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Ausstellung

Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Ehemalige Synagoge Kriegshaber

03.12.2025 – 13.09.2026

Empfehlung: Ausstellung „Frieden“

Empfehlung: Ausstellung „Frieden“

© Jüdisches Museum Augsburg Schwaben/Ilya Kotov
Zeit 03.12.2025 – 13.09.2026 Ort Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Ehemalige Synagoge Kriegshaber
Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg

In Zeiten, in denen bewaffnete Konflikte weltweit zunehmen, entzieht die Ausstellung der Gewalt und dem Terror bewusst die Aufmerksamkeit, um die Möglichkeit ihrer Abwesenheit in den Blick zu nehmen. Ausgehend von verschiedenen Konzepten und Definitionen des Friedens spürt sie dem Verhältnis von Frieden und Judentum, Politik, Krieg, Feminismus, Dialog und Gerechtigkeit nach. Objekte und künstlerische Arbeiten erzählen vom Einsatz für den Frieden und von gelebter friedlicher Praxis. Dabei stehen jüdische Perspektiven im Vordergrund.

Basierend auf der Ausstellung »Frieden« des Jüdischen Museum Wien, kuratiert von Adina Seeger und Tom Juncker.

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Besuch finden Sie hier.

Ausstellung

Museum Reinhard Ernst

15.03.2026 – 25.10.2026

Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“

Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“

Wolfgang Hollegha, Ohne Titel, 2016 (Detail), Museum Liaunig © Nachlass Wolfgang Hollegha
Zeit 15.03.2026 – 25.10.2026 Ort Museum Reinhard Ernst
Wilhelmstraße 1, 65185 Wiesbaden

Im Museum Reinhardt Ernst feiert Hollegha seine große Deutschlandpremiere mit der Ausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!. Er zählt zu den bedeutendsten Malern Österreichs nach 1945. Bereits um 1960 feierte er große Erfolge in New York. Clement Greenberg, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Kunstkritiker, sah Hollegha auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen des Abstrakten Expressionismus. Er stellte in den USA an der Seite von Maler:innen wie Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland aus. Die Sammlung Reinhard Ernst ermöglicht eine berührende Wiederbegegnung mit seinen historischen Weggefährt:innen.

Trotz dieser internationalen Anerkennung entschied sich der Künstler bewusst gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen und zog sich 1962 auf einen Bauernhof am Rechberg nördlich von Graz zurück. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte ein farbenprächtiges, oft monumentales Werk.

Diese Ausstellung war ein großer Wunsch von Wolfgang Hollegha. An der Planung für den Auftakt in der Neuen Galerie Graz hat er bis zuletzt mitgewirkt. Das Museum Reinhardt Ernst freut sich, sein Werk in diesem Umfang erstmals in Deutschland zu zeigen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Ausstellung

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

29.05.2026 – 02.05.2027

Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“

Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“

© Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Zeit 29.05.2026 – 02.05.2027 Ort Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Virchowweg 17, 10117 Berlin

Wie verändern sich Wahrnehmung und Weltbezug, wenn das Bett zum Lebensmittelpunkt wird? Historische Objekte und Archivmaterialien, künstlerische Arbeiten, aktivistische Positionen und die Stimmen Betroffener treten in der Ausstellung in einen Dialog, der den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt.

Eröffnung
28. Mai 2026, 19:00
Hörsaalruine, Virchowweg 16, 10117 Berlin

Es sprechen: Eysel (Vorständin für Personal und Pflege der Charité), Dr. Christine Regus (Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder), Dr. Susanne Jaschko (Head of Arts – British Council) und Prof. Dr. Monika Ankele (Kuratorin und Direktorin des Museums).

Für alle, die nicht persönlich teilnehmen können, wird eine Live-Übertragung mit virtueller Führung angeboten.

Mehr Informationen zur Ausstellung sowie den Link für die Live-Übertragung finden Sie hier.

Festival

Mehrere Veranstaltungsorte

13.06.2026 – 12.09.2026

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Festspielsommer

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Festspielsommer

(c) Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Zeit 13.06.2026 – 12.09.2026 Ort Mehrere Veranstaltungsorte

Im dreimonatigen Festspielsommer bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern von Mitte Juni bis Mitte September Musik an die schönsten Orte des Landes — ob in alte Gutshäuser, Scheunen, Fabrikhallen, Schlösser und Kirchen oder unter freien Himmel. Vielversprechende Nachwuchsmusiker:innen stehen hier neben weltbekannten Solist:innen sowie internationalen Orchestern auf der Bühne.

Der jährlich wechselnde Preisträger bzw. die jährlich wechselnde Preisträgerin in Residence prägt den Festspielsommer dabei mit rund 20 Konzerten. Konstanten bilden Reihen wie die »Landpartie«, die »Junge Elite« und das Kinder- und Familienprogramm »Mäck & Pomm«.

Auch in diesem Jahr bereichern zahlreiche Künstler:innen aus Österreich das Festival mit ihrer herausragenden künstlerischen Qualität – darunter Anneleen Lenaerts, Harriet Krijgh, Matthias Schorn, Martin Haselböck, Gottlieb Wallisch, Christoph Gigler und German Tcakulov. Mit ihrer künstlerischen Vielfalt und internationalen Erfahrung unterstreichen sie die Verbindung zwischen österreichischer Musikkultur und dem Festivalgeschehen.

Weitere Informationen zum Festspielsommer, zum Programm und zu den Konzertkarten finden Sie hier.

Mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums Berlin.

Film

Museum Europäischer Kulturen

26.07.2026 – 23.08.2026

22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol

22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol

© Museum Europäischer Kulturen, Christian Krug
Zeit 26.07.2026 16:00 – 23.08.2026 00:00 Ort Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin

Jeden Sommer veranstaltet das Museum Europäischer Kulturen die Europäischen Kulturtage. Dieses Jahr dreht sich alles um Tirol und seine Berge!

Das österreichische Tirol ist bekannt für Skipisten und Wanderwege, Bergkäse und Berglieder. Mit einem vielfältigen Programm greifen die 22. Europäischen Kulturtage vertraute Bilder von Tirol auf – und fragen zugleich, was sich dahinter verbirgt. Denn Tirol ist mehr als ein Klischee: Es ist auch eine Region mit avantgardistischer Musik, kulturellem Austausch und politischen Konflikten.

Ob beim kulinarischen Picknick mit Tiroler Küche, beim Konzert des Duo Minerva oder beim Ausprobieren am Klettertag, bei einer Wanderung durch den Grunewald oder beim Jodelworkshop – die Europäischen Kulturtage ermöglichen es, Tirol mit allen Sinnen kennenzulernen.

Ein besonderes Highlight ist das Open-Air-Sommerkino im Garten des MEK. Dabei werden Filme gezeigt, die die vielfältigen Beziehungen von Menschen und Bergen in Tirol aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Darüber hinaus bieten eine Autorinnenlesung zum Thema Wölfe sowie verschiedene Führungen die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, sich mit Expert:innen und anderen Interessierten auszutauschen.

Die Europäischen Kulturtage ergänzen die thematische Ausstellung Die Berge Tirols , welche mit historischen Objekten und zeitgenössischen Perspektiven, Stimmen und Medien von den vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Bergen erzählt und mit dem Klischee der abgeschotteten, „heilen“ Bergwelt bricht. Hier gibt es die Möglichkeit, die Region und ihre Kultur kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.

Mehr Informationen zu  den 22. Europäische Kulturtage 2026: Tirol finden Sie hier

Ausstellung

Museum Europäischer Kulturen

29.07.2026 – 25.04.2027

Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen

Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen

Tiroler Postkarten aus der Sammlung des MEK © Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
Zeit 29.07.2026 – 25.04.2027 Ort Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin

Kuhglocken, die Berliner Hütte im Zillertal, Gletschermüll und eine Statue des Heiligen Nikolaus‘ – sie alle verbindet die Tiroler Berglandschaft. Die Ausstellung beleuchtet die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen damals und heute. Neben historischen Objekten präsentiert sie Kunstwerke, Filme, Lieder und interaktive Stationen. Eine Ausstellung für Bergfans, Familien und Neugierige!

Tirols Berge wirken vertraut: Die Bilder von schneebedeckten Gipfeln, unberührter Natur und Berghütten prägen heute das Image der Region. Wer genauer hinsieht, entdeckt auch Autobahnen, Staudämme und Skilifte. Dies ist kein Gegensatz, sondern Teil einer Region, deren Berge vielfältig genutzt werden. Die Berge prägen das Leben der Menschen in Tirol. Gleichzeitig formen die Menschen die Berge selbst. Zur schönen Landschaft gehören ihre wirtschaftliche Nutzung und wissenschaftliche Erforschung ebenso wie Handel und Reisen.

Die Ausstellung widmet sich den Bergen im österreichischen Bundesland Tirol, wo globale Herausforderungen wie der Klimawandel und Massentourismus besonders deutlich werden. Welche Lösungen finden die Menschen, um mit den Herausforderungen umzugehen? Welche Strategien gibt es, wenn Tourismus und Almwirtschaft zu Nutzungskonflikten führen, wenn die Bedrohung durch Lawinen und Felsstürze zum Alltag gehört oder wenn der Schnee im Skigebiet ausbleibt?

Ob Lawinensprengung oder Gletschermüll, Almkranz oder Schluchtenteufel: Die Berg-Geschichten in dieser Ausstellung sind manchmal schön, manchmal schaurig, aufregend oder berührend. Sie zeigen, wie vielfältig die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen sind.

Aber auch Berlin spielt eine Rolle: Die Tiroler Berge sind seit über 150 Jahren Teil der Berliner Freizeitkultur – sowohl bei den sogenannten Alpenbällen um 1900 als auch durch die Sektion Berlin des Alpenvereins, die im Zillertal ihre „Berliner Hütte“ errichtete.

Entdecken und Mitmachen

Die Ausstellung präsentiert auf ca. 300 m² historische und aktuelle Objekte, Grafiken und Fotos, Filme und Lieder sowie Kunstwerke. Die geschätzte Aufenthaltsdauer beträgt 60 bis 90 Minuten. Interviews und zusätzliche Materialien laden dazu ein, sich mit ausgewählten Themen tiefergreifend zu beschäftigen.

Interaktive Stationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Materialien wie Zirbelholz oder Flachs zu ertasten, sich in den Fantasiebergen zu fotografieren, Spiele auszuprobieren oder eigene Bergcollagen zu gestalten.

Ein Audioguide (Deutsch/Englisch) begleitet durch die Ausstellung. Für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren gibt es einen eigenen „Wanderpfad“ zum Entdecken, Nachforschen und Mitmachen.

Kinder, Jugendliche und Familien sind ausdrücklich willkommen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Europäische Kulturtage: Tirol

Mit der Ausstellungseröffnung am Sonntag 26. Juli starten auch die 22. Europäischen Kulturtage (26. Juli bis 23. August 2026), die sich in diesem Jahr Tirol widmen. Hier gibt es die Möglichkeit, die Region und ihre Kultur mit allen Sinnen kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Lesungen, kulinarischen Veranstaltungen, Open-Air-Kino, Klettertag und Jodel-Workshop lädt dazu ein, Tirol aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.

 

Buchpräsentation

einBuch.haus

27.08.2026 – 29.08.2026

Buchpräsentation und Workshop: Smoke, Birds, Pun, Crisis

Buchpräsentation und Workshop: Smoke, Birds, Pun, Crisis

© Marlene Mautner
Zeit 27.08.2026 – 29.08.2026 Ort einBuch.haus
Lindenstraße 91, 10969 Berlin

Smoke, Birds, Pun, Crisis (Textem Verlag, 2025) ist ein Künstler:innenbuch in Form eines dialogischen Glossars, das sich um die künstlerische Praxis von Magdalena Kreinecker dreht. In diesem Buch sind 62 Begriffe in einem keineswegs zufälligen Arrangement in einen Koffer gepackt. Blueprint, Heart, Container: In diesem Rahmen entfaltet sich – im Dialog zwischen Kreinecker und Simon Nagy, durch zahlreiche Abbildungen sowie durch die Einladung mehrerer Gäste – eine Vielzahl unterschiedlicher Textformen, die alle um Kreineckers Arbeit kreisen.

Viele davon beschreiben technische Produktionsprozesse. Einige gehen von einzelnen Werken aus, um beiläufig weitere Referenzen einzuflechten; andere entwickeln von Beginn an eine eigene, davon abweichende Erzählung. In zahlreichen Anläufen und entlang einer zentrifugalen Logik des Verweisens versuchen sie (die Texte, die Begriffe), etwas zu fassen, das oft sperrig, komplex, unverständlich, rästelhaft erscheint: künstlerische Praxis.

Im einBuch.haus wird das Buch in verschiedenen Formaten präsentiert:

  • multimediale Lesung mit Hörstück und Videos am Do. 27. August um 19:00 Uhr
  • Schreibworkshop zur Methode der Oberflächenübersetzung von Kreinecker und Nagy am Sa. 29. August um 14:00 Uhr, auf Deutsch
  • anschließende Präsentation der neuesten Edition von Kreinecker und einer tragbaren Edition, die Text und Textil verbindet (von kreineckers in Zusammenarbeit mit Simon Nagy)

Eröffnung: Donnerstag, 27. August, 18 – 21 Uhr

Öffnungszeiten: Freitag 28. und Samstag 29. August, 11 – 18 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Konzert

Mehrere Orte in Berlin

28.08.2026 – 23.09.2026

Konzertempfehlungen: Musikfest Berlin

Konzertempfehlungen: Musikfest Berlin

© Patrice Nin
Zeit 28.08.2026 – 23.09.2026 Ort Mehrere Orte in Berlin

Das Musikfest Berlin feiert 2026 das 75-jährige Bestehen der Berliner Festspiele und präsentiert ein internationales Programm mit renommierten Orchestern, Ensembles und Solist*innen. Auch Österreich ist prominent vertreten: Die Wiener Philharmoniker gastieren mit einem Konzert, die österreichische Komponistin Olga Neuwirth ist mit ihren Werken Tombeau I und Dreydl zu erleben (interpretiert von der Kansas City Symphony), und das Salzburger Marionettentheater bringt mit Die Geschichte vom Soldaten eine gefeierte Produktion nach Berlin, deren Marionetten und Bühnenausstattung von Georg Baselitz gestaltet wurden.

Mehr Informationen: www.berlinerfestspiele.de/musikfest-berlin

Kunst

Gropius Bau

29.08.2026 – 30.08.2026

Lichtintervention von Victoria Coeln während der Langen Nacht der Museen

Lichtintervention von Victoria Coeln während der Langen Nacht der Museen

© Victoria Coeln
Zeit 29.08.2026 18:00 – 30.08.2026 02:00 Ort Gropius Bau
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2026 in Berlin setzt die Wiener Künstlerin Victoria Coeln mit einer Lichtintervention am Gropius Bau neue Akzente in Referenz zu Gabriele Stötzers textiler Skulptur Undine kommt.

Während die mythologische Figur der Undine in Ingeborg Bachmanns Erzählung ins Wasser geht und sich der Konfrontation mit dem Patriarchat entzieht, wendet sich die Undine in Gabriele Stötzers Undine kommt der Sichtbarkeit zu. Sie repräsentiert die Überzeugung, dass diese „weibliche Urkraft“, wie Stötzer sie beschreibt, „wiederkommen und hinsehen lernen muss.“

In Victoria Coelns intermedialer Transformation wird Undine zur überlebensgroßen Lichtgestalt. Ausgehend vom Gropius Bau überschreibt sie die nähere Umgebung mit ihren chromatischen Lichtspuren. Diese Undine überblickt die Stadt. Nicht länger Objekt des Blicks ist sie nun aktive Beobachterin. Mit Mut und Entschlossenheit eignet sie sich Raum an, hält aus und sieht. „Undine bleibt.“

Mehr Informationen finden Sie hier.