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Architektur
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Datum
Ausstellung
Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Ehemalige Synagoge Kriegshaber
03.12.2025 – 13.09.2026
Empfehlung: Ausstellung „Frieden“
Empfehlung: Ausstellung „Frieden“
Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
In Zeiten, in denen bewaffnete Konflikte weltweit zunehmen, entzieht die Ausstellung der Gewalt und dem Terror bewusst die Aufmerksamkeit, um die Möglichkeit ihrer Abwesenheit in den Blick zu nehmen. Ausgehend von verschiedenen Konzepten und Definitionen des Friedens spürt sie dem Verhältnis von Frieden und Judentum, Politik, Krieg, Feminismus, Dialog und Gerechtigkeit nach. Objekte und künstlerische Arbeiten erzählen vom Einsatz für den Frieden und von gelebter friedlicher Praxis. Dabei stehen jüdische Perspektiven im Vordergrund.
Basierend auf der Ausstellung »Frieden« des Jüdischen Museum Wien, kuratiert von Adina Seeger und Tom Juncker.
Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Besuch finden Sie hier.
Ausstellung
Im Haus
23.01.2026 – 22.04.2026
Räume der Beziehungen: 25 Jahre Österreichische Botschaft Berlin
Räume der Beziehungen: 25 Jahre Österreichische Botschaft Berlin
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Eröffnung der Österreichischen Botschaft in Berlin richten wir den Blick auf das Botschaftsgebäude selbst, entworfen vom renommierten österreichischen Architekten Hans Hollein.
Die Ausstellung im Österreichischen Kulturforum versammelt eine Auswahl zeitgenössischer künstlerischer Zugänge, die im Laufe der Jahre in und mit diesem Gebäude entstanden sind. Arbeiten von Ivan Markovic & Katharina Hauke, POLIGONAL, Claudia Larcher, Sinta Werner und Zara Pfeifer eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Architektur, Raum und Funktionalität der Botschaft. Ergänzt wird die Ausstellung durch Einblicke in die Entstehungsgeschichte – durch Fotografien des Architekturmodells und Zeichnungen des Gebäudes von Hans Hollein.
Das 2001 eingeweihte Gebäude zeichnet sich durch kontrastreiche Formen aus: Kurven und Kuben, in denen nach Hollein wohl auch eine „österreichische Note“ entdeckt werden kann.
Der Eintritt ist frei, Anmeldung über das nachfolgende Formular wird erbeten.
Bitte jede Person einzeln anmelden!Architektur
Tchoban Foundation - Museum für Architekturzeichnung
31.01.2026 – 17.05.2026
Otto Wagner – Architekt des modernen Lebens
Otto Wagner – Architekt des modernen Lebens
Christinenstraße 18a, 10119 Berlin
In den Jahren um 1900 vermittelten die Zeichnungen aus dem Atelier Otto Wagners (1841–1918) das Bild einer von der Geschichte emanzipierten und dem „modernen Leben“ verpflichteten Zukunftsarchitektur. Nicht mehr die Stile der Vergangenheit, sondern Konstruktionen, Materialien und Bedürfnisse der Gegenwart sollten die Formensprache bestimmen. Die kompositorisch raffinierten und technisch aufwendigen Blätter waren ein wirkungsvolles Medium für Wagners bahnbrechende künstlerische Absichten und zählen heute zu den Meisterwerken der Architekturzeichnung.
Berlin spielte in Wagners Schaffen eine wichtige Rolle: Während seines Studiums an der Bauakademie lernte er das Werk Karl Friedrich Schinkels kennen, dessen Sammlung architektonischer Entwürfe später zum Vorbild für seine eigene Werkpublikation wurde. Zudem nahm Wagner mit eindrucksvollen Projekten an den Wettbewerben für den Berliner Dom und das Reichstagsgebäude teil.
Die Ausstellung ist in sechs Kapitel gegliedert, die den wichtigsten Themen in Wagners Werk gewidmet sind, und präsentiert einige der bedeutendsten Zeichnungen des Architekten. Der Bogen spannt sich vom kaum bekannten historistischen Frühwerk über spektakuläre Projekte aus dem Kontext der Wiener Secession bis zu den radikalen, vom traditionellen Ornament freien Bauten der Spätzeit, die Wagners zentrale Stellung in der Geschichte der modernen Architektur begründeten.
Mehr Informationen unter folgendem Link
Ausstellung
Museum Reinhard Ernst
15.03.2026 – 25.10.2026
Empfehlung: Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!
Empfehlung: Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!
Wilhelmstraße 1, 65185 Wiesbaden
Im Museum Reinhardt Ernst feiert Hollegha seine große Deutschlandpremiere mit der Ausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!. Er zählt zu den bedeutendsten Malern Österreichs nach 1945. Bereits um 1960 feierte er große Erfolge in New York. Clement Greenberg, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Kunstkritiker, sah Hollegha auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen des Abstrakten Expressionismus. Er stellte in den USA an der Seite von Maler:innen wie Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland aus. Die Sammlung Reinhard Ernst ermöglicht eine berührende Wiederbegegnung mit seinen historischen Weggefährt:innen.
Trotz dieser internationalen Anerkennung entschied sich der Künstler bewusst gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen und zog sich 1962 auf einen Bauernhof am Rechberg nördlich von Graz zurück. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte ein farbenprächtiges, oft monumentales Werk.
Diese Ausstellung war ein großer Wunsch von Wolfgang Hollegha. An der Planung für den Auftakt in der Neuen Galerie Graz hat er bis zuletzt mitgewirkt. Das Museum Reinhardt Ernst freut sich, sein Werk in diesem Umfang erstmals in Deutschland zu zeigen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Literatur
Leipziger Buchmesse 2026
20.03.2026
Lesung: Mykola Chwylowyj – Wahnsinnig liebe ich das Leben
Lesung: Mykola Chwylowyj – Wahnsinnig liebe ich das Leben
Ukraine Stand (Halle 4, D 311)
Mykola Chwylowyj (1893–1933) zählt zu den bedeutendsten Autoren der ukrainischen Moderne. Er gehört zur Generation der „Erschossenen Renaissance“ – jener Künstler:innen, die unter Stalins Terror verfolgt und zum Schweigen gebracht wurden. Seine Prosatexte und Essays – voller Ironie und europäischer Bezüge – prägten die literarische Aufbruchsstimmung der 1920er-Jahre. Er hinterlässt damit ein eindrucksvolles literarisches und historisches Zeugnis einer Zeit, in der Kunst und Politik untrennbar verbunden waren.
Der Band „Wahnsinnig Liebe Ich Das Leben“ (Wieser Verlag, 2025) ist Teil einer Reihe von Übersetzungsprojekten der Universitäten Lwiw und Wien, die ukrainische Literatur im deutschsprachigen Raum sichtbarer machen wollen. Hinter der Übersetzung steht eine enge wissenschaftliche Partnerschaft: die Germanistin Alla Paslawska mit ihrem Team an der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lemberg und der österreichische Slawist Alois Woldan von der Universität Wien.
Das Buch wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse in Anwesenheit von Alla Paslawska, Alois Woldan und der in Wien lebenden ukrainischen Übersetzerin Ganna Gnedkowa präsentiert.
Dieses Buchprojekt wird durch das OeAD- Kooperationsbüro in Lwiw ermöglicht und vom Ukraine Office Austria im österreichischen Außenministerium unterstützt.
Weitere Informationen zur Lesung auf der Leipziger Buchmesse finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.
Musik
MaHalla
20.03.2026
MaerzMusik: „11.000 Saiten“ – Georg Friedrich Haas | Klangforum Wien
MaerzMusik: „11.000 Saiten“ – Georg Friedrich Haas | Klangforum Wien
Wilhelminenhofstraße 76, 12459 Berlin
Das Festival MaerzMusik 2026 eröffnet mit Georg Friedrich Haas’ mikrotonaler und zugleich spektakulärer performativer Komposition „11.000 Saiten“. 50 Pianist:innen werden um das Publikum herum platziert und gestalten gemeinsam mit den Musiker:innen des Klangforum Wien ein immersives Klangerlebnis. Teil des Konzepts ist die Einbeziehung lokaler Künstler:innen und Hochschulen, die gemeinsam mit dem Klangforum Wien das Stück weltweit zu gefeierten Aufführungen brachten. In Berlin wird das MaHalla, ein Industriedenkmal der ehemaligen AEG-Werke in Oberschöneweide, zum spektakulären Aufführungsort.
Aufführungen: 18:30 Uhr & 20:30 Uhr
Mehr Informationen & Tickets: www.berlinerfestspiele.de/maerzmusik/programm/2026/kalender/11000-saiten
Konzert
Im Haus
20.03.2026
Wiener Liederabend
Wiener Liederabend
Am 20. März 2026 findet in Kooperation mit der Österreichisch-Deutschen Gesellschaft für Berlin-Brandenburg erneut ein stimmungsvoller Wiener Liederabend statt. In illustrer Runde werden ausgewählte Wiener Lieder erklingen und das einzigartige Flair der österreichischen Musiktradition nach Berlin bringen.
In diesem Jahr gestalten die jungen Talente Mae Lorelei Raich (Sopran) und Jakob Loibl (Tenor) den Abend, begleitet von der Pianistin Erin Varga-Won (Klavier). Mae Raich, eine österreichisch-britische Sopranistin, beeindruckt durch ihre Koloraturstimme und ein vielseitiges Repertoire von französischer Oper über deutsche Liedtraditionen bis hin zu italienischen Partien. Jakob Loibl, ein aufstrebender junger Sänger aus Österreich, hat sich in Chor-, Ensemble- und Soloprojekten ein breites künstlerisches Fundament erarbeitet und konnte bereits an der Volksoper Wien sowie in zahlreichen Opern- und Konzertprojekten sein Können unter Beweis stellen. Die US-amerikanisch-südkoreanische Pianistin Erin Varga-Won bereichert den Abend mit sensibler Begleitung und langjähriger Erfahrung in Lied- und Opernprojekten.
Gemeinsam versprechen die drei Musikerinnen und Musiker einen Abend voller charmanter Wiener Lebensfreude. Ob klassische Arien, Wiener Lieder oder spritzige Duette – das Programm entfaltet die hohe Kunst der österreichischen Musik in all ihren Facetten.
Um Anmeldung wird gebeten.
Performance
Projekttheater Dresden
20.03.2026 – 21.03.2026
Performance „HiStorieS – Angelus Novus“
Performance „HiStorieS – Angelus Novus“
Louisenstraße 47, 01099 Dresden
Im Zentrum dieser Performance, die von der multidisziplinären Künstlerin Loulou Omer entwickelt wurde, steht eine wandelbare Figur zwischen Mensch und Engel – der Engel der Geschichte, wie ihn Walter Benjamin nach Paul Klees Bild Angelus Novus beschrieb.
Diese Gestalt durchquert Erinnerungen, Orte, Sprachen und künstlerische Ausdrucksformen. Sie lässt Vergangenes und Gegenwärtiges durch Tanz, Sprache, Musik, Archivmaterial und animiertes Filmmaterial ineinander widerhallen.
Ausgehend von einer Hommage an die Wiener Avantgarde-Choreografin Gertrud Kraus, die vor dem Nationalsozialismus nach Israel geflohen war und deren Biografie eng mit jener von Loulou Omer verknüpft ist, bildet Angelus Novus die Verbindung zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Erfahrung.
Dort, wo sich die Vergangenheit Europas – ihre Schrecken und ihr tragisches Erbe – im heutigen Grauen in Israel – Palästina spiegelt, manifestiert sie sich als neue Tragödie für eine andere Bevölkerung.
Durch die gemeinsame Wahrnehmung der Resonanz der Geschichte in unserer Gegenwart öffnet das Stück einen Raum, in dem Verbundenheit, Hoffnung und die Kraft des Miteinanders spürbar werden.
Aufführungen: 20. und 21. März 2026, 20:00 Uhr
Weitere Informationen und Tickets finden Sie hier.
Musik
Hotel Maritim proArte
21.03.2026
Empfehlung: 58. Wiener Ball in Berlin
Empfehlung: 58. Wiener Ball in Berlin
Friedrichstraße 151 Dorotheenstraße 65
Seit über 70 Jahren veranstaltet die Österreichisch-Deutschen Gesellschaft für Berlin-Brandenburg den Wiener Ball. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre findet der Ball erneut im Hotel Maritim proArte Berlin statt.
Der 58. Wiener Ball wird am Samstag, den 21. März 2026, nach Wiener Tradition gefeiert und verspricht mit festlicher Musik und klassischer Ballkultur ein unvergessliches gesellschaftliches Erlebnis.
Ballkarten:
-
Kategorie „Radetzkymarsch“: 200 €
(inkl. Sektempfang & Buffet) -
Premium „Donauwalzer“: 250 €
(inkl. Champagner-Empfang & bevorzugte Saalplätze)
Kartenbestellung: WienerBall@oedgbb.onmicrosoft.com
Musik
Akademie der Künste
22.03.2026
MaerzMusik: Archipelische Klänge | Klangforum Wien
MaerzMusik: Archipelische Klänge | Klangforum Wien
Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Das Klangforum Wien durchwandert archipelische Klanglandschaften, in denen sich ein verzweigtes Denken und Hören den strengen Abgrenzungen zwischen instrumentaler und elektronischer Musik entzieht. Was geschieht, wenn sich Erinnerungen und Gedanken, Poesie und Installation in musikalische Strukturen einschreiben – und dort ungeahnte, hybride Verbindungen eingehen?
In den akustischen Reiseerinnerungen von Gerhard Stäbler hallen Echos zwischen den hydraulischen Klängen und „erschreckend reinen Terzen“ eines Mülllastwagens wider, der ihn in San Francisco einmal aus dem Schlaf riss. Gemischt mit den sprachlichen Rhythmen des Beatpoeten Allen Ginsberg inspirierten diese Klänge den intermedialen Komponisten zu einem Stück voller Witz und Dramatik, niemand anderem gewidmet als Den Müllfahrern von San Francisco.
In Laure M. Hiendls neuem Werk schweben die subtilen Veränderungen eines musikalischen Kerns zwischen den Polen Ruhe und Bewegung. Fasziniert von den Resonanzen zwischen Skulptur, Installation und Musik lässt der in Wien lebende Komponist* und Kurator* räumliche Eindrücke allein durch klangliche Strukturen entstehen, zugleich werden die Grenzen zwischen digitalen und analogen Räumen und Techniken verflüssigt. Wie eine Klangskulptur lädt das Werk zu verschiedenen Perspektiven ein, es von außen zu betrachten oder sich von den Veränderungen seiner Textur mit bewegen zu lassen.
Luxa M. Schüttler weitet das archipelische Denken des martiniquischen Philosophen und Schriftstellers Édouard Glissant zu Momenten des Sich-selbst-Fremdwerdens. Aus sich verzweigenden, hybriden Klangnetzwerken, die sich zwischen elektronischen und popmusikalischen Elementen sowie akustischen Instrumentalklängen umherbewegen, entstehen feine Strukturen, unerwartete Rhythmen und stimmungsvolle Gesten. Schüttler verbindet Klangpartikel der unterschiedlichsten musikalischen Gattungen mit Gedichten von Kamau Brathwaite aus Barbados, denen auch der Titel der Komposition, i wd leave leaf & dance, entliehen ist.
Mehr Informationen & Tickets: www.klangforum.at/event/maerz-musik-2026—archipelische-klange
Konzert
Im Haus
24.03.2026
Konzert: Levi Hammer – Gershwin in Vienna
Konzert: Levi Hammer – Gershwin in Vienna
Levi Hammer, gefeierter Dirigent und Pianist, präsentiert sein Programm Gershwin in Vienna. Mit einem Repertoire von über 70 Opern und Auftritten in Europa und den USA verbindet Hammer die amerikanische Klangwelt des Great American Songbook mit den Einflüssen der Neuen Wiener Schule.
Die Musik von George Gershwin begegnet Komponisten wie Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton von Webern – ein spannungsreiches Zusammentreffen von Jazz, Broadway-Hits und avantgardistischer Moderne. Hammer interpretiert neben Gershwins bekannten Klavierwerken auch selten gespielte Kompositionen dieser Epoche und eröffnet damit ein reiches Kaleidoskop amerikanischer und europäischer Musiktradition.
Ein Konzert voller Geschichte, Klangfarben und meisterhafter Klavierkunst, das eine musikalische Brücke zwischen New York und Wien sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt.
Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen über Levi Hammer finden Sie hier.
Design
Literarisches Zentrum Göttingen
26.03.2026
Illustrationsworkshop „Sketch it!“ mit Michael Roher
Illustrationsworkshop „Sketch it!“ mit Michael Roher
Nikolaistraße 22, 37073 Göttingen
Österreichische Kinderliteratur on Tour 2026
Manege frei für eine neue Runde »Sketch it!«. Taucht ein in einen magischen Zirkus voller Überraschungen: ob jonglierende Clowns, schwebende Trapezkünstler:innen oder Kinder mit Giraffenbeinen – hier könnt ihr eure eigenen verrückten Welten erschaffen. Mit Kratz- oder Drucktechniken, Collagen und Wachsstiften gestaltet ihr bunte und fantasievolle Illustrationen. Also: Lasst eure Ideen wild durch den Zirkusring purzeln!
Ab ca. 10 Jahren, die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung unter anmeldung@lit-zentrum-goe.de
Mehr Informationen über diesen Link
Architektur
Im Haus
26.03.2026
Designtalk „Somewhere in Between“ mit Martin Mostböck und Jörg Hugo
Designtalk „Somewhere in Between“ mit Martin Mostböck und Jörg Hugo
Im Vorfeld der Ausstellungseröffnung von „Der Stand der Dinge“ von Martin Mostböck im Aedes Architecture Forum, laden wir zum Design Talk „Somewhere in Between Architecture and Design“.
Martin Mostböck
Martin Mostböck ist Architekt und Designer mit Ausbildung an der Technischen Universität Wien. Nach mehreren Jahren bei COOP HIMMELB(L)AU gründete er 2001 sein eigenes Studio. Er arbeitet an Möbeln, Interieurs, Wohnbauten und Alltagsobjekten für internationale Hersteller; seine Arbeiten sind in renommierten Museumssammlungen vertreten und vielfach ausgezeichnet. Mostböck versteht Design als konstruktiven Prozess jenseits von Styling – mit dem Anspruch, authentische, spürbare Räume und Objekte zu schaffen.
Jörg Hugo
Jörg Hugo studierte Architektur an der RWTH Aachen und der Universität für angewandte Kunst Wien (Meisterklasse Zaha Hadid). Nach Stationen bei Coop Himmelb(l)au, im Studio Olafur Eliasson und in der Lehre gründete er 2018 sein Studio für Design und Architektur. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Handwerk, experimenteller Materialforschung und prozessorientiertem Entwerfen.
Moderation: Jasmin Dieterle-Proesel (Büro MVRDV)
Um Anmeldung wird gebeten.
Konzert
Jazzclub Tonne
27.03.2026
NASOM Konzert – yvonne moriel :: sweetlife
NASOM Konzert – yvonne moriel :: sweetlife
Tzschirnerplatz 3-5, 01067 Dresden
Die Saxofonistin und Komponistin Yvonne Moriel zählt derzeit zu den spannendsten Protagonist:innen der österreichischen Jazzszene. Mit ihrem Quartett sweetlife (Lorenz Widauer – Trompete, Stephanie Weninger – Keyboard und Bass, Raphael Vorraber – Schlagzeug) entwickelt sie seit 2022 einen eigenständigen Sound zwischen modernem Jazz, Dub-Einflüssen und elektronischen Klangräumen. Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Jazzpreis als Best Newcomer und Teil des aktuellen Förderprogramms The New Austrian Sound Of Music begeistert Moriel mit komplexen Rhythmen, atmosphärischen Sounds und energiegeladener Bühnenpräsenz.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Architektur
Aedes Architecture Forum
28.03.2026 – 06.05.2026
Der Stand der Dinge / The State of Things
Der Stand der Dinge / The State of Things
Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin
Experimente und Prozesse in Architektur und Design
Martin Mostböck gestaltet im Zusammenspiel von Entwurf, Material und Handwerk. In Der Stand der Dinge wird sichtbar, wie Möbel, Objekte und Häuser aus Produktion, Erprobung und Experiment entstehen. Gezeigt werden Sessel, Tische, Lampen sowie Wohnhäuser und Pavillons – Arbeiten, die seine eigenständige Materialwelt und den handwerklich-praktischen Ansatz erfahrbar machen. Als Architekt und Designer entwickelt er Ideen direkt am Objekt: Mit Messer, Säge und Prototyp prüft und formt er seine Entwürfe, Entscheidungen entstehen im unmittelbaren Dialog mit Material und Produktion. Zwischen funktionaler Klarheit und spielerischer Form erzählen die Arbeiten Geschichten, verschieben Maßstäbe und eröffnen neue Perspektiven auf Raum, Material und Alltag.
Die Ausstellung bei Aedes vermittelt so ein facettenreiches Bild eines Schaffens, das Architektur, Design und handwerkliches Arbeiten miteinander verbindet.
Seit 25 Jahren bewegt sich Martin Mostböck zwischen Skizze und gebauter Architektur, zwischen Möbeldesign, Interiors und Industriedesign. Die Ausstellung lädt dazu ein, hinter die Kulissen zu blicken: Sie richtet den Fokus auf Entstehung, Handwerk und Material. Gedanken, die im Skizzenbuch beginnen, landen auf der Werkbank – und werden Teil gelebter Räume.
Im Ausstellungsraum sind zwei Landschaften aus gestapelten Quadern zu sehen. Die erste widmet sich den architektonischen Werken und zeigt diese anhand von Arbeits- und maßstabsgetreuen Modellen, Materialproben,Plänen und Schnitten.
Die zweite, größere Struktur präsentiert die Designobjekte, für die Mostböck bekannt ist: Tische, Stühle, Lampen oder Buchstützen – jedes Objekt mit seiner eigenen Entwurfsgeschichte. So werden industrieller Prozess, handwerkliche Ausführung und gestalterische Entwicklung gleichermaßen nachvollziehbar. Die Ausstellung vereint dabei Einzelstücke als auch Klein- und Großserien.
- Eröffnung: Freitag, 27. März 2026, 18:30 Uhr
- Ausstellung: 28. März 2026 – 6. Mai 2026
Öffnungszeiten: Mo 13:00–17:00, Di–Fr 11:00–18:30, Do bis 20:00, Sonn- und Feiertage 13:00–17:00
Mehr Informationen über diesen Link.