Lesung
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30.10.2025
Empfehlung: Mutter. Vater. Kind – Die Familie als Brutstätte allen Übels. Ein literarischer Abend über soziale Herkunft, Sucht & Klasse mit Annemarie Andre & Lena Schätte
Empfehlung: Mutter. Vater. Kind – Die Familie als Brutstätte allen Übels. Ein literarischer Abend über soziale Herkunft, Sucht & Klasse mit Annemarie Andre & Lena Schätte
Caligariplatz 1, 13086 Berlin
Was bedeutet es für Kinder, in prekären Verhältnissen aufzuwachsen? Gibt es für sie eine Perspektive auf Ausbruch? Welche Kraft hat die Literatur, wenn sie Sichtbarkeit und Stimme verleiht? Annemarie Andre und Lena Schätte haben Romane vorgelegt, die Kindheit in schwierigen familiären Konstellationen, Armut und Sucht auf zarte und zugleich wuchtige Weise verhandeln. An dem Abend sprechen die Autorinnen über ihre literarischen Annäherungen an gesellschaftliche Umstände und lesen aus »Nacktschnecken« und »Das Schwarz an den Händen meines Vaters«.
Annemarie Andre (*1994) ist Schriftstellerin und arbeitet derzeit als Marketeer in Amsterdam. Ihr Roman »Nacktschnecken« erschien im Müry Salzmann Verlag und war Kandidat der Hotlist 2025, bei der Bücher aus unabhängigen Verlagen prämiert werden.
Lena Schätte (*1993) ist Schriftstellerin und Psychiatriekrankenschwester. Sie lebt aktuell im Schriftstellerhaus Stuttgart. Ihr Roman »Das Schwarz an den Händen meines Vaters« ist derzeit für den Deutschen Buchpreis nominiert. Sie studierte literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitete lange im Suchthilfesystem im Ruhrgebiet.
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