gesellschaft zu stärken und eine gerechtere Welt für alle zu fördern. Der Titel der Ausstellung basiert auf dem Essay von Chimamanda Ngozi Adichie, der für eine zeitgemäße Definition von Feminismus plädiert.

Idee, Konzept, Kuratierung: Sabine Fellner | Kuratorische Assistenz: Laurenz Fellner

Teilnehmende Künstlerinnen: Elisa Andessner, Iris Andrascheck, Sevda Chkoutova, Katharina Cibulka, Ingrid Gaier, Sibylle Gieselmann, Sabine Groschup, Uta Heinecke, Susanne Kompast, Claudia Larcher, Maria Legat, Lea Liebl, Monika Pichler, Margot Pilz, Anca Muntenau Rimnic, Ulrike Rosenbach, Ness Rubey, Käthe Schönle, Christiane Spatt, starsky, Linde Waber

Der Eintritt ist frei, Anmeldung über das nachfolgende Formular wird erbeten.

Rahmenprogramm der Ausstellung:

Gespräch: Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht mit Autorin Barbara Blaha, am 02. Juli um 19:00 Uhr

Buchpräsentation & Artist Talk: Käthe Schönle, am 07. Juli um 19:00 Uhr

Den Saalplan der Ausstellung finden Sie hier.

Die Ausstellung ist an folgenden Feiertagen geschlossen:

  • Montag, 25. Mai 2026
  • Donnerstag, 4. Juni 2026

 

Die Eröffnung findet am 21. Mai 2026 um 18:00 Uhr statt. Die Anmeldung für die Eröffnung finden Sie hier.

Mit herzlichem Dank an GALERIA PLAN B, Sammlung Verbund und Galerie 3.

 

Bitte jede Person einzeln anmelden!

Ausstellung

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

29.05.2026 – 02.05.2027

Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“

Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“

© Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Zeit 29.05.2026 – 02.05.2027 Ort Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Virchowweg 17, 10117 Berlin

Wie verändern sich Wahrnehmung und Weltbezug, wenn das Bett zum Lebensmittelpunkt wird? Historische Objekte und Archivmaterialien, künstlerische Arbeiten, aktivistische Positionen und die Stimmen Betroffener treten in der Ausstellung in einen Dialog, der den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt.

Eröffnung
28. Mai 2026, 19:00
Hörsaalruine, Virchowweg 16, 10117 Berlin

Es sprechen: Eysel (Vorständin für Personal und Pflege der Charité), Dr. Christine Regus (Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder), Dr. Susanne Jaschko (Head of Arts – British Council) und Prof. Dr. Monika Ankele (Kuratorin und Direktorin des Museums).

Für alle, die nicht persönlich teilnehmen können, wird eine Live-Übertragung mit virtueller Führung angeboten.

Mehr Informationen zur Ausstellung sowie den Link für die Live-Übertragung finden Sie hier.

Ausstellung

Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

05.06.2026 – 09.08.2026

Empfehlung: Ausstellung „RAINER WÖLZL – KONSTELLATIONEN“

Empfehlung: Ausstellung „RAINER WÖLZL – KONSTELLATIONEN“

© Rainer Wölzl
Zeit 05.06.2026 – 09.08.2026 Ort Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
Spandauer Damm 10, 14059 Berlin

Mit einer Ausstellung des österreichischen Künstlers Rainer Wölzl präsentiert das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin in seinen neu errichteten Wechselausstellungsräumen am Standort im Theaterbau des Schloss Charlottenburg eine künstlerische Position, die sich eindringlich mit den kulturellen, sozialen und politischen Komplexitäten unserer Zeit auseinandersetzt.
Wölzl, 1954 in Wien geboren und lange in Berlin tätig, arbeitet in Zeichnung, Malerei, Plastik, Installation und Film. Im Zentrum seines heutigen Schaffens stehen großformatige Kohlezeichnungen, die Bildquellen aus Kunstgeschichte und Medienwelt aufgreifen und historische wie aktuelle sozialpolitische Inhalte miteinander verschränken.

„Museum der Schatten – Konstellationen“ ist ein langjähriges Projekt des Künstlers, das – nach seiner Werkserie zu „Peter Weiss – Die Ästhetik des Widerstands“ im Georg Kolbe Museum (2002) – die zweite museale Präsentation seiner Arbeiten in der Stadt ist. Der „Schatten“ fungiert dabei als Projektionsfläche, Erinnerungsbild und kritischer Begleiter – als künstlerische Strategie zwischen Aneignung und Adaption, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Mehr Informationen finden Sie hier

Festival

Mehrere Veranstaltungsorte

13.06.2026 – 12.09.2026

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Festspielsommer

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Festspielsommer

(c) Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Zeit 13.06.2026 – 12.09.2026 Ort Mehrere Veranstaltungsorte

Im dreimonatigen Festspielsommer bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern von Mitte Juni bis Mitte September Musik an die schönsten Orte des Landes — ob in alte Gutshäuser, Scheunen, Fabrikhallen, Schlösser und Kirchen oder unter freien Himmel. Vielversprechende Nachwuchsmusiker:innen stehen hier neben weltbekannten Solist:innen sowie internationalen Orchestern auf der Bühne.

Der jährlich wechselnde Preisträger bzw. die jährlich wechselnde Preisträgerin in Residence prägt den Festspielsommer dabei mit rund 20 Konzerten. Konstanten bilden Reihen wie die »Landpartie«, die »Junge Elite« und das Kinder- und Familienprogramm »Mäck & Pomm«.

Auch in diesem Jahr bereichern zahlreiche Künstler:innen aus Österreich das Festival mit ihrer herausragenden künstlerischen Qualität – darunter Anneleen Lenaerts, Harriet Krijgh, Matthias Schorn, Martin Haselböck, Gottlieb Wallisch, Christoph Gigler und German Tcakulov. Mit ihrer künstlerischen Vielfalt und internationalen Erfahrung unterstreichen sie die Verbindung zwischen österreichischer Musikkultur und dem Festivalgeschehen.

Weitere Informationen zum Festspielsommer, zum Programm und zu den Konzertkarten finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Film

deutschlandweit

05.07.2026 – 09.07.2026

Empfehlung: WISE WOMEN – Fünf Hebammen, fünf Kulturen

Empfehlung: WISE WOMEN – Fünf Hebammen, fünf Kulturen

© mindjazz pictures
Zeit 05.07.2026 – 09.07.2026 Ort deutschlandweit

In WISE WOMEN begleitet Regisseurin Nicole Scherg fünf Hebammen aus verschiedenen Teilen der Welt bei ihrer Arbeit: Genet Gebru aus Äthiopien, Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien. Sie alle unterstützen Frauen in einem der intensivsten und prägendsten Momente ihres Lebens: der Geburt eines Kindes.

Begleitend zum Film findet eine Kinotour mit Regisseurin Nicole Scherg statt:

 

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier.

Buchpräsentation

Im Haus

07.07.2026

Buchpräsentation & Artist Talk: Käthe Schönle

Buchpräsentation & Artist Talk: Käthe Schönle

Käthe Schönle © Eva Kelety
Zeit Dienstag, 07.07.202619:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Die Präsentation der Monographie KÄTHE SCHÖNLE – Der wache Moment (Verlag für moderne Kunst Wien, 2026) und der begleitende Artist Talk mit der Künstlerin Käthe Schönle sowie der Kuratorin, Autorin und Journalistin Aline Lara Rezende geben Einblicke in das vielschichtige Werk der in Wien lebenden Künstlerin. Schönle ist zudem mit Arbeiten in der aktuellen Ausstellung im Österreichischen Kulturforum Berlin Why „We Should All Be Feminists“ vertreten, die sich mit Fragen der Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit, dem Abbau gesellschaftlicher Rollenbilder und dem Einsatz für Menschenrechte auseinandersetzt.

Im Zentrum der Publikation stehen Gespräche zwischen Käthe Schönle und Aline Lara Rezende, die im Frühjahr 2025 entstanden sind. Anstelle einer chronologischen Werkdarstellung nähert sich die Monographie Schönles künstlerischem Denken und ihren Arbeitsweisen in einer erzählerischen Form.

Im Rahmen des Artist Talks sprechen Schönle und Rezende über die Entstehung des Buches und zentrale Aspekte von Schönles künstlerischer Praxis. Das Gespräch eröffnet persönliche Einblicke in die Entwicklung der Publikation und den Werdegang der Künstlerin. Der Artist Talk findet überwiegend auf Englisch statt, mit gelegentlichen Beiträgen auf Deutsch.

Der 256 Seiten umfassende, hochwertig produzierte Katalog mit zahlreichen Werk- und Ausstellungsabbildungen bietet einen umfassenden Einblick in das vielschichtige Werk der Künstlerin in Malerei, Zeichnung, Collage und Siebdruck und wird durch Beiträge von Lisa Ortner-Kreil, Aline Lara Rezende und Paula Watzl ergänzt.

Käthe Schönle (*1976, Riedlingen, Deutschland) studierte Freie Kunst und Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und lebt seit 2006 in Wien. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis der Stadt Kassel.

Nähere Informationen zu der Ausstellung Why „We Should All Be Feminists“ finden Sie hier.

Um Anmeldung wird gebeten.

Musik

St. Elisabeth Kirche

17.07.2026 – 18.07.2026

Empfehlung: Sleepless World – Boris Randzio

Empfehlung: Sleepless World – Boris Randzio

©Sascha Bystrova
Zeit 17.07.2026 – 18.07.2026 Ort St. Elisabeth Kirche
Invalidenstr. 3, 10115 Berlin,

„Es ist jetzt weniger Schlaf in der Welt, länger die Nächte und länger die Tage.“

Mit diesen Worten beschreibt Stefan Zweig die kollektive Unruhe des Sommers 1914 – ein Stimmungsbild, das heute aktueller wirkt denn je.

In Sleepless World übersetzt Boris Randzio Zweigs Text in Bewegungssprache und schlägt damit eine Brücke zu den Ängsten und Sehnsüchten unserer Zeit. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Angst und Hoffnung entsteht ein bewegter Raum, in dem gesellschaftliche Spannungen spürbar werden und zugleich ein offener Blick in die Zukunft möglich wird.

Zur Musik von Johann Sebastian Bach, Radiohead, Hania Rani und Studnitzky sowie mit Textpassagen von Stefan Zweig entfaltet sich ein Dialog aus Klang und Bewegung. Das internationale Ensemble mit Brice Asnar, Maria Pommorsky, Paloma Velez, Ya-Chun Tsai und Boris Randzio selbst bringt diese Dynamiken in intensiven Soli- und Gruppenmomenten auf die Bühne – zwischen Kraft und Verletzlichkeit.

17. und 18. Juli 2026 jeweils um 20:30 Uhr

Mehr Informationen finden Sie hier.

Film

Museum Europäischer Kulturen

26.07.2026 – 23.08.2026

22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol

22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol

© Museum Europäischer Kulturen, Christian Krug
Zeit 26.07.2026 16:00 – 23.08.2026 00:00 Ort Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin

Jeden Sommer veranstaltet das Museum Europäischer Kulturen die Europäischen Kulturtage. Dieses Jahr dreht sich alles um Tirol und seine Berge!

Das österreichische Tirol ist bekannt für Skipisten und Wanderwege, Bergkäse und Berglieder. Mit einem vielfältigen Programm greifen die 22. Europäischen Kulturtage vertraute Bilder von Tirol auf – und fragen zugleich, was sich dahinter verbirgt. Denn Tirol ist mehr als ein Klischee: Es ist auch eine Region mit avantgardistischer Musik, kulturellem Austausch und politischen Konflikten.

Ob beim kulinarischen Picknick mit Tiroler Küche, beim Konzert des Duo Minerva oder beim Ausprobieren am Klettertag, bei einer Wanderung durch den Grunewald oder beim Jodelworkshop – die Europäischen Kulturtage ermöglichen es, Tirol mit allen Sinnen kennenzulernen.

Ein besonderes Highlight ist das Open-Air-Sommerkino im Garten des MEK. Dabei werden Filme gezeigt, die die vielfältigen Beziehungen von Menschen und Bergen in Tirol aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Darüber hinaus bieten eine Autorinnenlesung zum Thema Wölfe sowie verschiedene Führungen die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, sich mit Expert:innen und anderen Interessierten auszutauschen.

Die Europäischen Kulturtage ergänzen die thematische Ausstellung Die Berge Tirols , welche mit historischen Objekten und zeitgenössischen Perspektiven, Stimmen und Medien von den vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Bergen erzählt und mit dem Klischee der abgeschotteten, „heilen“ Bergwelt bricht. Hier gibt es die Möglichkeit, die Region und ihre Kultur kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.

Mehr Informationen zu  den 22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol finden Sie hier

Ausstellung

Museum Europäischer Kulturen

26.07.2026

Ausstellungseröffnung „Die Berge Tirols“

Ausstellungseröffnung „Die Berge Tirols“

© Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Zeit Sonntag, 26.07.202616:00 Ort Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin

Die Berge Tirols sind Sehnsuchtsort, Lebensraum, Wirtschaftsraum und Projektionsfläche zugleich. Die Sonderausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen widmet sich diesen vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Bergen und bildet den Ausgangspunkt der diesjährigen Europäischen Kulturtage: Tirol.

Zur Eröffnung der Ausstellung gibt das Duo Minerva (NASOM) eine kurze Kostprobe seines musikalischen Programms, das am folgenden Abend im Österreichischen Kulturforum in voller Länge zu erleben ist. Dazu werden Getränke mit und ohne Alkohol angeboten, darunter Spezialitäten auf Basis von Alpenkräutern.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen anzustoßen und gemeinsam die Europäischen Kulturtage: Tirol zu eröffnen!

Eintritt frei.

Mehr Informationen hier: Link

Konzert

Im Haus

27.07.2026

Konzert: Duo Minerva (NASOM) – „Hymne à l’amour“

Konzert: Duo Minerva (NASOM) – „Hymne à l’amour“

© Nancy Horowitz
Zeit Montag, 27.07.202619:00 Ort Österreichisches Kulturforum Berlin

Grenzen zwischen Genres wie auch das Verharren in der immergleichen musikalischen Position scheinen diesem Zweiergespann vollkommen fremd zu sein. Die Tiroler Klarinettistin Johanna Gossner und der Vorarlberger Akkordeonist Damian Keller zeigen, was aufregend Neues entstehen kann, wenn man musikalische Grenzen hinter sich lässt. Das Ergebnis ist ein kunstvoller Crossover-Klang, der sich aus klassischer Musik, World Music, Jazz und Avantgarde nährt und dabei eine unverwechselbare musikalische Handschrift erkennen lässt.

Am 27. Juli 2026 präsentiert das Duo sein Programm „Hymne à l’amour“ an der Österreichischen Botschaft Berlin. Ausgehend von Marguerite Monnots berührendem gleichnamigen Chanson entfaltet die Begegnung von Klarinette und Akkordeon ein Panorama der Liebe. Die mit großer Kunstfertigkeit geknüpften Arrangements sowie der außergewöhnlich emotionale Musizierstil des Duos hauchen vertrauten Werken neues Leben ein – von Kurt Weills Sehnsuchtsort Youkali über Nino Rotas Filmmusik und Fritz Kreislers Liebesfreud bis zu Gustav Mahlers Gustls Freilach und Herbert Pixners Herzallerliebst Walzer. Mit viel Spielwitz bewegt sich das eingespielte Duo zwischen den verschiedensten Genres und kombiniert klassische Meisterwerke mit zeitgenössischer Avantgarde, Volksmusik und einer Prise noch Ungehörtem zum Thema Liebe – ganz im Duo Minerva-Stil.

Duo Minerva ist Teil des aktuellen Förderprogramms (2025/26) The New Austrian Sound of Music (NASOM) des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) und als Kulturbotschafter:innen Österreichs international präsent.

Um Anmeldung wird gebeten.

Hinweis: Am Vortag, dem 26. Juli 2026, wird das Duo Minerva im Museum Europäischer Kulturen (Arnimallee 25, 14195 Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf) im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Die Berge Tirols im Museum Europäischer Kulturen“ zu hören sein.

Mehr Informationen: www.duo-minerva.com

Ausstellung

Museum Europäischer Kulturen

29.07.2026 – 25.04.2027

Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen

Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen

Tiroler Postkarten aus der Sammlung des MEK © Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Zeit 29.07.2026 – 25.04.2027 Ort Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin

Kuhglocken, die Berliner Hütte im Zillertal, Gletschermüll und eine Statue des Heiligen Nikolaus‘ – sie alle verbindet die Tiroler Berglandschaft. Die Ausstellung beleuchtet die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen damals und heute. Neben historischen Objekten präsentiert sie Kunstwerke, Filme, Lieder und interaktive Stationen. Eine Ausstellung für Bergfans, Familien und Neugierige!

Tirols Berge wirken vertraut: Die Bilder von schneebedeckten Gipfeln, unberührter Natur und Berghütten prägen heute das Image der Region. Wer genauer hinsieht, entdeckt auch Autobahnen, Staudämme und Skilifte. Dies ist kein Gegensatz, sondern Teil einer Region, deren Berge vielfältig genutzt werden. Die Berge prägen das Leben der Menschen in Tirol. Gleichzeitig formen die Menschen die Berge selbst. Zur schönen Landschaft gehören ihre wirtschaftliche Nutzung und wissenschaftliche Erforschung ebenso wie Handel und Reisen.

Die Ausstellung widmet sich den Bergen im österreichischen Bundesland Tirol, wo globale Herausforderungen wie der Klimawandel und Massentourismus besonders deutlich werden. Welche Lösungen finden die Menschen, um mit den Herausforderungen umzugehen? Welche Strategien gibt es, wenn Tourismus und Almwirtschaft zu Nutzungskonflikten führen, wenn die Bedrohung durch Lawinen und Felsstürze zum Alltag gehört oder wenn der Schnee im Skigebiet ausbleibt?

Ob Lawinensprengung oder Gletschermüll, Almkranz oder Schluchtenteufel: Die Berg-Geschichten in dieser Ausstellung sind manchmal schön, manchmal schaurig, aufregend oder berührend. Sie zeigen, wie vielfältig die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen sind.

Aber auch Berlin spielt eine Rolle: Die Tiroler Berge sind seit über 150 Jahren Teil der Berliner Freizeitkultur – sowohl bei den sogenannten Alpenbällen um 1900 als auch durch die Sektion Berlin des Alpenvereins, die im Zillertal ihre „Berliner Hütte“ errichtete.

Entdecken und Mitmachen

Die Ausstellung präsentiert auf ca. 300 m² historische und aktuelle Objekte, Grafiken und Fotos, Filme und Lieder sowie Kunstwerke. Die geschätzte Aufenthaltsdauer beträgt 60 bis 90 Minuten. Interviews und zusätzliche Materialien laden dazu ein, sich mit ausgewählten Themen tiefergreifend zu beschäftigen.

Interaktive Stationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Materialien wie Zirbelholz oder Flachs zu ertasten, sich in den Fantasiebergen zu fotografieren, Spiele auszuprobieren oder eigene Bergcollagen zu gestalten.

Ein Audioguide (Deutsch/Englisch) begleitet durch die Ausstellung. Für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren gibt es einen eigenen „Wanderpfad“ zum Entdecken, Nachforschen und Mitmachen.

Kinder, Jugendliche und Familien sind ausdrücklich willkommen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Europäische Kulturtage: Tirol

Mit der Ausstellungseröffnung am Sonntag 26. Juli starten auch die 22. Europäischen Kulturtage (26. Juli bis 23. August 2026), die sich in diesem Jahr Tirol widmen. Hier gibt es die Möglichkeit, die Region und ihre Kultur mit allen Sinnen kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Lesungen, kulinarischen Veranstaltungen, Open-Air-Kino, Klettertag und Jodel-Workshop lädt dazu ein, Tirol aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.

 

Film

Museum Europäischer Kulturen - Garten

31.07.2026

Open-Air-Sommer-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „Alpenland“

Open-Air-Sommer-Kino im Museum Europäischer Kulturen: „Alpenland“

(c) Alpenland, Nikolaus Geyrhalter
Zeit Freitag, 31.07.202621:00 Ort Museum Europäischer Kulturen - Garten
Arnimallee 25, 14195 Berlin

Sommer-Kino – Open-Air im MEK

Der Museumsgarten wird zum Open-Air-Kino: Das Museum Europäischer Kulturen lädt gemeinsam mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin zu Filmabenden ein, die den Lebensraum Alpen und die Menschen, die ihn prägen, in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung Die Berge Tirols ist jeweils bis zum Beginn der Vorführung geöffnet.

 

ALPENLAND

Freitag, 31. Juli 2026 / 21:00 Uhr / Museum Euroäischer Kulturen (Garten)

Zwischen bewirtschafteten Almen in Österreich, kleinen Dörfern wie Premana in Italien und Tourismuszentren wie Méribel in Frankreich und Garmisch-Partenkirchen in Bayern macht sich ALPENLAND auf die Suche nach Menschen, die im Alpenraum leben und Teil dieser unterschiedlichen Welten sind. Ein Bild unserer Gesellschaft in einem Raum, der sich über acht Länder Europas erstreckt und durch seine Topologie besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Regie: Robert Schabus · Österreich, 2022 · Dokumentarfilm · 90 Minuten · FSK 0

Trailer

 

Der Eintritt ist mit gültigem Ausstellungsticket frei.

Anmeldung und weitere Informationen zum Programm: Link