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Wissenschaft
Datum
Ausstellung
Museum Reinhard Ernst
15.03.2026 – 25.10.2026
Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“
Empfehlung: Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“
Wilhelmstraße 1, 65185 Wiesbaden
Im Museum Reinhardt Ernst feiert Hollegha seine große Deutschlandpremiere mit der Ausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!. Er zählt zu den bedeutendsten Malern Österreichs nach 1945. Bereits um 1960 feierte er große Erfolge in New York. Clement Greenberg, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Kunstkritiker, sah Hollegha auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen des Abstrakten Expressionismus. Er stellte in den USA an der Seite von Maler:innen wie Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland aus. Die Sammlung Reinhard Ernst ermöglicht eine berührende Wiederbegegnung mit seinen historischen Weggefährt:innen.
Trotz dieser internationalen Anerkennung entschied sich der Künstler bewusst gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen und zog sich 1962 auf einen Bauernhof am Rechberg nördlich von Graz zurück. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte ein farbenprächtiges, oft monumentales Werk.
Diese Ausstellung war ein großer Wunsch von Wolfgang Hollegha. An der Planung für den Auftakt in der Neuen Galerie Graz hat er bis zuletzt mitgewirkt. Das Museum Reinhardt Ernst freut sich, sein Werk in diesem Umfang erstmals in Deutschland zu zeigen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Ausstellung
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
29.05.2026 – 02.05.2027
Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“
Empfehlung: Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“
Virchowweg 17, 10117 Berlin
Wie verändern sich Wahrnehmung und Weltbezug, wenn das Bett zum Lebensmittelpunkt wird? Historische Objekte und Archivmaterialien, künstlerische Arbeiten, aktivistische Positionen und die Stimmen Betroffener treten in der Ausstellung in einen Dialog, der den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt.
Eröffnung
28. Mai 2026, 19:00
Hörsaalruine, Virchowweg 16, 10117 Berlin
Es sprechen: Eysel (Vorständin für Personal und Pflege der Charité), Dr. Christine Regus (Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder), Dr. Susanne Jaschko (Head of Arts – British Council) und Prof. Dr. Monika Ankele (Kuratorin und Direktorin des Museums).
Für alle, die nicht persönlich teilnehmen können, wird eine Live-Übertragung mit virtueller Führung angeboten.
Mehr Informationen zur Ausstellung sowie den Link für die Live-Übertragung finden Sie hier.
Ausstellung
Museum Europäischer Kulturen
29.07.2026 – 25.04.2027
Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen
Ausstellung „Die Berge Tirols“ im Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Kuhglocken, die Berliner Hütte im Zillertal, Gletschermüll und eine Statue des Heiligen Nikolaus‘ – sie alle verbindet die Tiroler Berglandschaft. Die Ausstellung beleuchtet die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen damals und heute. Neben historischen Objekten präsentiert sie Kunstwerke, Filme, Lieder und interaktive Stationen. Eine Ausstellung für Bergfans, Familien und Neugierige!
Tirols Berge wirken vertraut: Die Bilder von schneebedeckten Gipfeln, unberührter Natur und Berghütten prägen heute das Image der Region. Wer genauer hinsieht, entdeckt auch Autobahnen, Staudämme und Skilifte. Dies ist kein Gegensatz, sondern Teil einer Region, deren Berge vielfältig genutzt werden. Die Berge prägen das Leben der Menschen in Tirol. Gleichzeitig formen die Menschen die Berge selbst. Zur schönen Landschaft gehören ihre wirtschaftliche Nutzung und wissenschaftliche Erforschung ebenso wie Handel und Reisen.
Die Ausstellung widmet sich den Bergen im österreichischen Bundesland Tirol, wo globale Herausforderungen wie der Klimawandel und Massentourismus besonders deutlich werden. Welche Lösungen finden die Menschen, um mit den Herausforderungen umzugehen? Welche Strategien gibt es, wenn Tourismus und Almwirtschaft zu Nutzungskonflikten führen, wenn die Bedrohung durch Lawinen und Felsstürze zum Alltag gehört oder wenn der Schnee im Skigebiet ausbleibt?
Ob Lawinensprengung oder Gletschermüll, Almkranz oder Schluchtenteufel: Die Berg-Geschichten in dieser Ausstellung sind manchmal schön, manchmal schaurig, aufregend oder berührend. Sie zeigen, wie vielfältig die Beziehungen zwischen Menschen und Bergen sind.
Aber auch Berlin spielt eine Rolle: Die Tiroler Berge sind seit über 150 Jahren Teil der Berliner Freizeitkultur – sowohl bei den sogenannten Alpenbällen um 1900 als auch durch die Sektion Berlin des Alpenvereins, die im Zillertal ihre „Berliner Hütte“ errichtete.
Entdecken und Mitmachen
Die Ausstellung präsentiert auf ca. 300 m² historische und aktuelle Objekte, Grafiken und Fotos, Filme und Lieder sowie Kunstwerke. Die geschätzte Aufenthaltsdauer beträgt 60 bis 90 Minuten. Interviews und zusätzliche Materialien laden dazu ein, sich mit ausgewählten Themen tiefergreifend zu beschäftigen.
Interaktive Stationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Materialien wie Zirbelholz oder Flachs zu ertasten, sich in den Fantasiebergen zu fotografieren, Spiele auszuprobieren oder eigene Bergcollagen zu gestalten.
Ein Audioguide (Deutsch/Englisch) begleitet durch die Ausstellung. Für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren gibt es einen eigenen „Wanderpfad“ zum Entdecken, Nachforschen und Mitmachen.
Kinder, Jugendliche und Familien sind ausdrücklich willkommen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Europäische Kulturtage: Tirol
Mit der Ausstellungseröffnung am Sonntag 26. Juli starten auch die 22. Europäischen Kulturtage (26. Juli bis 23. August 2026), die sich in diesem Jahr Tirol widmen. Hier gibt es die Möglichkeit, die Region und ihre Kultur mit allen Sinnen kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Lesungen, kulinarischen Veranstaltungen, Open-Air-Kino, Klettertag und Jodel-Workshop lädt dazu ein, Tirol aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Film
ONLINE
14.09.2026 – 31.12.2026
Cine.Austria im Kino Vod Club | Österreichisches Kino für Zuhause
Cine.Austria im Kino Vod Club | Österreichisches Kino für Zuhause
Bereits seit 2017 ist der KINO VOD CLUB die einzige österreichische Plattform, bei der nicht auf Kosten der Kinos gestreamt wird. Als Vermittler zwischen der österreichischen Kinolandschaft, Filmschaffenden und Filmliebhaber:innen ist es ein besonderes Anliegen, Filme auch nach ihrer Zeit im Kino zu präsentieren und das volle Spektrum des österreichischen Kinos verfügbar zu halten. Neben bekannten österreichischen Filmen steht die Zusammenarbeit mit kleineren Filmproduktionen und die Zusammenarbeit mit Festivals im Fokus.
Und das Beste: Der KINO VOD CLUB hat sich dem österreichischen Kino verschrieben. Deshalb geht von jedem Stream ein Drittel des Erlöses an ein jeweilige ausgewähltes Partnerkino. So kann man den österreichischen Film aktiv unterstützen, während man ihn zuhause im Wohnzimmer oder unterwegs schaut.
Zur diesjährigen FeelAustria Week macht der KINO VOD CLUB ergänzend zu den Screenings in Berlin erstmals ausgewählte österreichische Filme von Ruth Beckermann, Christoph Schwarz, Maria Lassnig und Christian Berger auch außerhalb von Österreich verfügbar.
Damit ist ab sofort ein abwechslungsreiches Programm auf der Streamingplattform auch in Deutschland und weltweit verfügbar.
Das ergänzende Online-Programm zu CineAustria können Sie hier abrufen.
Hier eine kurze Übersicht über die Filme:
- Sparschwein – Christoph Schwarz
Mockumentary / AT 2024 / 97min
- Der Untergang des Alpenlandes – Werner Pirchner und Christian Berger
Kurzfilm / AT 1974 / 31min
- Die Geträumten – Ruth Beckermann
Drama / AT 2016 / 89min
- American Passages – Ruth Beckermann
Dokumentarfilm / AT 2011 / 120min
- Die papierene Brücke – Ruth Beckermann
Dokumentarfilm / AT 1987 / 95min
- Raffl – Christian Berger
Spielfilm / AT 1984 / 98min
- Das bedrohte Paradies – Markus Heltschl
Dokumentarfilm / AT 2015 / 90min
Ergänzend erwarten Sie drei Kurzfilmprogramme: ein dreiteiliges Programm unter der Regie von Christoph Schwarz (Die beste Stadt ist keine Stadt, Ich werd nicht dulden, dass ihr mich alleine lasst und All Buildings Are Beautiful) sowie zwei Programme, die dem filmischen Schaffen der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig gewidmet sind – Maria Lassnig: (Selbst-)Porträts und Maria Lassnig: Animationsfilme.
Architektur
Im Haus
01.10.2026 – 17.11.2026
Plakatausstellung „Design in Wartime“
Plakatausstellung „Design in Wartime“
Die Ausstellung Design in Wartime präsentiert 19 Arbeiten ukrainischer und österreichischer Design- und Architekturstudierender des Polytechnikums Lwiw und der Technischen Universität Wien, die sich mit den räumlichen, sozialen und kulturellen Herausforderungen des Lebens im Krieg auseinandersetzen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Architektur und Design auf Bedrohung, Zerstörung und Unsicherheit reagieren können und welche Formen von Schutz, Gemeinschaft und Hoffnung sie in der Stadt schaffen können. Die gezeigten Projekte reichen von provisorischen Schutzräumen bis zur Neuinterpretation urbaner Infrastrukturen und zeigen neue Strategien des Überlebens und des Zusammenhalts.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Institut in Deutschland präsentiert.
Vernissage: 30. September 2026, 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion: 15. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Um Anmeldung zur Vernissage am 30. September 2026 über folgenden Link wird gebeten.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung über das nachfolgende Formular wird gebeten.
Öffnungszeiten der Galerie:
Montag–Freitag: 11:00–17:00 Uhr
Geschlossen am:
Montag, 12. Oktober 2026
Montag, 26. Oktober 2026
Theater/Tanz
Theater im Palais Berlin
03.10.2026 – 08.11.2026
Theaterempfehlung: LINA MORGENSTERN. Wie eine Frau Berlin veränderte
Theaterempfehlung: LINA MORGENSTERN. Wie eine Frau Berlin veränderte
Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin
Eine fast vergessene Pionierin der Berliner Geschichte steht im Mittelpunkt dieser Uraufführung: Lina Morgenstern – Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Sozialaktivistin.
Gegen die gesellschaftlichen Widerstände ihrer Zeit gründete sie Wohltätigkeitsvereine, schrieb Bestseller, initiierte die erste Frauenzeitung und organisierte den ersten Internationalen Frauenkongress in Deutschland. Berühmt wurde sie vor allem durch die Berliner Volksküchen, die ihr den Beinamen „Suppenlina“ einbrachten.
Der österreichische Autor und Filmemacher Gerhard J. Rekel bringt das außergewöhnliche Leben dieser mutigen Frau anhand neuer Archivfunde und zweijähriger Recherche auf die Bühne. Alina Gause verkörpert Lina Morgenstern und zeichnet zugleich für die Kompositionen verantwortlich. An ihrer Seite: Carl Martin Spengler und Dennis Weissert.
Eine Uraufführung über eine außergewöhnliche Frau, die Berlin nachhaltig veränderte.
Premiere/Uraufführung: 03.10.2026, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 04.10., 16:00 Uhr | 30.10., 19:30 Uhr | 08.11., 16:00 Uhr
Weitere Informationen und weitere Termine finden Sie hier.
Lesung
Museum für Kommunikation
13.10.2026
Europa literarisch: Pionierinnen – gezeichnete Biografien europäischer Frauen
Europa literarisch: Pionierinnen – gezeichnete Biografien europäischer Frauen
Leipziger Straße 16, 10117 Berlin
Das Reihe Europa literarisch widmet sich dem Vergleich literarischer Strömungen in Europa, sei es durch zeitgenössische Autorinnen, sei es durch den Blick in die Vergangenheit. Dieser Literaturabend ist erneut dem Thema Pionierinnen gewidmet, diesmal in der gezeichneten Literatur. EUNIC Berlin, das Netzwerk der europäischen Kulturinstitute, begrüßt vier europäische Autorinnen und Übersetzerinnen, die ganz unterschiedliche Werke vorstellen. Immer stehen jedoch Frauen im Zentrum. Frauen, die sich neue Welten erschließen, Frauen, die ungewohnte Aufgaben übernehmen müssen, Frauen in Uniformen, Frauen, die sich ihren Platz in der Welt und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.
***
Marisa Kröpfl ist in Wien als Buchhändlerin tätig, vor allem aber übersetzt sie für den österreichischen bahoe Verlag seit längerem Graphic Novels, darunter mehrere Frauenbiografien z.B. Frida Kahlo von Dominique Osuch oder Freiheit im Blut von Christophe Girard und Kudret Güneş, wo es um den Kampf der Kurdin Rojîn gegen Dschihadisten geht. Beide Werke wurden aus dem Französischen übersetzt. Marisa Kröpfl ist eine Expertin für das Thema „Pionierinnen in Graphic Novels“. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Sprachen, Kulturen und Perspektiven und verwebt diese miteinander.
Sorina Vasilescu alias Sorina Vazelina (geb. 1986) ist eine rumänische Grafikdesignerin, Illustratorin und Comiczeichnerin. In „The Silent Escape“ erzählt sie die Geschichte der Künstlerin Lena Constante (1909–2005). Während des kommunistischen Regimes wurde sie aus politischen Gründen verhaftet und verbrachte fast zehn Jahre im Gefängnis. Nach dem Ende der Diktatur veröffentlichte sie ihre autobiografischen Erinnerungen, in denen sie ihre Erfahrungen von Repression, Isolation und innerem Widerstand eindrucksvoll dokumentierte. Auf dieser Grundlage entstand The Silent Escape. Das Werk übersetzt Constantes Erinnerungen in die visuelle Sprache des zeitgenössischen Comics und macht ihre innere Welt, ihre Resilienz und die Kraft der Imagination erfahrbar. Die Graphic Novel verbindet historische Erinnerung mit einer künstlerischen Reflexion über Freiheit, Identität und die Widerstandskraft des Menschen.
Nina Six wurde 1998 in Orléans geboren, lebt und arbeitet als Illustratorin und Comic-Autorin jedoch in Belgien. Ihre mit feinem Strich und bunten Aquarellfarben gestalteten Geschichten kreisten oft um Kindheitserinnerungen. In ihrem neuesten Werk „La Sorcière de Londres“ erzählt sie vom Leben der britischen Autorin Stella Benson (1892-1933), die als Autorin von fantastischer Literatur, Feministin, Journalistin und Reisende bekannt, inzwischen aber – im Gegensatz zu ihrer Freundin Virginia Woolfe – weitestgehend vergessen wurde. In ihrer Graphic Novel und demnächst auch in einem Roman, bringt die Autorin das unglaubliche Leben von Stella Benson wieder ans Tageslicht.
Jenya Polsina ist eine Künstlerin und Comiczeichnerin aus Kiew in der Ukraine. Zusammen mit Anna Ivanenko gründete sie 2015 das ,,Seri/graph Studio“. Mit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands in die Ukraine haben sie ihren Schwerpunkt auf die Erstellung von Comics zu kriegsbezogenen Themen verlagert. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Auszeichnungen wie den ,,White Ravens“ ausgezeichnet. Rund 60.000 Frauen dienen derzeit in den ukrainischen Streitkräften. In sensibel gezeichneten Porträts und dokumentarischen Interviewpassagen begegnen wir in FEMALE MILITARY PERSONNEL drei Frauen, deren Namen aus Sicherheitsgründen geändert wurden: Lena, Anna und Nadiya. Die Protagonistinnen sprechen offen über Widersprüche, über Sexismus innerhalb der Streitkräfte, über das Klischee vom „Krieg als Männersache“, über queere Identität und Aktivismus neben dem Soldatinnen Dasein, über Eheschließungen mitten in der Einheit und über die zermürbende Sorge um Familie und Kinder im Hinterland.
***
Die Veranstaltung wird in englischer Sprache durchgeführt.
Moderation: Lara Keilbart
Büchertisch: Modern Graphics
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: eunic@eunic-berlin.eu
Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Mit ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden mit der Aufnahme von Foto- und Videomitschnitten, die im Internet und auf Social Media verwendet werden. Sollte dies nicht der Fall sein, sprechen Sie uns bitte an.
Ab 18 Uhr haben registrierte Gäste die Gelegenheit, die Ausstellung Lucky Luke – Morris einsamer Westernheld gratis zu besuchen.
Eine Veranstaltung von EUNIC Berlin, dem Netzwerk der europäischen Kulturinstitute, in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Institut, dem Rumänischen Kulturinstitut, der Vertretung von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Berlin sowie dem Österreichischen Kulturforum Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Museums für Kommunikation Berlin.
Architektur
Im Haus
15.10.2026
Podiumsdiskussion – Plakatausstellung „Design in Wartime“
Podiumsdiskussion – Plakatausstellung „Design in Wartime“
Die Ausstellung Design in Wartime präsentiert 19 Arbeiten ukrainischer und österreichischer Design- und Architekturstudierender des Polytechnikums Lwiw und der Technischen Universität Wien, die sich mit den räumlichen, sozialen und kulturellen Herausforderungen des Lebens im Krieg auseinandersetzen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Architektur und Design auf Bedrohung, Zerstörung und Unsicherheit reagieren können und welche Formen von Schutz, Gemeinschaft und Hoffnung sie in der Stadt schaffen können. Die gezeigten Projekte reichen von provisorischen Schutzräumen bis zur Neuinterpretation urbaner Infrastrukturen und zeigen neue Strategien des Überlebens und des Zusammenhalts.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Institut in Deutschland präsentiert.
PODIUMSDISKUSSION
15. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Am 15. Oktober geben die beiden teilnehmenden Studentinnen Anna Skytska und Panni Till Einblicke in ihre Beiträge zur Ausstellung und sprechen über die Entstehung und Hintergründe ihrer Projekte.
Um Anmeldung zur Podiumsdiskussion unter folgendem Link wird gebeten.
Für den regulären Ausstellungsbesuch wird um Anmeldung unter folgendem Link gebeten.
INFORMATIONEN ZUR AUSSTELLUNG
Ausstellungsdauer: 1. Oktober bis 17. November 2026
Öffnungszeiten der Galerie
Montag–Freitag: 11:00–17:00 Uhr
Geschlossen am
Montag, 12. Oktober 2026
Montag, 26. Oktober 2026
Performance
HAU Hebbel am Ufer (HAU3)
28.10.2026 – 29.10.2026
Let’s Play I Am Old and Tired
Let’s Play I Am Old and Tired
Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin
Die beiden Kollektive Total Refusal und Theater im Bahnhof entwerfen live vor den Augen des Publikums einen ungewöhnlichen Videospielhelden: alt, erschöpft und ohne Ehrgeiz. Statt die Welt zu erobern, sucht er – wie in Henry David Thoreaus „Walden“ – den Rückzug in die Einsamkeit der Berge. Die Performance stellt den klassischen Avatar infrage, der ewig jung, leistungsfähig und unermüdlich bleibt. Was geschieht, wenn Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Überforderung zur eigentlichen Superkraft werden? Zwischen Live-Performance und Game erkundet die Inszenierung das Videospiel als Zufluchtsort vor Leistungsdruck und kapitalistischer Verwertungslogik.
Termine:
- Mi 28.10.2026, 19:00 Uhr
- Do 29.10.2026, 20:00 Uhr
Mehr Informationen finden Sie hier.
Konzert
Im Haus
29.10.2026
Konzert: „Steven Moser Trio“ an der Österreichischen Botschaft Berlin
Konzert: „Steven Moser Trio“ an der Österreichischen Botschaft Berlin
Das Steven Moser Trio vereint drei in Berlin ansässige Jazzmusiker aus Österreich: Bastian Stein (Trompete), Matthias Pichler (Bass) und Steven Moser (Schlagzeug). Gemeinsam entwickeln sie eine ganz eigene Klangsprache, geprägt von musikalischer Offenheit und einem intuitiven Zusammenspiel. Die drei Musiker lernten sich am Jazz Institut Berlin kennen, wo Stein und Pichler einst die Lehrer ihres heutigen Schlagzeugers waren. Aus dieser Verbindung ist eine besondere musikalische Vertrautheit auf Augenhöhe gewachsen. Das Trio verbindet eigene Kompositionen mit ausgewählten „Schmankerln“ des Jazzrepertoires.
Matthias Pichler ist mehrfacher Preisträger des Hans-Koller-Preises. Mit mehreren Projekten war er im Förderprogramm The New Austrian Sound of Music (NASOM) vertreten. Das Programm des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten unterstützt österreichische Musikerinnen und Musiker bei internationalen Auftritten.
Um Anmeldung über folgenden Link wird gebeten.